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Befreiung aus dem Widerspruch

Liberation and Contradiction

Linda Lilith Obermayr (ORCID: 0000-0002-4898-9730)
  • Grant-DOI 10.55776/ESP2279224
  • Förderprogramm ESPRIT
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.01.2025
  • Projektende 31.08.2028
  • Bewilligungssumme 340.819 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Theory of Liberation, Speculative Dialectics, G.W.F. Hegel, Karl Marx, Immanent Critique

Abstract

Die Frage der Befreiung ist zunehmend in Vergessenheit geraten. Das gilt nicht nur für den akademischen Debattenraum, sondern ganz grundsätzlich. Und so traten an die Stelle des tiefgreifenden Gegensatzes von Befreiung und Herrschaft Gegenteilpaare wie Demokratie/Rechtspopulismus, Globalisierung/Nationalismus, Elite/Volk, Freiheit/Sicherheit, die unseren Blick auf Gesellschaft fragmentieren und begrenzen. Dagegen möchte ich die emphatische Frage der Befreiung erneut ins Zentrum der sozialphilosophischen Forschung rücken. Moderne Gesellschaften konfrontieren uns unmittelbar mit der Notwendigkeit der Befreiung, denn das Leben im (Spät-) Kapitalismus ist ein Leben im ständigen Widerspruch. Seit G.W.F. Hegel und Karl Marx wissen wir, dass kapitalistisch organisierte Gesellschaften zahlreiche soziale, institutionelle und logische Widersprüche produzieren: Kapitalistische Gesellschaften sind in sich widersprüchliche Gesellschaften. Ich möchte dafür argumentieren, dass Befreiungsprozesse eng mit einer neuen, befreienden Perspektive auf unseren Umgang mit gesellschaftlichen und logischen Widersprüchen und insofern mit unserer Denkpraxis selbst verbunden sind. Nur wenn wir die Widersprüche als konstitutive, das heißt identitätsbildende Elemente kapitalistischer Gesellschaften anerkennen, sind wir in der Lage, eine radikale Kritik des (Spät-) Kapitalismus zu formulieren. Denn nur dann setzen wir dem (Spät-) Kapitalismus nicht einfach ein äußeres Ideal oder das entgegen, was er zerstört, sondern legen seine eigene Widersprüchlichkeit und Destruktivität frei, um sie immanent-kritisch gegen ihn selbst zu kehren. Der Versuch, soziale Herrschaftsverhältnisse zu überwinden, erfordert daher eine Theorie der Befreiung, die auf einem spekulativen Verständnis gesellschaftlicher Widersprüche beruht. Das Spekulative verweist nicht auf die alltägliche Bedeutung von Raten oder Vermuten, sondern betont die Einheit in der Zerrissenheit, die Identität in der Nicht- Identität, das Positive im Negativen. Anders formuliert: Dass sich kapitalistische Gesellschaften gerade durch und wegen ihrer Selbstwidersprüche konstituieren, lässt sich nur spekulativ denken. Befreiungstheorie müssen wir also zugleich als Theorie der Erosion von Herrschaft verstehen: Befreiung umfasst sowohl die (subjektive) Emanzipation der Unterdrückten als auch den (objektiven) Niedergang der Herrschaft.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Friedrich Grimmlinger, nationale:r Kooperationspartner:in
  • Thomas Auinger, nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Christoph Menke, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main - Deutschland
  • Andreas Arndt - Deutschland
  • Claudia Wirsing - Deutschland
  • Tatjana Sheplyakova - Deutschland
  • Hauke Brunkhorst, Universität Flensburg - Deutschland
  • Cristina Lafont, Northwestern University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Stephen Houlgate, University of Warwick - Vereinigtes Königreich

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Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF
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