Pädagogik in Österreich. Die Geschichte des Faches an den Universitäten vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Band I.: Wien
Pädagogik in Österreich. Die Geschichte des Faches an den Universitäten vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Band I.: Wien
Wissenschaftsdisziplinen
Philosophie, Ethik, Religion (100%)
Keywords
-
WISSENSCHAFTSGESCHICHTE,
PÄDAGOGIK,
KULTURGESCHICHTE ÖSTERREICHS,
ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT
Druckkostenbeitrag D 3222Pädagogik in Österreich. Die Geschichte des Faches an den Universitäten vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Band 1: WienWolfgang BREZINA06.03.2000 Das Buch schildert in 3 Bänden zum erstenmal zusammenhängend und aus den Primärquellen belegt die Geschichte des Faches "Erziehungskunde" (bis 1848), "Pädagogik" bzw. "Erziehungswissenschaft" an den österreichischen Universitäten zwischen 1774 und 1999. Die Untersuchung erstreckt sich auf die Universitäten Wien, Prag, Graz, Innsbruck, Czernowitz, Salzburg, Linz, Klagenfurt und die Wirtschaftsuniversität Wien. Nur überblicksartig behandelt werden bis zum Untergang der Habsburger-Monarchie die übrigen Hochschulen in den mehrheitlich nicht-deutschsprachigen Ländern des Kaisertums Österreich bzw. Österreich-U garns. Das Werk stützt sich hauptsächlich auf Quellenstudien in den Universitätsarchiven sowie im Wiener Allgemeinen Verwaltungsarchiv und im Archiv der Republik, im Tschechischen Staatsarchiv Prag und im Bundesarchiv Berlin. Geboten wird eine Institutionen-, Personen- und Dogmengeschichte des Faches. Besonders herausgearbeitet werden die Verhandlungen in den Professorenkollegien, die den Besetzungsvorschlägen für die Lehrkanzeln vorangegangen sind, und die Berufungspolitik des Unterrichtsministeriums. Dabei werden alle Personen berücksichtigt, die in die Berufungsvorschläge aufgenommen worden sind, und nicht nur jene, die tatsächlich Lehrkanzeln erhalten haben. Auch sämtliche Habilitationsverfahren, das beruffiche Schicksal und die wissenschaftlichen Leistungen der für Pädagogik habilitierten Personen werden dargestellt. Die Studie schließt auch die Spezialdisziplinen Religionspädagogik, Heilpädagogik, Sportpädagogik und Wirtschaftspädagogik ein, die in den Theologischen, Medizinischen bzw. Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten gelehrt werden. Besonderer Wert wird auf die Darstellung der wechselseitigen Beziehungen gelegt, die zwischen den Aktivitäten der Universitätspädagogiker und der jeweiligen Lage des Schulwesens, der Schulreformbestrebungen und der Lehrerbildung bestanden. Auch deshalb wird überall Bezug genommen auf die einschlägigen Rechtsvorschriften für das Schul- und Hochschulwesen. Der vorliegende erste Band behandelt einleitend die kulturpolitischen Vorgänge und die rechtlichen Rahmenbedingungen, die für das Fach Pädagogik allen österreichischen Universitäten gemeinsam gewesen sind. Im Hauptteil wird die Entwicklung an der für den Gesamtstaat maßgeblich gewesenen Universität Wien dargestellt.