T Zell Migration in vivo
Migration Properties of Naive, Effector, and Memory T cells
Wissenschaftsdisziplinen
Klinische Medizin (15%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (85%)
Keywords
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T CELLS,
CHEMOKINES,
MEMORY,
LMYPH NODE,
MIGRATION
Die Rekrutierung von T Zellen in lymphoide und periphere Organe ist ein integraler Bestandteil der Immunantwort gegen Mikroorganismen und Tumoren. Die Migration von T Zellen ist ein hoch organisierter Prozess, der in mehreren Schritten ablaeuft. Die unterschiedliche Expression von Adhaesionsmolekuelen und Chemokinrezeptoren auf T Zellen reguliert deren gewebsspezifische Wanderung. Obwohl man in den letzten Jahren viel ueber die Zirkulation naiver T Zellen durch sekundaere Lymphorgane gelernt hat, bleiben viele Fragen ueber die Migration antigen-spezifischer T Zellen offen. Im vorliegenden Antrag werden wir folgende Fragen untersuchen: (1) Warum migrieren naive T Zellen nicht in periphere nicht-lymphoide Organe ? Wir werden dazu einen neuen transgenen Mausstamm verwenden, der das "green fluorescent protein" (GFP) in allen T Zellen exprimiert. Im Ziel (2) werden wir eine von uns entwickelte Methode zur Generierung von CD8+ "Gedaechtnis" T Zellen in vitro verwenden. Diese Zellen werden auf ihr in vivo Migrationsverhalten im Vergleich zu Effektor T Zellen untersucht werden. Wir werden dazu "homing assays" und Intravitalmikroskopie verwenden. Im Ziel (3) stellt sich die Aufgabe, CD4+ "Gedaechtnis" T Zellen in vitro zu erzeugen. Viele Aspekte dieses Antrags, wie zum Beispiel die Verwendung des T-GFI` Mausstammes, die Generierung von "Gedaechtnis" T Zellen in vitro sowie die Intravital- Mikroskopie peripherer Lymphknoten, sind komplett neu. Diese Methoden werden zur Zeit in keinem anderen Labor durchgefuehrt. Es besteht daher fuer den Antragsteller die Gelegenheit, einzigartiges Wissen zu erwerben und dieses nach Oesterreich zu transferieren. Manche der gestellten Fragen in diesem Antrag werden das Verstaendnis der T Zell Migration und damit auch das Verstaendnis von Tumor- und Infektionsimmunologie sowie der Entwicklung von Impfungen betraechtlich erweitern.
- Harvard Medical School - 100%
- Medizinische Universität Wien - 10%