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Die Paneuropa-Bewegung in der Zwischenkriegszeit - Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergis Idee im politischen Ringen seiner Zeit

The Paneuropean-Movement in the interwar-period

Anita Ziegerhofer (ORCID: 0000-0002-4839-4083)
  • Grant-DOI 10.55776/H162
  • Förderprogramm Charlotte Bühler
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2001
  • Projektende 31.01.2003
  • Bewilligungssumme 72.746 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (60%); Politikwissenschaften (20%); Wirtschaftswissenschaften (20%)

Keywords

    EUROPÄISCHE INTEGRATION, ÖSTERREICHISCHE EUROPAPOLITIK, EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSUNION, EUROPAIDENTITÄT, EUROPABEWUßTSEIN

Abstract

Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges verlor Europa seine Vormachtstellung zugunsten der Vereinigten Staaten von Amerika und Rußlands. Die europäischen Intellektuellen sahen darin die Gefahr eines politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Niedergangs Europas. Zu ihnen zählte auch der altösterreichische Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894-1972). Seine Idee "Paneuropa", das ist die Vereinigung aller europäischen demokratischen Staaten, gehörte zu den wenigen politisch diskutierten (Friedens-) Modellen jener Zeit. Coudenhoves Verdienst liegt wohl darin, daß er erstmals in der Geschichte der Idee von den "Vereinigten Staaten von Europa" versuchte, diese Idee zu realisieren. Er erkannte, wohl anders s die anderen Intellektuellen, die Notwendigkeit, Politiker von seiner Idee zu überzeugen. Zu den weiteren Multiplikatoren zählten bedeutende Wirtschaftsfachleute, berühmte Intellektuelle und Künstler. Die programmatische Darstellung seiner Idee fand im 1923 erschienenen Buch "Paneuropa" ihren Niederschlag. Coudenhove wollte vorerst die politische Vereinigung der europäischen demokratischen Staaten, schloß jedoch Großbritannien aufgrund seiner Mitgliedschaft im Commonwealth aus. Auch Rußland sollte nicht Teil Paneuropas sein, solange die innenpolitische Situation währte. Erst der politischen Vereinigung sollte die wirtschaftliche folgen. Die Notwendigkeit eines vereinten Europas sah Coudenhove aufgrund folgender Tatsachen: 1) Schutz vor einem Vernichtungskrieg 2) Schutz vor der drohenden Weltrevolution durch den Kommunismus 3) Schutz vor dem wirtschaftlichen Ruin, der seitens der Wirtschafts-Großmacht Amerika drohte. Spätherbst 1924 gründete Coudenhove das Hauptbüro seiner Bewegung in den Räumen der Wiener Hofburg; dort sollte dieses bis zum Einmarsch Hitlers 1938 seinen Sitz haben. Die Bewegung kann man mit zwei große Phasen charakterisieren: Die erste Phase dauerte von den Anfängen im Jahr 1922/23 bis 1933. Sie ist von den ersten Erfolgen gekennzeichnet und findet ihren Höhepunkt in der Veröffentlichung des "Memorandums zur Gründung der Europäischen Union", welches unter der Schirmherrschaft des französischen Außenministers Aristide Briand verfaßt wurde. Versuchte Coudenhove bis 1933 die politische Einigung Europas zu einem Staatenbund zu verwirklichen, änderte sich dieser Plan schlagartig durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler im Jänner 1933. Damit beginnt die zweite Phase der Bewegung. Bis 1938 konzentrierte sich Coudenhove hauptsächlich auf den Aufbau eines wirtschaftlich vereinten (Donau-) Europas. Dabei wurde er vom österreichischen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß unterstützt; der Kampf gegen den Nationalsozialismus einte die beiden Männer. Auch der Nachfolger von Dollfuß - Kurt Schuschnigg -unterstützte gleichermaßen wie sein Vorgänger die Bewegung. Kurz vor dem Einmarsch Hitlers in Österreich floh Coudenhove mit seiner Familie in die Schweiz. Das Zentralbüro wurde von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und nach Berlin gebracht. Damit endet die Tätigkeit Coudenhoves in Österreich - seine Idee "Paneuropa" war gescheitert. Das Ziel der Habilitationsschrift ist die systematische Erfassung der Paneuropa-Bewegung jener Zeit unter besonderer Berücksichtigung des bisher den Forschem nicht zugänglichen Moskauer Aktenmaterials. Aufgrund des Österreich-Schwerpunktes soll die Europapolitik des Wiener Ballhausplatzes dargestellt werden. Neben der empirischen Erfassung wird auch der theoretischen hinsichtlich der Frage nach der Europaidentität/Europabewußtsein der notwendige Platz eingeräumt werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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