Spinale Mechanismen von Adenosin in neuropathischen Ratten
Influence of Adenosine Intrathecally and its alpha-2-Adrenergic Spinal Interactions of Allodynia After Spinal Nerve Ligation in Rats
Wissenschaftsdisziplinen
Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (100%)
Keywords
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ADENOSINE,
SPINAL INTERACTION,
GLUTAMATE,
DORSAL HORN,
NOREPINEPHRINE,
ADENOSINE RECEPTOR SUBTYPES
Erwin-Schrödinger-Stipendium J 1991Spinale Mechanismen von Adenosin in neuropathischen RattenAndreas SANDNER-KIESLING09.10.2000 Diese Studie soll klären, warum Adenosin intrathekal verabreicht effektiver eine neuropathische Berührungsüberempfindlichkeit als akuten Schmerz beseitigt. Zuerst bestimmen wir, ob die Inkubation von Synaptosomen vom lumbalen Rückenmarkshinterhorn mit Adenosin eine capsaicininduzierte Glutamatausschüttung reduzieren kann, ob Unterschiede zwischen normalen und spinalnervligierten Ratten bestehen. Eine Rohsynaptosomenlösung wird durch Homogenisation und Differentialzentrifugierung von lumbalen Hinterhälften von männlichen 200-250 g Sprague-Dawley Ratten hergestellt. Nach einer Beladung mit [3H]-Glutamin (GLU) wird eine Ausschüttung von C-Faserendigungen durch Inkubation mit 30 m M Capsaicin stimuliert, die Hemmung der Ausschüttung mittels 10 -9 bis 10 -4 M des gemischten A1/A2 Adenosin-Antagonisten 5`-N-ethylcarboxamide (NECA) untersucht. Die involvierten Rezeptoruntergruppen werden mittels der spezifischen Adenosinrezeptor- Antagonisten 8 cyclopentyl-1,3-dipropylxanthine (A1) oder 3,7-dimethyl-l-propargylxanthine (A2) bestimmt. Nach der Schnellfiltration wird der Anteil an verbliebenem [3H]-GLU mittels Beta Scintillation Counter bestimmt. In einem zweiten Schritt bestimmen wir den Effekt einer Adensoinrezeptor-Stimulation auf die Noradrenalinausschüttung (NA) von Endigungen primärer Afferenzen bei normalen und spinalnervligierten Ratten. Dazu werden 0,1 - 0,5 mm grosse Rückenmarksscheiben von lumbalen Hinterhälften von männlichen 200-250 g Sprague-Dawley Ratten auf Filterpapier eines Slice Perfusion Systems geladen. Nach einer Stabilisierungsphase wird die NA-Basalrate bestimmt, danach mit 10 -9 bis 10 -4 M NECA alleine, mit 8-cyclopentyl1,3- dipropylxanthine oder 3,7-dimethyl- 1 -propargylxanthine perfundiert und das NA im Perfusat per HPLC bestimmt.
- Wake Forest University - 100%
- Medizinische Universität Graz - 10%