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Inspektionstechniken zur Fehleraufdeckung und Abschätzung

Defect Detection and Defect Content Estimation Methods for Inspection of a Software Requirements Specification Document

Stefan Biffl (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/J1948
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2001
  • Projektende 31.01.2002
  • Bewilligungssumme 24.200 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Technische Wissenschaften (20%); Informatik (60%); Wirtschaftswissenschaften (20%)

Keywords

    EMPIRICAL SOFTWARE ENGINEERING, READING TECHNIQUE, SOFTWARE INSPECTION, DEFECT CONTENT ESTIMATION, DEFECT DETECTION METHOD, REINSPECTION

Abstract

Erwin-Schrödinger-Stipendium J 1948Inspektionstechniken zur Fehleraufdeckung und -abschätzungStefan BIFFL09.10.2000 Projektmanagement und Qualitätsmanagement sind Kernkompetenzen für die zeitgerechte und wirtschaftliche Erstellung von qualitativ hochwertigen Software-Produkten. In den frühen Phasen der Software-Entwicklung sind Inspektionen gegenwärtig die effektivste Maßnahme, um Fehler zu finden und die Qualität eines Produkts für die weitere Projektplanung und -kontrolle zu beurteilen. Drei wesentliche Aspekte der Inspektion sind Fehleraufdeckung, Fehlerabschätzung und Reinspektion. Fehleraufdeckung befaßt sich mit Techniken, die Inspektoren beim Finden von Fehler in bestimmten Fehlerklassen effektiv unterstützen. Techniken für die Fehlerabschätzung verwenden Inspektionsdaten, um nach der Inspektion die Anzahl der im Produkt verbleibenden Fehler zu messen. Diese Abschätzung unterstützt das Management bei der Bewertung der Qualität des Produkts und des Inspektionsprozesses. Reinspektion ist eine Möglichkeit für das Projektmanagement, mit einem weiteren Inspektionsdurchgang die Produktqualität zu verbessern, falls die erste Inspektion gezeigt hat, daß die Anzahl der Fehler im Produkt eine bestimmte Schranke überschreitet. Empirische Daten über die Verteilung von Fehlern in Entwicklungsdokumenten sind Grundlage für die Bewertung und Verbesserung von Software Entwicklungsprozessen im Projektumfeld. Wir schlagen vor, Lesetechniken am Stand der Technik an gegebene Anforderungen zur Fehleraufdeckung anzupassen und in einem kontrollierten Umfeld mit einer industriell verbreiteten Lesetechnik zu vergleichen. Weitere Forschungsziele sind die Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Lesetechniken auf die Schätzgenauigkeit von Techniken für die Fehlerabschätzung, und die Erhebung empirischer Daten zur Effektivität und Effizienz der Fehleraufdeckung in einem zweiten Inspektionsdurchgang. Ziel ist, die Verbreitung der praktischen Anwendung dieser innovativen Software Engineering Methoden als Unterstützung für die Aufgaben des Projekt- und Qualitätsmanagements zu fördern.

Forschungsstätte(n)
  • Technische Universität Wien - 10%
  • Frauenhofer Gesellschaft - 100%

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