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Kaiser Sigismund und Bayern

Emperor Sigismund and Bavaria

Petr Elbel (ORCID: 0000-0002-2747-8798)
  • Grant-DOI 10.55776/I4176
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2019
  • Projektende 31.10.2022
  • Bewilligungssumme 383.184 €
  • Projekt-Website

DACH: Österreich - Deutschland - Schweiz

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Nobility in Bavaria, Bavaria, Wittelsbach dynasty, Regensburg, Sigismund of Luxembourg, Church in Bavaria

Abstract Endbericht

Das Projekt hat zwei Hauptziele: Es will (1.) anhand einer komplexen Untersuchung der Beziehungen Kaiser Sigismunds zu Bayern die Kenntnis der Reichsregierung Sigismunds vertiefen. Bayern, ein geographischer Raum, der vom Blickwinkel Sigismunds aus gesehen größtenteils durch Territorien der konkurrierenden Großdynastie gebildet wurde, soll dabei als Fallstudie für die Frage dienen, ob die Herrschaft Sigismunds insgesamt neu bewertet werden muss. Es soll überprüft werden, ob die Reichsherrschaft Sigismunds tatsächlich insgesamt so schwach war, wie von der Forschung, die sich vor allem auf die westlichen Teile des Reiches konzentriert hat, bislang angenommen wurde. Könnte das bayerische Beispiel zeigen, wie der letzte Luxemburger durch geschickte Ausnutzung der innerdynastischen Konflikte seiner wittelsbachischen Konkurrenten und durch systematische Bevorzugung einzelner Dynastiemitglieder diese dadurch fester an sich band? Könnte die Fallstudie demonstrieren, dass er durch Ausnutzung der wenn auch begrenzten, aber doch vorhandenen Reichsrechte imstande war, eine durchaus aktive Reichsherrschaft zu betreiben und diese Ressourcen, über die er als König verfügte, erfolgreich zur Verfolgung seiner kaiserlichen Politik nutzte? Wie sind diese Sachverhalte im Rahmen der Frage zu bewerten, in welchem Maße Sigismund in Bayern als Römischer König handelte, inwieweit dagegen seine Maßnahmen und Entscheidungen ihre Ursache eher in seiner böhmischen Hausmachtpolitik finden? Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in einer kollektiven Monographie dargelegt. Es will (2.) den ersten von mehreren Bänden erstellen, die die Regesten der Urkunden Kaiser Sigismunds in Münchener Archiven enthalten und Teil der Neubearbeitung der Regesten Sigismunds für das Unternehmen der Regesta Imperii sind. Eine umfangreiche Archivforschung vornehmlich in den bayerischen Archiven, die vor allem sämtliche Urkunden Sigismunds erfassen muss, bildet die unentbehrliche Voraussetzung für die inhaltliche Arbeit mit dem oben skizzierten Ziel der kollektiven Monographie. Indem die Ergebnisse dieser Recherchen im Rahmen des renommierten Quellenwerkes der Regesta Imperii publiziert werden, ist sichergestellt, dass die aufwendigen Archivrecherchen umfassend genutzt und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit für weitere Forschungen zur Verfügung gestellt werden. Das während der Projektlaufzeit gesammelte Material, das über diesen ersten geplanten Band hinausgeht, wird im Anschluss an das Projekt die Materialbasis für die Erstellung weiterer Regestenbände im Rahmen der Neubearbeitung der Regesten Sigismunds (Regesta Imperii XI) bilden.

