Untersuchung über die enzymatische Hydrolyse von Weichholz
Investigation on enzymatic hydrolysis of softwood-derived substrates
Wissenschaftsdisziplinen
Chemische Verfahrenstechnik (40%); Industrielle Biotechnologie (40%); Umweltingenieurwesen, Angewandte Geowissenschaften (20%)
Keywords
- SOFTWOOD,
- CELLULASE,
- CELLULASE RECYCLING,
- ENZYMATIC HYDROLYSIS,
- LIGNOCELLULOSIC RESIDUE
Erwin-Schrödinger-Stipendium J 1939Untersuchung über die enzymatische Hydrolyse von WeichholzUrsula MAIS08.05.2000 Die Hauptziele meines Forschungsvorhabens bestehen in der Verwendung von neuartigen Vor- und Nachbehandlungsmethoden für die enzymatische Hydrolyse von Weichhölzern. Diese Methoden sollen a) die Zugänglichkeit der Cellulose für Enzyme erhöhen, b) das meiste Lignin, das mit der Weichholz-Cellulose assoziiert vorliegt, entfernen. und c) bestimmen, ob die enge Verknüpfung der Enzyme mit dem. Substrat ein geeignetes Material für die Wiedergewinnung der an das Substrat gebundene Cellulasen darstellt, nachdem der Hauptanteil der Cellulose bereits hydrolysiert wurde. Beispielsweise wird die größte Menge an Cellulose rasch innerhalb von 24 Stunden abgebaut. Weitere 48-72 Stunden sind jedoch notwendig, um die verbleibenden 20-30% des Substrates zu hydrolysieren. Durch Recycling des "hartnäckigen" Rückstands, an welchem der meiste Teil der verwendeten Enzyme gebunden ist, sollte es möglich sein neues Substrat hinzuzufügen, und durch diese erneute Verteilung der Cellulasen den logarithmischen Verlauf der Hydrolyse zu erhalten. Vorangegangene Arbeiten an der UBC haben gezeigt, daß die Verwendung dieser Methoden bei Modelsubstraten und Hartholzrückständen möglich ist. Dieses Projekt dient der Untersuchung, inwieweit dieselben Methoden für Weichhölzer, die den überwiegenden Anteil. der Bäume sowohl in Kanada als auch in Österreich darstellen, angewendet werden können.
- University of British Columbia , 12 Monate