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Das Gewichtsverständnis des Kea Papageis

Hidden properties: The kea´s understanding of weight

Megan Lambert (ORCID: 0000-0003-3618-7260)
  • Grant-DOI 10.55776/V904
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2021
  • Projektende 30.09.2025
  • Bewilligungssumme 372.251 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (20%); Psychologie (80%)

Keywords

    Weight Understanding, Physical Cognition, Comparative Psychology, Problem Solving, Parrot, Tool Use

Abstract Endbericht

In der gesamten Natur stehen Tiere vor der universellen Herausforderung, sich in ihrer physischen Umgebung zurecht finden zu müssen. Dazu müssen sie sich auf ein gewisses Wissensausmaß über die physikalische Welt, einschließlich der Eigenschaften von Objekten, verlassen können. Das Wichtigste davon ist das Gewicht: Obwohl es nicht direkt sichtbar ist, beeinflusst das jeweilige Gewicht fast jeden Aspekt unseres täglichen Lebens. Wir passen unsere Hubkräfte an, um unterschiedlich schwere Gegenstände aufzuheben, um das Gewicht neuer Gegenstände aufgrund ihres Aussehens oder Verhaltens vorherzusagen und sogar, um Gegenstände unterschiedlichen Gewichts je nach Aufgabe flexibel auszuwählen (z. B. die Auswahl eines Steins zum Beschweren einer Tischdecke an einem windigen Tag). Obwohl alle Tiere täglich mit Gewichten konfrontiert sind, wurde vermutet, dass der Mensch ein einzigartig ausgefeiltes Verständnis von Gewicht hat. Wir wissen jedoch immer noch überraschend wenig über das Verständnis dieser Eigenschaft durch andere Arten, einschließlich der Art und Weise, wie sie sich in verschiedenen Situationen zeigen könnte. Inwieweit achten andere Tiere auf das Gewicht und denken darüber nach und wo liegen hier die Grenzen? Das beantragte Projekt zielt darauf ab, das Gewichtsverständnis bei Kea (Nestor notabilis), einer hochinnovativen Papageienart, welche über ein großes Gehirn verfügt, zu untersuchen. Das Projekt analysiert diese Kapazität auf drei Schlüsselebenen und konzentriert sich darauf (i) ob und wie Kea das Gewicht von Objekten berücksichtigen, (ii) ob sie das Gewicht von Objekten ableiten, ohne sie direkt zu manipulieren, und (iii) ob sie Informationen über Gewicht zur flexiblen Problemlösung einsetzen. Die Beantwortung dieser Fragen wird Einblicke geben, wie nichtmenschliche Tiere die Objekte, mit denen sie interagieren, wahrnehmen und über sie nachdenken, und letztendlich entscheidende Unterschiede zwischen menschlichem und nichtmenschlichem Denken aufzeigen.

Wir stellten Kea-Papageien eine Reihe von Aufgaben, die darauf abzielten, ihre Sensitivität für das Gewicht von Objekten sowie für visuelle, auditive und kausale Hinweisreize zu untersuchen, die sie möglicherweise zur Gewichtsinferenz nutzen. Wir stellten fest, dass Keas mit minimaler Erfahrung rasch lernten, Objekte allein anhand ihres Gewichts zu unterscheiden. Dieses Ergebnis ist insbesondere vor dem Hintergrund der Primatenforschung bemerkenswert, in der für vergleichbare Diskriminationsleistungen häufig mehrere hundert Durchgänge erforderlich sind. Eine mögliche Erklärung für diesen Unterschied könnte darin liegen, dass Gewicht für Vögel eine besonders wichtige Eigenschaft darstellt, da sie selbst außergewöhnlich leicht sind und Objekte häufig während des Flugs transportieren. Darüber hinaus zeigten Keas eine hohe Sensitivität gegenüber kleinen Gewichtsunterschieden. Obwohl Keas beim Manipulieren von Objekten eindeutig auf Gewichtsinformationen achteten, fanden wir keine Hinweise darauf, dass sie sich an das Gewicht von Objekten aus früheren Interaktionen erinnerten. Zudem nutzten sie offenbar keine visuellen, auditiven oder kausalen Hinweisreize, um das Gewicht von Objekten ohne direkten Kontakt zu erschließen. Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass das Gewichtsverständnis der Keas auf perzeptuelle Informationen erster Ordnung beschränkt sein könnte - insbesondere auf das propriozeptive Feedback, das sie durch direkte Interaktion mit Objekten erhalten. Dieses Muster könnte mit der ausgeprägten explorativen Natur der Keas zusammenhängen, da sie dazu neigen, sich stärker auf haptische Informationen aus aktiver Manipulation zu verlassen als auf visuelle Informationen, die möglicherweise von weniger explorativen oder stärker neophoben Arten häufiger genutzt werden. Insgesamt leisten diese Ergebnisse einen Beitrag zur weiterführenden Diskussion darüber, ob ausschließlich der Mensch über ein abstrakteres Verständnis von Gewicht als eine dauerhafte Objekteigenschaft verfügt, die unabhängig von direkter Erfahrung existiert.

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 1 Publikationen
  • 1 Datasets & Models
Publikationen
  • 2024
    Titel Do kea parrots infer the weight of objects from their movement in a breeze?
    DOI 10.1098/rsbl.2024.0405
    Typ Journal Article
    Autor Jelbert S
    Journal Biology Letters
Datasets & Models
  • 2024 Link
    Titel Data from Do kea parrots infer the weight of objects from their movement in a breeze?
    DOI 10.6084/m9.figshare.27223828.v1
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link

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