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Warum ist die Geburt beim Menschen so schwierig?

Why is childbirth so difficult in humans?

Barbara Fischer (ORCID: 0000-0002-4492-8906)
  • Grant-DOI 10.55776/V826
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.11.2020
  • Projektende 30.04.2026
  • Bewilligungssumme 381.724 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (80%); Klinische Medizin (20%)

Keywords

    Birth, Evolutionary Medicine, Human Evolution, Pelvis, Obstetrics

Abstract

Im Vergleich zu den anderen Menschenaffen ist die Geburt beim Menschen bemerkenswert schwierig und schmerzhaft. Die Schwierigkeit stammt daher, dass das mütterliche Becken sehr eng ist und der Kopf und die Schultern des Fetus bei der Geburt nur sehr knapp durchpassen. Es ist ein Rätsel, warum die Evolution diese Engstelle nicht gelöst hat, obwohl es dabei zu Verletzungen und Todesfällen bei Mutter und Kind kommen kann. Die zentrale Frage dieses Projekts ist eine wichtige unbeantwortet Frage aus der Anthropologie und Evolutionsmedizin: Warum konnte ein Geburtsprozess, der eine so hohe Sterblichkeit verursacht, evolutionär entstehen, und warum besteht dieser Prozess noch immer? Offensichtlich hat uns Menschen etwas davon abgehalten, weitere Becken zu evolvieren, aber was diese Selektion verursacht ist nach wie vor unbekannt. In diesem Projekt wird eine neue Hypothese getestet, die die Beckenbodenfunktion als mögliche Erklärung vorschlägt. Der Beckenboden ist eine muskulöse Schicht im menschlichen Körper, die die Organe des Unterbauchs trägt, so ähnlich wie eine Hängematte. Diese Funktion hat der Beckenboden nur beim Menschen, nicht bei den Menschenaffen, weil nur wir aufrecht gehen. Ein weiteres Becken könnte die Belastung auf den Beckenboden nun soweit erhöhen, bis dieser die Organe nicht mehr tragen könnte. Dies könnte zu häufigen Beckenbodendysfunktionen führen, zB zu Urin- und Stuhlinkontinenz oder zum Prolaps von Organen. Deshalb könnte die Kapazität des Beckenbodens der Grund dafür sein, warum weitere Becken in der Evolution nicht entstanden sind, und warum die Geburt so schwierig ist. Zu verstehen wie Eigenschaften von Mutter und Fetus von der Selektion beeinflusst werden ist wichtig für die Evolutionsbiologie und Anthropologie, aber hat auch unmittelbare Bedeutung für die Geburtshilfe. Kommt es heute zu einem Missverhältnis zwischen Becken und Fetus bei der Geburt, so können Kaiserschnitte durchgeführt werden, wenn Zugang zu medizinischer Versorgung vorhanden ist. Die Ergebnisse des evolutionären Teils dieses Projekt werden dazu dienen eine Methode für die praktische Geburtshilfe zu entwickeln, um ein Becken-Fetus-Missverhältnis verlässlicher vorherzusagen. Diese Forschung soll dazu beitragen bessere Informationen zur Verfügung zu stellen um eine optimale Entscheidung bzgl. des Geburtsmodus zu treffen (Kaiserschnitt oder vaginale Geburt). Um diese Forschungsziele zu erreichen, wird in diesem Projekt eine breite Studie der menschlichen 3D Beckenmorphologie durchgeführt. Bildgebende Daten von menschlichen Körpern werden dann mit genetischen Daten, geburtsgeschichtlichen Daten und epidemiologischen Daten gemeinsam analysiert, wobei aktuelle Methoden der 3D Morphometrie, der multivariaten Statistik und machine learning Methoden genutzt werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Uwe Hasbargen, Klinikum der Universität München - Deutschland
  • Stephan Peischl, University of Bern - Schweiz

Research Output

  • 41 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2021
    Titel Sex differences in the pelvis did not evolve de novo in modern humans
    DOI 10.1038/s41559-021-01425-z
    Typ Journal Article
    Autor Fischer B
    Journal Nature Ecology & Evolution
    Seiten 625-630
    Link Publikation
  • 2021
    Titel The evolution of pelvic canal shape and rotational birth in humans
    DOI 10.1186/s12915-021-01150-w
    Typ Journal Article
    Autor Stansfield E
    Journal BMC Biology
    Seiten 224
    Link Publikation

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