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Naturalistische Ansätze zur Rationalität

Naturalising Rationality

Bengt Autzen (ORCID: 0000-0001-5487-4764)
  • Grant-DOI 10.55776/M2366
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2018
  • Projektende 31.08.2019
  • Bewilligungssumme 166.180 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Rationality, Naturalism, Uncertainty, Heuristics, Bayesian Decision Theory, Evolution

Abstract Endbericht

Wie trifft man rationale Entscheidungen unter Unsicherheit? Wie sollte man beispielsweise als rationaler Investor Geld am Aktienmarkt investieren? Die orthodoxe Antwort der Wirtschaftstheorie ist es, Entscheidungen zu treffen, die im Lichte einiger abstrakter entscheidungstheoretischer Prinzipien, bekannt als Nutzentheorie, optimal sind. Das Forschungsprojekt Naturalising Rationality - Naturalistische Ansätze zur Rationalität verfolgt einen anderen Ansatz, um das Problem der rationalen Entscheidungsfindung unter Unsicherheit zu behandeln. Psychologen argumentieren, dass bei Entscheidungsproblemen unter Unsicherheit einfache Heuristiken, das heisst Entscheidungshilfen die einige der verfügbaren Informationen ignorieren, bessere Ergebnisse als die orthodoxe Entscheidungstheorie liefernkönnen. In ähnlicher WeisebefassensichBiologen mit Entscheidungsregeln, die unterbestimmten Umweltbedingungengutfunktionieren.Das Forschungsprojekt wird diese empirischen Ansätze zum rationalen Entscheiden einer sorgfältigen philosophischen Analyse unterziehen. Das Forschungsprojekt ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil untersucht heuristische Entscheidungstechniken aus der psychologischen Literatur. Die Erforschung von konzeptionellen Fragen, welche mit heuristischen Entscheidungsansätzen verbunden sind, ist nicht nur aus der Perspektive der Philosophie interessant, wo der Begriff der Rationalität in der Erkenntnistheorie, der Entscheidungstheorie und der Philosophie der Wissenschaft eine zentrale Rolle spielt, sondern beinhaltet auchwichtigepraktischeImplikationenfür denEinsatzheuristischer Entscheidungstechniken im Bereich der Medizin und Finanzwissenschaft. Der zweite Teil des Projekts wird sich der Biologie zuwenden und die Frage behandeln, inwieweit Prinzipien der rationalen Entscheidungsfindung aus formalen Modellen der Evolutionsbiologie abgeleitet werden können. Das Projekt wird drei neue Beiträge zur philosophischen Forschung liefern. Erstens werden einige ungelöstephilosophischeProbleme bezüglichdes normativenStatuses heuristischer Entscheidungstechniken behandelt werden. Zweitens wird das Projekt neue Beiträge zur philosophischen Literatur über die evolutionären Grundlagen der Rationalität liefern. Und drittens wird das Projekt die Verbindung zwischen der psychologischen Literatur zu heuristischen Entscheidungsmethoden und der philosophischen and biologischen Literatur über die evolutionären Grundlagen der Rationalität vertiefen.

Angenommen ein Patient hat Symptome, welche im Zusammenhang mit einer bakteriellen Lungenentzündung stehen, hustet aber auch Blut. Das Abhusten von Blut ist eine ungewöhnliche, wenn auch bekannte Komplikation einer bakteriellen Lungenentzündung. Das Abhusten von Blut wird jedoch auch mit einem Atemwegstumor in Zusammenhang gebracht. Im Rahmen einer medizinischen Diagnose, werden zwei mögliche Erklärungen in Betracht gezogen. Die einfache Diagnose besagt, dass der Patient eine bakterielle Lungenentzündung hat. Im Gegensatz dazu geht die komplexe Diagnose davon aus, dass der Patient eine bakterielle Lungenentzündung und einen Atemwegstumor hat. Ein Prinzip namens "diagnostische Sparsamkeit" schlägt vor, die einfache Diagnose der komplexeren vorzuziehen. Wie kann eine solche Entscheidung gerechtfertigt werden? In meiner Forschung untersuche ich eine Reihe von möglichen Begründungen für dieses diagnostische Prinzip. Ich vertrete die Ansicht, dass diagnostische Sparsamkeit als Heuristik für die medizinische Entscheidungsfindung betrachtet werden sollte und identifiziere Bedingungen, unter denen die Wahl dieses Entscheidungshilfsmittels in der medizinischen Diagnose zu Recht angewendet werden kann.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Samir Okasha, University of Bristol - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 2 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2022
    Titel Diagnostic Parsimony: Ockham Meets Bayes
    DOI 10.5195/pom.2022.123
    Typ Journal Article
    Autor Autzen B
    Journal Philosophy of Medicine
    Link Publikation

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