Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (85%); Soziologie (15%)
Keywords
POPULAR CULTUR,
POST-SUBCULTURAL FORMATIONS,
YOUTH RESEARCH,
CULTURAL INDUSTRIES,
CULTURAL STUDIES,
JOB POTENTIAL
Abstract
Untersuchungsgegenstand:
1. Neue post-subkulturelle Netzwerke im Feld der Populärkultur, welche die "historischen" Jugendsubkulturen, die
das Centre of Contemporary Cultural Studies in Birmingham untersucht hat, weitgehend ersetzen.
2. Die Jobpotentiale dieser post-subkulturellen Formationen (als Netzwerke von DJs, ClubveranstalterInnen,
Fanzine-PublizistInnen, MusikerInnen ... ) für Großstadtregionen (New York, Los Angeles, Chicago) und
mittelgroße Stadtregionen (Baltimore, Washington, Seattle) in den USA.
Hypothesen:
- Hypothese 1: Die Bildung neuer Mikrogruppierungen, die sich von der hegemonialen Kultur mittels
subkulturellem (oder subkulturabgeleitetem) Kapital abzugrenzen versuchen, bleibt für die Populärkultur
konstitutiv, auch wenn die neue eklektische (oder hybride) Mainstream Formation viel an subkulturellem Kapital
absorbiert.
- Hypothese 2: Die neuen subkulturverwandten Formationen der Gegenwart sind lose verknüpfte post-subkulturelle
Netzwerke mit temporärem Bestand.
- Hypothese 3: Die Betonung der Widerständigkeit subkultureller Formationen tritt gegenüber
Deskriptionsmodellen in den Hintergrund, die (post-)subkulturelle Aktivitäten als viel stärker von Marktprozessen
abhängig sehen. Durch diese Annäherung an die Unterhaltungsindustrie entstehen neue Jobpotentiale innerhalb des
kulturindustriellen Bereichs.