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Die sozialistische Lebensweise. Ideologie, Gesellschaft, Familie und Politik in Bulgarien (1944 - 1989)

Die sozialistische Lebensweise. Ideologie, Gesellschaft, Familie und Politik in Bulgarien (1944 - 1989)

Ulf Brunnbauer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3810
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 08.05.2006
  • Projektende 25.04.2007
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Bulgaria, Socialism, Ideology, Family, Everyday Life, Societal Policy

Abstract

Das Buch analysiert die Versuche der bulgarischen Kommunisten, die von 1944 bis 1989 regierten, eine "sozialistische Lebensweise" zu schaffen. Darunter waren jene alltäglichen Routinen und Formen der sozialen sowie kulturellen Reproduktion gemeint, die das Leben im Sozialismus auszeichnen sollten. Die "sozialistische Lebensweise" war ein Projekt, das alle Aspekte des Lebens in das politische Zielfernrohr nahm und einen mächtigen Antrieb für verschiedene gesellschaftspolitische Initiativen bildete, die letztlich im "Neuen Menschen" resultieren sollten. Die sozialen Praktiken entsprachen aber häufig nicht den ideologischen Zielen; viele politische Maßnahmen zogen nichtintendierte Konsequenzen nach sich, die wiederum durch neue Maßnahmen bekämpft wurden, was den Sozialismus zu einem nicht enden wollenden Projekt machte. Die Politik der "sozialistischen Lebensweise" lag im Herzen dieses Dilemmas, denn sie wollte einerseits die Menschen sozialistisch machen, musste aber andererseits ständig die Diskrepanz zwischen Ideologie und Realität reflektieren. Dies war ein starkes Motiv für den Staat und die herrschende Partei sowohl in das Privatleben der BürgerInnen einzugreifen als auch Wissen über den Alltag zu akkumulieren. Die Untersuchung macht deutlich, dass verschiedene Zugänge zur Schaffung der "sozialistischen Lebensweise" in Bulgarien existiert haben. Im ersten Jahrzehnt der kommunistischen Herrschaft war die dominante Auffassung die, dass die Mobilisierung der Massen sowie die Schaffung neuer materieller Realitäten automatisch eine sozialistische Alltagskultur nach sich ziehen würden. Dieser Zugang wird anhand dreier Beispiele verdeutlicht: der Jugendbrigadenbewegung (Ende der 1940er), der Errichtung der sozialistischen Stadt Dimitrovgrad (ab 1947) sowie der Erbauung des Stahlwerks in Kremikovci (beschlossen 1956). In der zweiten Hälfte der 1950er wurde aber zunehmend deutlich, dass sozialistische Produktionsverhältnisse nicht automatisch eine sozialistische Lebensweise gebären. Eine intensive Debatte über Abweichungen vom Ideal begann, die auch eine Reaktion auf das massive Einströmen ehemaliger Bauern in die Städte und die gesellschaftliche Transformation war. Die größte Massenorganisation des Landes, die Vaterländische Front, wurde beauftragt, unter den Massen für die "sozialistische Lebensweise" zu agitieren und Verhaltensvorschriften für richtiges, d.h. sozialistisches Verhalten zu entwerfen. Der letzte Teil des Buches analysiert die Familien- und Reproduktionspolitik des bulgarischen sozialistischen Regimes, die wichtige Beispiele für das Eindringen des Staates in die Privatsphäre darstellen. Gleichzeitig zeigen sie auch exemplarisch, wie die Partei trotz großen progagandistischen und finanziellen Aufwandes daran scheiterte, die Familienbeziehungen und das reproduktive Verhalten nach ihren Vorgaben zu steuern. Die Darstellung der kommunistischen Gesellschaftspolitik sowie der Reaktionen der Bevölkerung zielt auf eine Ethnographie des sozialistischen Staates. Dieser Zugang verdeutlicht, wie eng die gegenseitige Abhängigkeit und Beeinflussung von Staat einerseits und Gesellschaft sowie Privatsphäre andererseits waren. Das machte das sozialistische System bis zu einem gewissen Grad flexibel, aber gleichzeitig - angesichts steigener innerer Widersprüche in den 1980ern - letztlich auch unreformierbar.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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