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Zur Semiotik von Material und Apparatus in der Filmkunst

On the Semiotic of Material and Apparatus in Film Art

Gabriele Jutz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/H161
  • Förderprogramm Charlotte Bühler
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2001
  • Projektende 30.09.2003
  • Bewilligungssumme 75.107 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (40%); Kunstwissenschaften (20%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (40%)

Keywords

    FILMWISSENSCHAFT, FILMKUNST, AVANTGARDEFILM, ANALOGE MEDIEN, DIGITALE MEDIEN, KULTURWISSENSCHAFTEN

Abstract

Die Entwicklung von den analogen zu den digitalen Medien wird in. den Kulturwissenschaften allzu einseitig unter dem Aspekt des Elektronikprimats diskutiert. Ergänzend zum Begriff der Virtualisierung schlägt Wolfgang Welsch deshalb den Begriff der Revalidierung vor. Diese Tendenz zur "Neuschätzung" und Neubewertung nicht- elektronischer Erfahrungen ist ähnlich wichtig und avanciert wie der Elektroniktrend. In der zeitgenössischen bildenden Kunst äußert sich die Tendenz zur Revalidierung im Rückgriff auf physische Stoffe, in der zeitgenössischen Filmkunst durch eine verstärkte Hinwendung zum Filmstreifen als Trägermaterial. Diese "Rückeroberung des Materials" erfolgt parallel zum Einzug neuer und neuester Medien in den musealen Bereich. Die Verortung der zeitgenössischen Kunstlandschaft in einer Spannung zwischen Materialität und Immaterialität beinhaltet jedoch auch einen problematischen Aspekt, denn allzu pauschal wird dabei das projizierte Bild generell (sowohl das analoge als auch das digitale) unter dem Begriff der Immaterialien subsumiert. Was dabei ausgeblendet bleibt, ist jener weite Bereich der klassischen wie auch der zeitgenössischen Filmkunst, der das Medium in seiner materialen Dimension zum Gegenstand erhebt. Im Unterschied zum elektronischen Bild besitzt der Film nämlich eine doppelte Dimension: als immaterielles projiziertes Lichtbild und als materielle Filmrolle. Ausgehend von diesen Vorüberlegungen sollen im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts vier Varianten des Materialfilms untersucht werden: 1) Handmade Films, 2) Expanded Cinema, 3) Found-Footage-Filmund 4) Struktureller Materialfilm. Der methodische Bezugsrahmen des angestrebten Projekts ist die Filmsemiotik sowie ihre ideologiekritische Variante, die Apparatus-Theorie. Beiden geht es um den Aspekt der Repräsentation, wobei die Apparatus-Theorie mit dem Anspruch angetreten ist, den Zeichencharakter des Filmmediums offenzulegen und seiner verdrängten materiellen Basis zur Geltung zu verhelfen. Genau in diesem Punkt trifft sie sich mit den Anliegen der Filmavantgarde. Dennoch hat die Apparatus-Theorie ihre Theoriebildung weitgehend auf das Erzählkino eingeschränkt. Durch die Verbindung des Gegenstandsbereichs "Avantgardefilm" mit Analysemethoden der Semiotik und der Apparatus-Theorie werden auch methodisch neue Wege beschritten. Weitere methodische Bezugspunkte sind Louis Hjelmslevs Weiterentwicklung der Form/Substanz-Dichotomie zu einem Modell von vier Ebenen sowie das von Marie-Claire Ropars mit expliziter Referenz auf Jacques Derridas "Grammatologie" vorgeschlagene Ekritüre-Modell, welches geeignet erscheint, die Bedeutungsproduktion von Avantgardefilmen zu erhellen. Ziel des beantragten Projekts ist es, in einem filmwissenschaftlichen Kontext die Bedeutung des physischen Materials für den Bereich der klassischen wie auch der zeitgenössischen Filmavantgarde zu überdenken, die kulturellen und ideologischen Implikationen des Themas aufzuarbeiten und auf diese Weise zu einer Bestandsaufnahme der Moderne beizutragen. Trotz einer kulturhistorischen Perspektive soll auch der prospektive Aspekt - die Rolle des analogen Mediums Film im Zeitalter des Digitalen - reflektiert werden. Wie der Überblick zur Forschungslage zeigt, liegen von akademischer Seite kaum systematische und methodisch fundierte Untersuchungen zum Materialfilm vor. Ausnahmen stellen die Arbeiten von Christine N. Brinckmann (Zürich) und Joachim Paech (Konstanz) dar. Betrachtungen zur Semiotik des Materials bzw. zur Neubewertung nicht- elektronischer künstlerischer Erfahrungen im Kontext des zeitgenössischen Filmschaffens fehlen völlig. Das angestrebte Forschungsprojekt versteht sich deshalb als Beitrag zur Behebung eines Theoriedefizits im Feld der film- bzw. kulturwissenschaftlichen Forschung. Nicht zuletzt will es auch die Rolle der österreichischen Filmavantgarde theoretisch aufarbeiten. Weiters besitzt das angestrebte Projekt auch bildungspolitische Relevanz. Es gibt in Österreich einen objektiven Bedarf an filmwissenschaftlich Habilitierten, da eine immer größer werdenden Anzahl Studierender eine filmwissenschaftliche Abschlußarbeit anstrebt. Nicht zuletzt ist die frauenintegrierende Rolle des Faches Filmwissenschaft hervorzuheben. In internationaler Sicht haben Filmwissenschaftlerinnen im Vergleich zu anderen Disziplinen großen und selbstverständlichen Anteil an Lehre, Forschung und Theoriebildung. Als eine relativ neu etablierte akademische Disziplin erweist sich die Filmwissenschaft als offen und deshalb attraktiv für Wissenschaftlerinnen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für angewandte Kunst Wien - 100%

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