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Schätzen dynamischer Spiele mit asymmetrischen Spielern

Estimation of dynamic games with asymmetric players

Christine Zulehner (ORCID: 0000-0002-5591-3830)
  • Grant-DOI 10.55776/J2481
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2005
  • Projektende 31.07.2006
  • Bewilligungssumme 33.300 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (20%); Wirtschaftswissenschaften (80%)

Keywords

    INdustrial economics, Applied econometrics, Dynamic oligopoly games, Sequential auctions

Abstract

Der Zweck dieses Projektes ist das Schätzen dynamischer Spiele mit asymmetrischen Spielern. In drei Teilprojekten wird die Halbleiterindustrie als Beispiel eines oligopolistischen Marktes und österreichische Rinderauktionen als Beispiel eines Auktionsmarktes analysiert. Die Halbleiterindustrie ist von dynamischen Elementen wie Lernen geprägt. Die Marktstrukturen in den einzelnen Industrien sind sehr unterschiedlich. Die Mikroprozessoren-Industrie wird von zwei Unternehmen dominiert; in die DRAM Industrie besitzen einige Anbieter nahezu die gleichen Marktanteile. Halbleiter sind ein wichtiger Input für Hochtechnologie-Industrien. Vor allem DRAM Chips werden als "technology drivers" betrachtet. Teilprojekt 1 wird die Implikationen von Lernen und asymmetrischen Marktstrukturen auf Marktmacht und wettbewerbspolitische Aspekte analysieren. Innerhalb eines strukturellen, dynamischen, oligopolistischen Modelles werden mögliche Asymmetrien im Verhalten der Unternehmen, wie der "First-mover advantage", berücksichtigt. Mit firmenspezifischen Daten werden Nachfrage- und die Angebotsgleichungen geschätzt, um die Auswirkungen auf Preis-Kosten-Margen zu bestimmen. Das Teilprojekt 2 wird den Einführungszeitpunkt einer neuen Produktgeneration analysieren. Wenn Unternehmen eine neue Produktgeneration auf den Markt bringen, müssen sie den Kannibalisierungseffekt der neuen auf die alte Generation berück-sichtigen. Das "Timing" der Produkteinführung stellt so ein wichtiges strategisches Instrument dar. Die Auswirkungen auf die Performanz der Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und die Effekte früher Adoption einer neuen Technolgie auf das Produktivitätswachstum stehen im Mittelpunkt der Analyse. An österreichischen Rinderauktionen nehmen typischerweise Bieter mit unterschiedlichem Nachfrageverhalten teil. Das Teilprojektes 3 wird ein theoretisches Modell mit asymmetrischen Bieter/innen entwicklen. Dieses Modell wird dann mit Daten österreichischer Auktionen geschätzt. Das Ziel ist die Identifikation und Schätzung der zu Grunde liegenden Verteilung der Wertschätzungen der Bieter/innen. Diese bestimmt den erwarteten Gewinn des Verkäufers.

Forschungsstätte(n)
  • Purdue University - 100%
  • Universität Wien - 10%

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