Das Buch stellt Band 18 der auf 19 Teile konzipierten Gesamtreihe "Repertorium zur Neuzeitlichen Münzprägung
Europas" dar und umfaßt die Prägungen der Münzstände Südosteuropas vom Ausgang des Mittelalters bis 1990.
Nach Münzständen gegliedert werden folgende Informationen geboten: Regentenlisten, genealogische Übersichten,
historische Basisinformationen, Münzstättenverzeichnisse, Wappen, Territorialkarten, Bibliographien,
Münzabbildungen. Das Kernstück bilden tabellarische Darstellungen der Prägetätigkeit, die - nach Münzstätten
gegliedert - die Münzsorten und den chronologischen Ablauf dokumentieren und mittels Verweisen zur
Standardliteratur eine Hilfe bei der Münzbestimmung bieten.
Somit ist das Repertorium ein Arbeitsinstrument und umfassendes Nachschlagewerk nicht nur für den
Numismatiker, sondern auch für Angehörige der Nachbardisziplinen (alle historischen Bereiche), den
Münzsammler bzw. Besitzer von Universalsammlungen (Stifte, Banken, Schulen, Universitäten, diverse öffentliche
Einrichtungen), Münzhändler und jeden historisch Interessierten.
Folgende Münzstände wurden (mit den oben angegebenen Informationsblöcken) bearbeitet:
Fürstentum Siebenbürgen, Stadt Kronstadt, Stadt Hermannstadt, Fürstentum Moldau, Fürstentum Walachei,
Fürstentümer Moldau und Walachei, Königreich/Republik Rumänien, Dalmatia et Albania, Stadt Zadar, Stadt
Sibenik, Stadt Trogir, Stadt Split, Stadt Hvar, Republik Ragusa, Stadt Kotor, Stadt Stari Bar,
Fürstentum/Königreich Serbien, Fürstentum/Königreich Montenegro, Königreich/Republik Jugoslawien, Staat
Serbien, Staat Kroatien, Königreich/Republik Albanien, Königreich/Republik Bulgarien, Venezianische Levante,
Isole et Armata, Korfu-Kephallenia-Zakynthos, Ionische Inseln, Armata et Morea, Kreta, Tenos, Genuesische
Levante, Chios, Johanniter Orden auf Rhodos, Zypern, Königreich/Republik Griechenland.
Aufgrund der Mitarbeit zahlreicher Numismatiker und Historiker der betreffenden Länder (siehe Vorwort) konnten
im Rahmen einer neuartigen Form von Zusammenschau auch speziell lokalgeschichtliche Forschungsergebnisse
erzielt werden.