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Texte und Identitäten im Frühmittelalter

Texts and Identities in the Early Middle Ages

Richard Corradini (ORCID: 0000-0002-9215-0860)
  • Grant-DOI 10.55776/D3843
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 08.05.2006
  • Projektende 21.11.2006
  • Bewilligungssumme 8.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Medieval History, Historiographical Ethnogenesis, Historical Auxiliary Sciences, Cultural History

Abstract

Seit sieben Jahren bietet eine Kooperation zwischen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und den Universitäten Cambridge, Leeds, Paris I und Utrecht Dissertanten und Post-Docs die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte gemeinsam zu diskutieren und zu koordinieren. "Texts and identities", so der Titel der Kooperation, der auch dem Band überschrieben wurde, bildet dabei das Passepartout für unterschiedliche Einzelstudien auf dem Gebiet der frühmittelalterlichen Geschichte. Die Bandbreite der Untersuchungen reicht von historiographischen und hagiographischen Texten über Studien zu monastischer Erinnerungskultur, zu kirchlicher und weltlicher Gesetzgebung bis hin zu Fragestellungen aus Bereichen wie Liturgie oder Bußpraxis. Die aus dieser Kooperation hervorgegangenen Beiträge verfolgen daher weniger ein einheitlich definiertes Forschungsanliegen, sondern basieren vielmehr auf einem gemeinsam über Jahre entwickelten methodologischen Instrumentarium des Umgangs und der Interpretation von Texten. Dabei spielen vor allem zwei Elemente eine Rolle: zum einen wurde der sorgfältigen Analyse der relevanten Texte und deren handschriftlichem Überlieferungsbefund große Aufmerksamkeit gewidmet. Zum anderen stand die Problemstellung von Identität, oder besser, von Identifikationsprozessen im Blickfeld, also die Konstruktionen von Identitäten und Differenzen aus der Perspektive von sozialen, politischen und religiösen Gruppen. Texte spiegeln nicht nur ethnische, soziale und kulturelle Identitäten wider, sondern tragen auch zu den "strategies of distinction" bei. Sie konstituieren soziale Praktiken und werden häufig geschrieben, um Ereignisse anzuregen, zu ordnen, abzuändern oder zu verhindern bzw. Handlungsspielräume zu erarbeiten, zu erweitern oder einzuengen. Die erhaltenen Texte sind daher Spuren sozialer Praktiken und von deren Veränderungen, die als Teil einer kulturellen Anstrengung interpretiert werden können, die Gegenwart durch die Rekonstruktion der Vergangenheit zu formen. Wenn man Texte als integralen Bestandteil vergangener Realitäten betrachtet, die eine Vielzahl an Interpretationen des Geschehenen beinhalten, die allerdings nicht willkürlich, sondern nach konkreten historischen Interessen und Bedingungen verhandelt und erprobt wurden, dann werden die Unterschiede interessanter als die Realität, in der sie übereinstimmen. Die oft disharmonischen Stimmen mittelalterlicher Autoren ermöglichen es modernen Historikern, etwas von der Pluralität der frühmittelalterlichen Welt wahrzunehmen und die Konflikte, Auseinandersetzungen, Mißverständnisse und Verhandlungen, die Eigenheiten und individuellen Perzeptionen der sie bewohnenden Menschen zu verstehen. Was bedeuteten "die Franken", was bedeutete "monastische Gesellschaft" - nur um zwei Beispiele zu nennen - für verschiedene Menschen derselben Zeit? Die Varianten und Unterschiede, die in den überlieferten Texten beobachtbar sind, erlauben aber auch wertvollen Einblick in historische Veränderungen. Wie wandelten sich im Laufe der Zeit Wahrnehmungen von Identität, und wie veränderten sich die Texte, in denen Selbstidentifikationen verhandelt wurden? Einige der Beiträge in diesem Band versuchen, mithilfe einer spezifisch textkritischen Methodologie sich wandelnde Identitäten zu analysieren. Dabei spielen häufig die Veränderungen an Texten im Lauf ihrer handschriftlichen Überlieferungsgeschichte eine zentrale Rolle. Die in diesem Band versammelten Aufsätze können dazu beitragen, Texte als integrale Bestandteile sich transformierender sozialer Welten zu verstehen.

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