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Bild - Welt - Bild. Architekturzeichnungen und ihre BIldkonstruktion. Ein internationaler Vergleich um 1930

Bild - Welt - Bild. Architekturzeichnungen und ihre BIldkonstruktion. Ein internationaler Vergleich um 1930

Irene Nierhaus (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/H106
  • Förderprogramm Charlotte Bühler
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.1998
  • Projektende 31.08.1999
  • Bewilligungssumme 23.982 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Bauwesen (25%); Kunstwissenschaften (65%)

Keywords

    ARCHITEKTURZEICHNUNG, ARCHITEKTURBILD, PERSPEKTIVE, RAUMDARSTELLUNG, ARCHITEKTURIKONOGRAFIE, KULTURGESCHICHTE 30ER JAHRE

Abstract

Ein internationaler Vergleich um 1930 Im Entstehungsprozeß von Architektur ist die Architekturzeichnung das zentrale Arbeitsmittel (z.B. Entwurfsskizze) und Instrument zur Kommunikation und Vermittlung (z.B. Präsentationszeichnung). Im Projektzusammenhang wird die Architekturzeichnung als selbständig lesbares Bildmedium verstanden, das individuelle, wie allgemein zeitbezogene, künstlerische und kulturelle Vorstellungen von Architektur sichtbar macht. Ziel der Untersuchung ist die Analyse der Darstellungsweise (Methode der Raumdarstellung, stilistische Struktur, technische Mittel, etc.) und des Darstellungsthemas (bildliche Repräsentation, Raum der ins Bild gesetzten Architektur, welche Motive, Staffagen erläutern den Bau und was wird damit sichtbar gemacht?). Darstellungsweise und -thema geben Auskunft über Vorstellungen von Architektur und über Charakteristika der 30er Jahre, die mittels Architektur(en) repräsentiert werden. Der Schwerpunkt liegt auf den Präsentationszeichnungen, die über die unmittelbare Darstellung eines Bauprojektes hinaus, Imagines beispielsweise von Urbanität, Monumentalität oder Öffentlichkeit im Stadtraum zeigen. Damit werden auch kulturhistorisch und gesellschaftsgeschichtliche Aspekte und die spezifische Bildkultur von Architektur in den 30er Jahren faßbar. Das Material sind Präsentationszeichungen aus Österreich und Deutschland und in ausgewählter Form aus Italien, Frankreich und der Sowjetunion. Der Zugang zu den Zeichnungen wird über Publikationen und über Originalzeichnungen in Bibliotheken, Sammlungen und Archiven hergestellt. Methodisch verbindet die Arbeit kunst- und architekturgeschichtliche Arbeitsweisen (Objektbeschreibung, Ikonografie, Semiologie) mit kulturwissenschaftlichen Fragen. Zudem ist eine sehr enge Verbindung von konkreter Bildmaterialbearbeitung und theoretischer Fundierung (Bild- und Repräsentationstheorie) beabsichtigt.

Forschungsstätte(n)
  • Stadt Wien - 100%

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