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Die Erfindung der Zentralperspektive und die Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaft.

Die Erfindung der Zentralperspektive und die Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaft.

Leonhard Schmeiser (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3296
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 05.03.2001
  • Projektende 26.08.2002
  • Bewilligungssumme 5.836 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    ZENTRALPERSPEKTIVE, NEUZEITLICHE WISSENSCHAFT, OPTIK, BILDLICHE REPRÄSENTATION, KOPERNIANISCHE WENDE, WISSENSCHAFTSDISKURS

Abstract

In dem Buch wird die These vertreten und entwickelt, die Genese der neuzeitlichen Wissenschaft sei Folge eines medialen Bruchs: Ergebnis der Reflexion auf die Repräsentationsstruktur von zentralperspektivisch konstruierten Bildern. Solche Bilder unterscheiden sich von jenen des Mittelalters grundsätzlich dadurch, daß sie ohne Rekurs auf nicht-optische Information in ihrer Relation auf das jeweils Abgebildete beurteilt werden können. Kriterium solcher Relationalität ist, dem Anspruch nach, die Ununterscheidbarkeit von Abgebildetem und Abbild für das Auge. Diese neue Mächtigkeit des Sehens (die Autonomie visueller Wahrnehmung, wie sie durch die bildende Kunst der Renaissance verkündet und ausgelotet wird) führt zu einer radikalen Transformation der Theorie der Wahrnehmung und in der Folge zu einer völligen Umstrukturierung der Prozesse von Wissensgewinnung und Wissensvermittlung. Das erste Kapitel ist der Rekonstruktion der Erfindung der Zentralperspektive durch Brunelleschi (Anfang des 15. Jahrhunderts) gewidmet; in ihm wird die These vertreten, diese Erfindung sei kein der Malerei immanentes Ereignis (nicht aus der Verwendung der Linearperspektive während des 13. und 14. Jahrhunderts herzuleiten), sondern aus Brunelleschis archäologischen Versuchen zur Rekonstruktion des antiken Rom zu erklären. Das zweite Kapitel untersucht die Reflexion auf die neue Verweisungsstruktur von Bildern insbesondere bei Alberti und Leonardo und vertritt die These, eben dieser Reflexion sei die Formulierung der für die neuzeitliche Wissenschaft zentralen Begriffe von Erfahrung und Naturgesetz zu verdanken. Kapitel drei und vier untersuchen die Rolle der Astronomie im Prozeß der Umsetzung der neuen Repräsentationsstruktur für die Herausbildung einer neuen Forschungsmethodik und eines neuen wissenschaftlichen Diskurses. Insbesondere wird die Genese des kopernikanischen Neuansatzes als Ergebnis der Nutzbarmachung der Malertechnik der Anamorphose für die astronomische Modellbildung rekonstruiert, sowie die "Rückwirkung" dieses Vorgangs auf die Modellierung visueller Wahrnehmung bei Kepler analysiert. Das fünfte (und letzte) Kapitel ist der cartesianischen Grundlegung der neuen Wissenschaft gewidmet. Auch diese ist, so die These, einer Auseinandersetzung mit der neuen Bildlichkeit zu verdanken (insbesondere mit der Keplerschen Optik); ihre Bedeutung im Rahmen der Genese der neuzeitlichen Wissenschaft liegt darin, daß sie den Weg für einen eigenständigen (nicht mehr gegenüber Fragen der Ontologie im Sinne traditioneller Forschung defizienten) Diskurs des neuen Wissens eröffnet.

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