Biokohle: Negative Emission Technologien sind nett zur Umwelt 2 (Biochar: NET-2-U-2)
Biokohle: Negative Emission Technologien sind nett zur Umwelt 2 (Biochar: NET-2-U-2)
Wissenschaftsdisziplinen
Chemie (10%); Geowissenschaften (10%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (80%)
Keywords
-
Stable isotopes,
Soil,
Carbon Sequestration,
Agriculture,
Citizen Science,
Resiliance
In diesem Folgeprojekt wollen wir auf unserem Erfolg und den gewonnenen Erkenntnissen aus dem laufenden Projekt Biochar NET-2-U aufbauen und nochmalig unsere FWF geförderten und weiteren Biokohle-Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit durch ein aktives Beteiligungsmodell kommunizieren. Dadurch kann das öffentliche Bewusstsein bezüglich naturbasierter negativer Emissionstechnologien (engl. nature-based negative emission technologies NETs) gestärkt werden. Dieses Jahr wollen wir gezielt konkrete Verbindungen zur Vier Promille-Kampagne der Pariser-COP (Conference of the Parties) herstellen. Diese internationale Initiative befasst sich mit der wichtigen Rolle der Böden, die diese für die Ernährungssicherheit und den Klimawandel innehaben. Ziel dieser Kampagne ist, die Kohlenstoffspeicherung in Böden, als eine Maßnahme zur Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels, voranzutreiben. Die Einbringung von Biokohle in den Boden, als eine tragfähige Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels, fügt sich hervorragend in dieses Rahmenkonzept. Durch konkrete Bezugnahme zu dieser globalen Initiative wollen wir das Interesse der Öffentlichkeit in einem weiteren horizontalen Dialog über die Auswirkungen des Klimawandels - sowohl auf lokaler wie auch auf globaler Ebene wecken und somit die Motivation zu einer Veränderung der Einstellung und des Verhaltens zum Thema Klimawandel fördern. Vor allem soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass basierend auf fundierten Ergebnissen die Wissenschaft eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Risikofreiheit und für den menschlichen Nutzen dieser Technologien spielt. Aufgrund unserer Erfahrungen und Kontakte, die wir in diesem Projekt bereits erworben haben, wollen wir die Öffentlichkeitsarbeit auf größere Veranstaltungen mit entsprechenden Zielgruppen, wie WinzerInnen, Stadt-, Land-, Klein- und SchrebergärtnerInnen ausweiten. So können wir an unsere erfolgreiche Netzwerkarbeit anknüpfen und eine viel größere Anzahl an Menschen erreichen. Wiederum werden wir unseren Kon-Tiki Biokohle-Meiler anfeuern und dieses zentrale Ereignis für das Entfachen einer ungezwungenen Diskussion nutzen. Zusätzlich werden wir den neu entwickelten Biokohle-Jiko vorführen - ein modifizierter Kochherd/Mikrovergaser - der in unserem ADA-Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Uganda getestet wurde. Die Attraktivität dieser Strategie wollen wir noch zusätzlich mit einer interaktiven semipermanenten Ausstellung über Biokohle und NETs untermauern. Es handelt sich dabei um eine wachsende Ausstellung über unsere nationalen und internationalen wissenschaftlichen Biokohle-Projekte. Wir werden spezielle Informationen über die wichtige Bedeutung des Bodens in Bezug auf den Klimawandel in Vier Promille aufbereiten und die Menschen dazu anhalten sich der Vier Promille-Initiative anzuschließen. Wir wollen sie dazu auffordern in ihren Gärten bodenverbessernde Maßnahmen durchzuführen (mit Ratgeber und Broschüren wollen wir dabei die Öffentlichkeit informieren, wie sie das Programm unterstützen kann). Darüber hinaus werden wir bei jeder Veranstaltung die Öffentlichkeit dazu ermutigen, bei unseren Citizen Science Bestrebungen an weiteren Topfversuchen teilzunehmen. Diesmal wollen wir kollaborativ die Vorteile der Verwendung von Biokohle zur Verbesserung der Knöllchenbildung bei Leguminosen und folglich der Stickstofffixierung, mit Hilfe modernster Stabil-Isotopen Techniken, erforschen. Bei ausgewählten Veranstaltungen wird es wieder die Möglichkeit geben, eigenes Ausgangsmaterial mitzubringen und die daraus erzeugte Biokohle mit nach Hause zu nehmen. Wir werden weiterhin daran arbeiten, Kleinexperimente mit wissenschaftlicher Unterstützung in Die Garten Tulln, mit Natur im Garten und Sonnentor zu etablieren. Abschließend werden wir die Daten sammeln, erheben und gemeinsam mit allen sozialen Akteuren im Zuge eines zweiten Big-Biochar Day diskutieren und interpretieren. Bei dieser Tagung soll ein globaler Ausblick durch konkrete Bezüge zu laufenden Projekten in Entwicklungsländern erarbeitet werden.
