Wissenschaftsdisziplinen
Bauwesen (40%); Informatik (60%)
Keywords
Snow Avalanche,
Savage-Hutter theory,
Prevention,
Nmerical Model,
Snow Redistribution
Abstract
Die gängige Praxis des Lawinenschutzes ist meist darauf gerichtet, den Schnee durch massive Verbaumaßnahmen,
z.B. Schneebrücken, zurückzuhalten. Im alpinen Terrain gestaltet sich jedoch der Bau solcher massiven
Verbaumaßnahmen oft schwierig und kostspielig. Im vorliegenden Projekt wird eine innovative Alternative im
Lawinenschutz untersucht. Dabei wird der Schnee durch eine Matrix von zahlreichen kleinen Hindernissen
umgelagert und das Schadenspotential der Lawinen reduziert. Diese innovative Vorgehensweise ist den massiven
Verbaumaßnahmen in Ergonomie (Transport und Installation), Zuverlässigkeit und Kosten/Nutzen überlegen.
Die Untersuchung wird mit einem numerischen Modell nach der Savage-Hutter-Theorie durchgeführt. Die
zugrunde liegenden Differentialgleichungen werden mit einer Stoß-erfassenden TVD Methode gelöst. Das
Hauptaugenmerk gilt den Randbedingungen zwischen Schnee und Hindernissen sowie der Sohlreibung zwischen
Schnee und Böschung. Folgende Parameter werden eingehend untersucht bzw. optimiert: die Geometrien der
Hindernisse; die Anordnung bzw. Abstände zwischen den Hindernissen sowie die dynamischen Beanspruchungen
der Hindernisse durch die Lawinen. Die Ergebnisse sollen die Vorzüge bzw. Potentiale dieser innovativen
Alternative aufzeigen, um so das Ansuchen finanzieller Unterstützung für weiterführende Untersuchungen zu
ermöglichen.