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Namhaft im Geschäft - Unsichtbar in der Synagoge: Die jüdische Frau im Spätmittelalter

Jewish Woman in the Late Middle Ages

Martha Keil (ORCID: 0000-0002-2571-4902)
  • Grant-DOI 10.55776/H173
  • Förderprogramm Charlotte Bühler
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2002
  • Projektende 31.12.2003
  • Bewilligungssumme 77.033 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Soziologie (5%); Sprach- und Literaturwissenschaften (25%)

Keywords

    GESCHICHTE, MITTELALTER, JUDENTUM, FRAUEN, ÖSTERREICH

Abstract

Durch Jahrhunderte waren Jüdinnen in der europäischen Geschichte des Mittelalters zweifach marginalisiert: Die traditionelle Geschichtsforschung arbeitete unter einem männlichen, christlichen, oft geistlichen Blick, Frauen und auch Juden - umsomehr Jüdinnen - hatten darin kaum Platz. Auch bei den Vertretern der "Wissenschaft des Judentums" ab Beginn des 19. Jahrhunderts kamen Frauen als Objekte der männlichen Herrschaftsträger oder gar als handelnde Personen nur am Rande vor. Erst die feministische Bewegung in den siebziger Jahren brachte neue Fragestellungen und Interpretationen der Quellen sowohl für die Geschichte der Frauen als auch die Ge-schlechter in Beziehung und Vergleich. In den letzten fünfzehn Jahren wurden die Methoden der Gender Studies, vor allem in den USA, auch auf die Erforschung der jüdischen Geschichte übertragen. Im deutschsprachigen Raum ist der Themenkomplex noch weitgehend vernachlässigt, was auch an der erforderlichen Fähigkeit liegt, mittelalterliche hebräische Quellen lesen und interpretieren zu können. Aus den zahlreichen Möglichkeiten weiblicher Lebenswelten wähle ich diejenigen Themen, die direkt oder indi- rekt mit der zunehmenden Geschäftstätigkeit der jüdischen Frau ab etwa Mitte des 13. Jahrhunderts zusammen- hängen. Geographischer Schwerpunkt ist Österreich mit den angrenzenden deutschen, ungarischen, böhmischen und mährischen Gebieten. Aus bisheriger Kenntnis der Quellen stelle ich die These auf, daß, negativ reziprok zur verbesserten Rechtsstellung infolge ihrer Geschäftstätigkeit, eine zunehmende Ausgrenzung der Frau aus Syn- agoge, Gottesdienst und Riten erfolgte. Es ist zu überprüfen, ob diese Entwicklung auch für christliche Frauen zutrifft. Aus dem Urkundenmaterial in österreichischen Archiven läßt sich schließen, daß etwa ein Viertel der jüdischen Darlehensgeschäfte von Frauen durchgeführt wurde. Bis auf wenige Ausnahmen von weiblichen "Spitzenban-kiers" lagen die Darlehenssummen jedoch etwa ein Drittel unter dem der Männer. Voraussetzung für die Ge- schäftstätigkeit und Rechtssicherheit dieser Geschäfte war die Besitz- und Rechtsfähigkeit sowie Mobilität der Frau. In der Folge traten jüdische Frauen mit allen Schichten der christlichen Umwelt in Kontakt, von Adeligen bis Prostituierten. Die Rabbiner mußten auf diese Aktivität reagieren und ebenso wie die christlichen Obrigkei-ten der Frau Zugang zum Gericht als Klägerin und Zeugin sowie zur Eidesleistung ermöglichen. Als Gegenreaktion - so meine Annahme - wurden Frauen sukzessive buchstäblich aus dem Synagogenraum, dem öffentlich-religiösen Raum schlechthin, gedrängt. Von der Mitte des 13. Jahrhunderts an lassen sich im ge-nauen Vergleich von Bräuchen und Rechtsgutachten Ausgrenzungsprozesse im Gottesdienst, Gemeindegebet und bei Ritualen, z. B. der Beschneidung, sehen. Gemeindeämter waren Frauen ohnehin nie zugänglich. Trotz Aus-schluß von Unterricht und Gelehrsamkeit findet man aber in den Oberschichtfamilien äußerst gebildete Frauen, deren Urteil in halachischen Fragen von Rabbinern durchaus geschätzt und rezipiert wurde. Auch brachten einige Frauen zumindest die für das Geschäftsleben nötigen Lese- und Schreibkenntnisse mit. Der Vergleich mit ähnlichen Prozessen im christlichen Bereich wird zeigen, wie eng jüdische und christliche Lebenswelten miteinander verflochten waren und wie groß der gegenseitige, meist unbewußte und von den Zeit- genossen nicht wahrgenommene, Einfluß war - ein Phänomen der "Binnenakkulturation", das nicht nur für die Geschichte der Frau beobachtet werden kann.

Forschungsstätte(n)
  • Stadt Wien - 50%
  • Institut für jüdische Geschichte Österreichs - 50%

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