Ziel des Projekts war es, die Beziehungen Kaiser Sigismunds (1410/11-1437) zu Bayern umfassend zu erforschen und damit unser Wissen über die Reichsregierung des letzten Luxemburgers zu vertiefen. Bayern, das aus der Sicht Sigismunds weitgehend aus Territorien einer rivalisierenden Großdynastie bestand, diente als Fallbeispiel, um zu überprüfen, ob die Reichsherrschaft dieses Monarchen generell neu bewertet werden sollte. Das Projekt wurde von zwei parallelen Forschungsteams durchgeführt, von denen eines an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien und eines an der Ludwig-Maximilians-Universität in München angesiedelt war. Ein hauptsächliches Projektergebnis ist die von den Projektmitarbeiter:innen gemeinsam verfasste Monographie, in der vier Teilbereiche untersucht wurden: Sigismunds Beziehungen zu den Wittelsbachern und deren bayerischen Territorien (in dieser Zeit Bayern-München, Bayern-Ingolstadt, Bayern-Landshut, Bayern-Straubing und die Oberpfalz), sein Verhältnis zu den bayerischen Reichsbistümern (Salzburg, Freising, Regensburg und Passau), zum bayerischen Adel und zu Regensburg - der einzigen Freien Stadt auf altbayerischem Boden. Vor allem im Hinblick auf die bayerischen Herzöge erwies Sigismund sich als sehr geschickt darin, die internen Konflikte des Hauses Wittelsbach zur Stärkung seiner Autorität als höchster Lehensherr und oberster Richter zu nutzen. Er entwickelte auch eine sehr aktive Politik gegenüber den bayerischen Bistümern und ihren Repräsentanten. Der in Bayern eher schwach vertretene Reichsadel und die Freie Stadt Regensburg spielten dagegen in Sigismunds bayerischer Politik - anders als in anderen Reichsregionen - keine besonders wichtige Rolle. Dennoch unterhielt Sigismund zu ihnen wesentlich intensivere Kontakte, als bisher von der Forschung angenommen. Insgesamt erwies sich der letzte Luxemburger als äußerst aktiver Herrscher, der die vorhandenen Handlungsspielräume sehr effektiv zu nutzen wusste und seine wichtigsten Ziele (meist) durchsetzte. Das Projekt konnte also zeigen, dass die Frage nach dem Erfolg von Sigismunds Reichsregierung entlang einer vertieften Betrachtung seiner Beziehungen zu den Regionen neu aufgerollt werden sollte. Es steht zu erwarten, dass das bisher vorherrschende Bild eines Herrschers, der angebliche innenpolitische Schwäche durch eine besonders aktive Kirchen- und Außenpolitik ausgleichen musste, zu revidieren wäre. Die gründliche Analyse der Beziehungen Sigismunds zu Bayern war nur dank der umfangreichen Archivrecherchen möglich, die insbesondere das Münchner Projektteam im Bayerischen Hauptstaatsarchiv durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden nicht nur projektintern genutzt, sondern werden künftig auch der Scientific Community zur Verfügung stehen, da das Wiener Projektteam einen Regesten-Band erstellt hat, der sowohl im Druck als auch online in der Reihe "Regesta Imperii XI - Neubearbeitung" veröffentlicht wird.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Irmgard Fees, Ludwig-Maximilians-Universität München - Deutschland

Research Output

  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2025
    Titel Kaiser Sigismund Und Bayern. Eine Kollektive Monographie: Forschungen Zur Kaiser- Und Papstgeschichte. Beihefte Zu J. F. Bohmer, Regesta Imperii
    Typ Book
    Autor Elbel Petr
    Verlag Bohlau Verlag Koln
  • 2021
    Titel Regesta Imperii XI - Neubearbeitung der Regesten Kaiser Sigismunds
    Typ Journal Article
    Autor Kaar A
    Journal Österreich, Geschichte, Literatur, Geographie: ÖGL
    Seiten 459 - 461
  • 2021
    Titel König Sigismund und seine Regensburger Kammerknechte, oder: Wessen "neue Kleider" bezahlte eine verpfändete jüdische Gemeinde?; In: Historiker zwischen den Zeiten. Festschrift für Karel Hruza zum 60. Geburtstag
    Typ Book Chapter
    Autor Kaar A
    Verlag Böhlau
    Seiten 119 - 131
  • 2022
    Titel Regesten Kaiser Sigismunds. Geschichte eines Vorhabens der Regesta Imperii und Richtlinien zur Gestaltung der Regesten
    Typ Journal Article
    Autor Elbel P
    Journal Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde
    Seiten 199 - 283

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