Wir haben unsere FWF geförderten und weiteren Biokohle-Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt. Biokohle entsteht durch die thermochemische Zersetzung organischer Stoffe unter Sauerstoffabschluss und wurde speziell für die Verwendung als Bodenverbessserer inderLandwirtschaftentwickelt. Einpartizipatives Kommunikationsmodell ermöglichte uns das öffentliche Bewusstsein bezüglich naturbasierter negativer Emissionstechnologien (engl. nature-based negative emission technologies NETs) weiter zu stärken. Dieses Jahr haben wir eine konkrete Verbindung zur Vier Promille-Kampagne der Pariser-COP (Conference of the Parties) hergestellt. Diese internationale Initiative befasst sich mit der wichtigen Rolle der Böden, die diese für die Ernährungssicherheit und den Klimawandel innehaben. Ziel dieser Initiative ist, die Kohlenstoffspeicherung in Böden, als eine Maßnahme gegen den Klimawandel, voranzutreiben. Die Einbringung von Biokohle in den Boden, als eine tragfähige Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels, fügt sich hervorragend in dieses Rahmenkonzept. Durch konkrete Bezugnahme zu dieser globalen Initiative haben wir das öffentliche Interesse in einem weiteren horizontalen Dialog über die Auswirkungen des Klimawandels - sowohl auf lokaler wie auch auf globaler Ebene geweckt. Auf diese Weise konnten wir zu einer Veränderung der Einstellung und des Verhaltens zum Thema Klimawandel motivieren. Vor allem konnte der Öffentlichkeit dadurch gezeigt werden, dass basierend auf fundierten Ergebnissen die Wissenschaft eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Risikofreiheit und für den menschlichen Nutzen dieser Technologien spielt. Aufgrund unserer Erfahrungen und erfolgreichen Netzwerkarbeit, konnten wir die Öffentlichkeitsarbeit auf weitere Veranstaltungen mit entsprechenden Zielgruppen, wie Winzer_innen, Stadt-, Land-, Klein- und Schrebergärtner_innen ausweiten. Abermals haben wir unseren Kon-Tiki Biokohle- Meiler angefeuert und dieses zentrale Ereignis für das Entfachen einer ungezwungenen Diskussion genutzt. Außerdem haben wir den neu entwickelten Biokohle-Jiko vorgeführt - ein modifizierter Kochherd/Mikrovergaser - der in unserem ADA-Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Uganda getestet wurde. Die Attraktivität dieser Strategie konnten wir zusätzlich mit einer interaktiven semipermanenten Ausstellung über Biokohle und NETs untermauern. Bei jeder Veranstaltung haben wir die Öffentlichkeit dazu ermutigt, sich mit Topfversuchen bei unserem Citizen Science Projekt zu beteiligen. Diesmal haben wir gemeinsam die Vorteile der Verwendung von Biokohle zur Verbesserung der Knöllchenbildung bei Leguminosen und folglich der Stickstofffixierung - mit Hilfe modernster Stabil-Isotopen Techniken - erforscht. Abschließend haben wir die Daten gesammelt, erhoben und gemeinsam mit allen sozialen Akteur_innen im Zuge eines zweiten Big-Biochar Days diskutiert und interpretiert. Bei dieser Tagung haben wir einen globalen Ausblick durch konkrete Bezugnahme zu laufenden Projekten in Entwicklungsländern erarbeitet und im Zuge eines Workshops einen Biochar-Podcast produziert.
Research Output
- 2 Zitationen
- 1 Publikationen
-
2019
Titel Combining Lab-Based Analysis and Science Communication with an Experimental Citizen Science Approach: Does Biochar Improve Resilience of Plants to Drought Stress? DOI 10.5334/cstp.195 Typ Journal Article Autor Hood-Nowotny R Journal Citizen Science: Theory and Practice Link Publikation