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Optische Doppler Tomographie an retinalen Gefäßen

Optical Doppler Tomography in retinal vessels

Leopold Schmetterer (ORCID: 0000-0002-7189-1707)
  • Grant-DOI 10.55776/L170
  • Förderprogramm Translational-Research-Programm
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.01.2005
  • Projektende 31.12.2008
  • Bewilligungssumme 206.553 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (100%)

Keywords

    Retinal Blood Flow, Optical Coherence Tomography, Laser Doppler Velocimetry, Ocular Vascular Disease, Fourier domain techniques

Abstract

In den letzten Jahren gibt es ein gesteigertes Interesse an neuen bildgebenden Verfahren zur Erfassung funktioneller Parameter am Auge. Unter anderem ist die Messung retinalen Blutflusses von besonderem Interesse, da verschiedene häufige Augenerkrankungen wie diabetische Retinopathie, retinale Veneverschlüsse und Glaukom eine vaskuläre Komponente haben. Wir haben kürzlich eine neue Methode zur in vivo Erfassung des retinalen Blutflusses in Arteriolen und Venolen eingeführt. Diese Methode, Fourier Domain Optical Doppler Tomography genannt, vereint die Prinzipein optischer Kohärenztomographie mit denen der Laser Doppler Geschwindigkeitsmessung. Die Realisierung eines Prototypinstruments wurde durch die Finanzierung des FWF ermöglicht und wir konnten zeigen, daß Flußgeschwindigkeiten in retinalen Gefäßen mit hoher transversaler und longitudinaler Auflösung erfasst werden können. Das Ziel des vorliegenden Projekts ist es diese Technik in die klinische Anwendung zu transferrieren. Spezifisch sollen 3 Punkte bearbeitet werden: 1. Das vorliegende Prototypsystem erlaubt keine Messungen der absoluten Flußgeschwindigkeiten in retinalen Gefäßen. Dementsprechend soll ein bi-direktionaler Fourier Domain Optical Doppler Tomograph aufgebaut werden, der eine Messung absoluter Blutflußgeschwindigkeiten in retinalen Arterien und Venen erlaubt. 2. Validierung des Systems durch Vergleich mit existierenden Methoden sowie Bestimmung der Reproduzierbarkeit und Sensitivität des Systems. Diese Studien werden an gesunden Versuchsprobanden durchgeführt und ein 100% Sauerstoffatmung wird als Stimulus zur Reduktion des retinalen Blutflusses verwendet. 3. Anwendung der Technik an Patienten mit retinalen Gefäßverschlüssen und diabetischer Retinopathie. Bei Patienten mit retinalen Gefäßverschlüssen könnte die Technik vor allem bei der Quantifizierung retinaler Ischämie eine Rolle spielen und damit wichtige Aufschlüsse für die therapeutische Vorgangsweise liefern. Bei Patienten mit diabetischer Retinopathie ist das Hauptziel mittels der gemessenen retinalen Geschwindigkeitsprofile die am Endothel wirkenden Scherkräfte abzuschätzen.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%

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