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Wirtschaftsgeschichte Babyloniens im 1. Jahrtausend v. Chr.

The Economic History of Babylonia in the First Millennium BC

Michael Jursa (ORCID: 0000-0003-2682-8933)
  • Grant-DOI 10.55776/Y180
  • Förderprogramm FWF-START-Preis
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2002
  • Projektende 28.02.2009
  • Bewilligungssumme 1.200.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%); Wirtschaftswissenschaften (20%)

Keywords

    ANCIENT NEAR EASTERN STUDIES, ECONOMIC HISTORY, BABYLONIA, PRICES, DEMOGRAPHY, AGRICULTURE

Abstract Endbericht

Das Projekt wird zum ersten Mal eine Synthese der Quellen zur Wirtschaftsgeschichte Babyloniens (also Südmesopotamiens - der Süden des heutigen Irak) im ersten Jahrtausend v. Chr. bieten. Diese Quellen Keilschrifttafeln ökonomischen und rechtlichen Inhalts sind eines der drei größten erhaltenen Corpora innerhalb der schriftlichen Hinterlassenschaft des Altertums überhaupt. Trotz oder gerade wegen - der Menge und der Reichhaltigkeit dieser Texte ist aber noch nie der Versuch einer umfassenden Gesamtdarstellung gemacht worden. Diese Lücke wird das Projekt schließen. Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Die erste Phase, auf drei Jahre angelegt, wird sich dem insgesamt wichtigsten ökonomischen Trend dieser Zeit widmen, dem kontinuierlichen demographischen und allgemein ökonomischen Wachstum, das ab dem siebenten Jahrhundert vor Chr. zu erkennen ist und das mit einigen Unterbrechungen bis in die nachchristliche Zeit anhielt. Die vornehmlichen Themen, die in diesem Zusammenhang zu diskutieren sind, sind Fragen der Demographie und der Siedlungsstruktur, der Landwirtschaft und der Landnutzung, das Problem des marktwirtschaftlichen Güteraustausches und der Geldverwendung, Preis- und Lohnentwicklung sowie individuelle ökonomische (Subsistenz) Strategien und "Investitionsmuster". Die zweite Phase des Projektes behandelt drei distinkte, aber wechselseitig vernetzte Themen. Das erste ist die soziale Stratifizierung Babyloniens im ersten Jahrtausend. Die wichtigsten ökonomischen Agenten: der König und seine Administration, die Tempelhaushalte (und die mit ihnen zum Teil verbundenen Stadtverwaltungen) sowie die gut bekannte "Schicht" der städtischen Grundbesitzer werden einzeln und hinsichtlich ihrer ökonomischen und sozialen Interaktionen dargestellt. Das zweite Thema sind Aspekte der materiellen Kultur Babyloniens. Besonderes Augenmerk wird hier auf das Wohnhaus im allgemeinsten Sinn gelegt, wobei zusätzlich zum das Projekt charakterisierenden philologisch-historischen Zugang auch die archäologischen Daten im Detail herangezogen werden. Das dritte Thema ist Viehzucht, der einzige wesentliche Zweig der Wirtschaft, der nicht in der ersten Phase des Projekts behandelt worden ist. Kumulativ werden die Einzelstudien ein kohärentes Bild der ökonomischen Entwicklung in Babylonien im ersten Jahrtausend vor Christus geben. In methodischer Hinsicht wird das Projekt bestrebt sein, den in der Altorientalistik bei der Analyse von archivalischen Quellen üblichen mikrohistorischen Zugang mit einem etwas breiteren Zugang, der auf Generalisierungen abzielt und die ökonomische longue durée im Auge hat, zu verbinden. Die zu untersuchenden Fragestellungen ergeben sich aus explizit formulierten Modellen, die in einem dialogischen Prozess am Material zu überprüfen (und zu revidieren) sind. Das Projekt wird zahlreiche bisher unpublizierte Quellen - vor allem aus den Sammlungen des Britischen Museums in London - in die Untersuchung einbeziehen können. Die in der Altorientalistik erstmalige Gesamtdarstellung der Wirtschaftsentwicklung einer Epoche wird nicht nur die Rezeption der Ergebnisse der fast nur SpezialistInnen zugänglichen neubabylonischen Studien innerhalb des Fachs selbst befördern, sondern vor allem diese Periode altorientalischer Wirtschafts- und Sozialgeschichte erstmals Nachbarwissenschaften wie der Ägyptologie, der Alten Geschichte oder der allgemeinen Wirtschaftsgeschichte zugänglich machen. Dies ist von umso größerer Bedeutung, als es sich bei dem Untersuchungszeitraum, dem ersten Jahrtausend vor Christus, um eine formative Periode der europäischen Geschichte handelt, in der die mediterranen Kulturen in vielfältigem Kontakt und Austausch mit Mesopotamien standen.

