Chemische Werkzeuge für bakterielle Effektorproteine
Chemical tools for targeting bacterial effector proteins
DFG-Sonderforschungsbereiche
Wissenschaftsdisziplinen
Biologie (20%); Chemie (80%)
Keywords
- Trigger responses,
- Chemical tools,
- Small Molecules,
- Protein Chemistry
Viele bakterielle Krankheitserreger nutzen eine Art mikroskopischer Spritzen, mit denen sie spezielle Eiweiße, sogenannte Effektorproteine, in die Zellen ihres Wirts einschleusen. Diese Effektorproteine lösen anschließend infektionsbegünstigende Prozesse aus, die in den Wirtszellen eine ziemliches Chaos anrichten: sie stören zum Beispiel den Abbau und die Erneuerung von fehlerhaften Zellbestandteilen oder den den Signalstoffwechsel. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung spezifischer und selektiver, chemischer Werkzeuge, zur Markierung der Effektorproteine in lebenden Zellen. Diese Werkzeuge sollen es ermöglichen sollen, die Aktivität und Funktionsweise der bakteriellen Effektorproteine zu erforschen und ihre Bedeutung für Infektionsprozesse von Krankheitserregern besser verstehen zu können. Langfristig kann diese Forschung auch dazu beitragen, natürliche Hemmstoffe zu finden, mit denen bakterielle Krankheiten künftig gezielter bekämpft werden können.
- Universität Wien - 100%
- Helena Silva Barranha Gomes, University of Lisbon - Deutschland
- Olga Mayans, Universität Basel - Deutschland
- Andreas Gruber, Universität Konstanz - Deutschland
- Christine Peter, Universität Konstanz - Deutschland
- Christof R. Hauck, Universität Konstanz - Deutschland
- Cui Wang, Universität Konstanz - Deutschland
- David Schleheck, Universität Konstanz - Deutschland
- Elke Deuerling, Universität Konstanz - Deutschland
- Erika Isono, Universität Konstanz - Deutschland, Projektpartner:in
- Florian Stengel, Universität Konstanz - Deutschland
- Jörg Hartig, Universität Konstanz - Deutschland
- Karin Hauser, Universität Konstanz - Deutschland
- Malte Sinn, Universität Konstanz - Deutschland
- Michael Kovermann, Universität Konstanz - Deutschland
- Patrick Müller, Universität Konstanz - Deutschland
- Valentin Wittmann, Universität Konstanz - Deutschland