HOW TO SURVIVE A PANDEMIC: Jugendliche im Umgang mit Krise
HOW TO SURVIVE A PANDEMIC: Young People Dealing with Crises
Wissenschaftsdisziplinen
Soziologie (100%)
Keywords
-
Adolescents,
Parents,
COVID-19 pandemic,
Crisis,
Resilience
Die COVID-19 Pandemie und die Maßnahmen gegen ihre Ausbreitung waren eine enorme Belastung für Familien und für Jugendliche. Die Einschätzungen der im Basisprojekt Eltern und die COVID-19 Pandemie befragten Eltern zeigen ebenso wie zahlreiche Studien, dass Jugendliche besonders belastet waren und ihre Anliegen kaum gehört wurden. Jugendliche erlebten sowohl Bildungsnachteile als auch Beeinträchtigungen ihres emotionalen, psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens. Zugleich entwickelten sie kreative Umgangsweisen mit den Belastungen sowie neue Strategien und Problemlösungskompetenzen, die auch für andere Krisen und deren Bewältigung genutzt werden können. Das partizipative Projekt How to Survive a Pandemic (How2SaP): Jugendliche im Umgang mit Krise macht das Erfahrungswissen von Jugendlichen zugänglich, initiiert einen zukunftsorientierten Diskurs zum Thema Pandemien und Krisen gut überstehen und fördert die Teilhabe an wissenschaftlicher Forschung. Gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln und verbreiten wir ein digital und physisch verwendbares Survival Guide Booklet, das genau fünf Jahre nach dem Beginn der Pandemie, im Frühling 2025, erscheint. Das Projekt umfasst folgende Ziele und Arbeitspakete: (1) How2SaP reflexiv: Wir diskutieren unsere Forschungsergebnisse mit Jugendlichen und laden sie zur Reflexion ihrer Erfahrungen während der Pandemie und ihrer Learnings für die Zukunft ein. (2) How2SaP kreativ: Gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln wir ein Survival Guide Booklet, um ihre Erfahrungen, Strategien und Zukunftsvisionen für sie selbst und für andere Jugendliche in attraktiver Form zugänglich zu machen und damit einen Beitrag zur Bewältigung künftiger Krisen zu leisten. (3) How2SaP goes public: Wir verbreiten das Erfahrungswissen der Jugendlichen und das Survival Guide Booklet über zielgruppenspezifische Social Media Kanäle (TikTok, Instagram) und ein Abschluss-Event. Dies dient auch dem Austausch zwischen Jugendlichen, Eltern, Fachkräften und Wissenschafter:innen. Die Hauptzielgruppe sind 14- bis 19-jährige Jugendliche, die im Projekt ihre Pandemieerfahrungen reflektieren, Resilienz im Hinblick auf zukünftige Krisen stärken, Umgangsstrategien diskutieren und mit anderen Jugendlichen teilen. Weiters erreichen wir Eltern, Fachkräfte und Wissenschafter:innen, die Einblicke in die Wahrnehmung und Lebensrealitäten von Jugendlichen erhalten. In der Durchführung des Projekts kooperieren wir mit vier Schulen in Wien und Niederösterreich sowie dem Verein Sindbad, der Jugendliche unabhängig von ihrer sozialen Herkunft unterstützt. Weiters unterstützen uns Kooperationspartner:innen aus der Praxis in der Öffentlichkeitsarbeit und Projektverbreitung. Projektteam: Ulrike Zartler (Projektleitung), Vera Dafert, Petra Dirnberger, Daniela Schimek, Sarah Sirka (Projektmitarbeit)
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