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Die Frankfurter jüdische Gemeinde am Reichshofrat

Die Frankfurter jüdische Gemeinde am Reichshofrat

Verena Kasper-Marienberg (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4343
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (50%); Rechtswissenschaften (10%); Soziologie (20%)

Keywords

    Imperial Aulic Council, Frankfurt Jewish Community, Emperor Joseph II (1765-1790), Jewish Community Leaders, Careers of Jurisdictional Elites, Jewish Autonomy

Abstract

Das vorliegende Buch fokussiert auf die Prozesstätigkeit der Frankfurter jüdischen Gemeinde am Reichshofrat (RHR) unter der Regierung Kaiser Josephs II. (1765-1790), basierend auf den bislang kaum bearbeiteten judizialen Quellenbeständen dieses Höchstgerichtes in Wien. Im ersten sozialgeschichtlich zugeschnittenen Kapitel wird die ungewöhnlich hohe Präsenz jüdischer Prozessparteien am RHR im 18. Jahrhundert erstmals statistisch ausgewertet und kontextualisierend analysiert. Die Autorin kann rund 1400 Prozesse mit jüdischer Beteiligung nachweisen, was rund 5% des Gesamtverfahrensaufkommens an diesem Gericht entspricht. In der Forschung wurde die Konsolidierung und Territorialisierung jüdischen Lebens im Reich im 18. Jahrhundert bislang mit einem gleichzeitig zunehmenden Machtverlust des Kaisers in Beziehung gesetzt. Die konstante Anrufung des kaiserlichen Gerichts durch jüdische Individuen, Klägergruppen und Gemeinden während des gesamten 18. Jahrhunderts und insbesondere in der Regierungszeit Kaiser Josephs II. lässt an dieser Interpretation jedoch begründete Zweifel aufkommen. Insbesondere die Frankfurter jüdische Gemeinde rief dabei sowohl als Korporation wie durch jüdische Einzelpersonen aus Frankfurt - mit einem Anteil von über einem Drittel - überproportional häufig den RHR an. Die vertiefte Untersuchungsebene kann zeigen, dass sie dies vorwiegend auf Klägerseite tat gegen Reichsstände, lokale Autoritäten aber auch andere Juden. Im zweiten Kapitel rückt das reichshofrätliche Personal, dem sich die Frankfurter jüdische Gemeinde in ihren Prozessen gegenüber sah, in den Mittelpunkt. Anhand reichshofrätlicher Quellen sowie privaten Familienarchivalien kann ein prosopographisch detaillierter Blick in das Reichshofratskollegium der josephinischen Zeit geworfen werden. Dabei fokusiert die Analyse auf zwei Reichshofräte, Vater und Sohn, für die eine tendenzielle Spezialisierung in Hinblick auf innerjüdische Fälle aus Frankfurt nachgewiesen werden kann. Eingebettet in die Ergebnisse zur Netzwerk- und frühneuzeitlichen Elitenforschung werden dergestalt unter anderem erstmals mögliche Karrierverläufe sowie gesellschaftliche und fachliche Positionierung dieser Juristenelite in exemplarischer Art und Weise genauer untersucht. Im konkreten Fall werden zudem mögliche Kontaktzonen zwischen den Richtern und jüdischen Prozessbeteiligten lokalisiert, die zugleich den Blick auf die vielfach ausgeblendeten, gleichwohl stetig anzutreffenden außergerichtlichen Momente frühneuzeitlicher (Gerichts)Verfahren frei legen. Im dritten Teil des Buches, der zugleich den Schwerpunkt der Studie bildet, wird eine umfassende formale wie argumentative Analyse der rund 30 Prozesse, in die die Frankfurter jüdischen Gemeinde zwischen 1765 und 1790 involviert war, vorgenommen. Diese umfassten neben brisanten innerjüdischen Konfliktstellungen, die ihren Weg über die Frankfurter Lokalgerichte als Appellationen nach Wien fanden, auch Auseinandersetzungen mit der städtischen Obrigkeit hinsichtlich des Zusammenlebens der christlichen und jüdischen Bevölkerung. Vor allem die Handlungs- und Argumentationsstrategien, die von Seiten der jüdischen Partei eingesetzt wurden, erweisen sich dabei als überaus dynamisches, in vielfältiger Weise sowohl die rechtlichen wie politisch-normativen Diskurse ihrer Umwelt aufgreifendes Instrument, um ihr Naheverhältnis zum Kaiser zu nutzen wie zu perpetuieren. Durch das Herausarbeiten dieser Mechanismen kann die Autorin die nicht zu unterschätzenden Möglichkeiten der Frankfurter jüdischen Gemeinde aufzeigen, Räume der Autonomie durch konstante Inanspruchnahme ihrer Rechte in einer sozial ungleichen Gesellschaft zu bewahren.

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