Das Projekt wird zum ersten Mal eine Synthese der Quellen zur Wirtschaftsgeschichte Babyloniens (also Südmesopotamiens - der Süden des heutigen Irak) im ersten Jahrtausend v. Chr. bieten. Diese Quellen Keilschrifttafeln ökonomischen und rechtlichen Inhalts sind eines der drei größten erhaltenen Corpora innerhalb der schriftlichen Hinterlassenschaft des Altertums überhaupt. Trotz oder gerade wegen - der Menge und der Reichhaltigkeit dieser Texte ist aber noch nie der Versuch einer umfassenden Gesamtdarstellung gemacht worden. Diese Lücke wird das Projekt schließen. Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Die erste Phase, auf drei Jahre angelegt, wird sich dem insgesamt wichtigsten ökonomischen Trend dieser Zeit widmen, dem kontinuierlichen demographischen und allgemein ökonomischen Wachstum, das ab dem siebenten Jahrhundert vor Chr. zu erkennen ist und das mit einigen Unterbrechungen bis in die nachchristliche Zeit anhielt. Die vornehmlichen Themen, die in diesem Zusammenhang zu diskutieren sind, sind Fragen der Demographie und der Siedlungsstruktur, der Landwirtschaft und der Landnutzung, das Problem des marktwirtschaftlichen Güteraustausches und der Geldverwendung, Preis- und Lohnentwicklung sowie individuelle ökonomische (Subsistenz) Strategien und "Investitionsmuster". Die zweite Phase des Projektes behandelt drei distinkte, aber wechselseitig vernetzte Themen. Das erste ist die soziale Stratifizierung Babyloniens im ersten Jahrtausend. Die wichtigsten ökonomischen Agenten: der König und seine Administration, die Tempelhaushalte (und die mit ihnen zum Teil verbundenen Stadtverwaltungen) sowie die gut bekannte "Schicht" der städtischen Grundbesitzer werden einzeln und hinsichtlich ihrer ökonomischen und sozialen Interaktionen dargestellt. Das zweite Thema sind Aspekte der materiellen Kultur Babyloniens. Besonderes Augenmerk wird hier auf das Wohnhaus im allgemeinsten Sinn gelegt, wobei zusätzlich zum das Projekt charakterisierenden philologisch-historischen Zugang auch die archäologischen Daten im Detail herangezogen werden. Das dritte Thema ist Viehzucht, der einzige wesentliche Zweig der Wirtschaft, der nicht in der ersten Phase des Projekts behandelt worden ist. Kumulativ werden die Einzelstudien ein kohärentes Bild der ökonomischen Entwicklung in Babylonien im ersten Jahrtausend vor Christus geben. In methodischer Hinsicht wird das Projekt bestrebt sein, den in der Altorientalistik bei der Analyse von archivalischen Quellen üblichen mikrohistorischen Zugang mit einem etwas breiteren Zugang, der auf Generalisierungen abzielt und die ökonomische longue durée im Auge hat, zu verbinden. Die zu untersuchenden Fragestellungen ergeben sich aus explizit formulierten Modellen, die in einem dialogischen Prozess am Material zu überprüfen (und zu revidieren) sind. Das Projekt wird zahlreiche bisher unpublizierte Quellen - vor allem aus den Sammlungen des Britischen Museums in London - in die Untersuchung einbeziehen können. Die in der Altorientalistik erstmalige Gesamtdarstellung der Wirtschaftsentwicklung einer Epoche wird nicht nur die Rezeption der Ergebnisse der fast nur SpezialistInnen zugänglichen neubabylonischen Studien innerhalb des Fachs selbst befördern, sondern vor allem diese Periode altorientalischer Wirtschafts- und Sozialgeschichte erstmals Nachbarwissenschaften wie der Ägyptologie, der Alten Geschichte oder der allgemeinen Wirtschaftsgeschichte zugänglich machen. Dies ist von umso größerer Bedeutung, als es sich bei dem Untersuchungszeitraum, dem ersten Jahrtausend vor Christus, um eine formative Periode der europäischen Geschichte handelt, in der die mediterranen Kulturen in vielfältigem Kontakt und Austausch mit Mesopotamien standen.

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