VBM bei chronischem Schmerz mit Sensibilitätsstörung
VBM in chronic pain with sensory deficit
Wissenschaftsdisziplinen
Klinische Medizin (90%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (10%)
Keywords
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Chronic Pain,
Voxel-Based Morphometry,
Pain Matrix,
MRI,
Neuroplasticity,
Non Dermatomal Sensory Deficit
Etwa 20-40% der Patienten mit chronischen Schmerzen leiden unter einer Fühlminderung auf der schmerzhaften Seite, ohne dass in Zusatzuntersuchungen, wie z.B. einer Bildgebung des Nervensystems, Abnormitäten gefunden werden können. Dieses Phänomen wird "non-dermatomal sensory deficit" (NDSD) genannt, eine Störung der Körperempfindung, die sich nicht an typische neurologische Grenzen hält. Obwohl mit moderner funktioneller Bildgebung (funktionelles MRI) Unterschiede in der Aktivierbarkeit des Gehirns nachgewiesen werden konnten, steht es noch aus, dieses häufige Phänomen konzeptuell in die aktuellen Vorstellungen der Pathophysiologie, also der Theorie der Krankheitsentstehung, zu integrieren. NDSD wird aktuell im Allgemeinen als "funktionell", also nicht durch eine körperliche Störung bedingt, betrachtet. Das Ziel der Studie ist es, nach subtilen Unterschieden in der Hirnbeschaffenheit zu suchen, die Patienten mit chronischen Schmerzen mit und solche ohne Fühlstörung unterscheiden. Die Technik der Voxel-basierten- Morphometrie (VBM), eine hochsensitive Magnetresonanztechnik, wird hierfür verwendet werden. Die Technik ist so empfindlich, dass mit ihr nicht nur minimale Unterschiede in Hirnstrukturen bei verschiedenen Krankheiten gezeigt worden sind, sondern auch Änderungen nach dreimonatigem motorischem Lernen.
- Universitätsspital Zürich - 100%
Research Output
- 12 Zitationen
- 1 Publikationen
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2017
Titel Bilateral Sensory Changes and High Burden of Disease in Patients With Chronic Pain and Unilateral Nondermatomal Somatosensory Deficits DOI 10.1097/ajp.0000000000000456 Typ Journal Article Autor Landmann G Journal The Clinical Journal of Pain Seiten 746-755 Link Publikation