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Orientiertsein - Die Psychologie Karl Bühlers

Being Oriented - The Psychology of Karl Bühler

Janette Nicol Friedrich (ORCID: 0000-0002-7677-3662)
  • Grant-DOI 10.55776/M2603
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2019
  • Projektende 31.01.2022
  • Bewilligungssumme 169.260 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (40%); Psychologie (60%)

Keywords

    Guidance Auxiliaries, Language, Action, Psychology Of Live, Brentano school, Semiotic Relations

Abstract Endbericht

Karl Bühler (1879-1963) gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Psychologen des 20. Jahrhunderts, seine wissenschaftliche Karriere erreichte ihren Höhepunkt in Wien, wo er 1922 auf den Philosophielehrstuhl mit der Ausrichtung Philosophie, Psychologie und experimentelle Pädagogik berufen wurde und die Leitung des neugegründeten psychologischen Instituts übernahm. Sein Werk spiegelt exemplarisch wichtige Debatten der Psychologie im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wieder, die der Denkpsychologie, den Gestaltwahrnehmungen, dem Instinkt- und Intelligenzverhalten der Lebewesen wie auch entwicklungspsychologischen Fragestellungen gewidmet waren. Seine 1934 veröffentlichte Sprachtheorie gehört zu den Klassikern der Sprachwissenschaften. Nun kann man Bühlers Werk im Rahmen einer Psychologiehistoriographie aufarbeiten, man kann es auch als Steinbruch für einzelne Ideen betrachten, und diese in den jeweils aktuellen Debatten heuristisch wirksam machen. Diesen beiden, in der Bühler-Forschung existierenden Herangehensweisen soll erstmals eine konsequent problemorientierte und systematische Rekonstruktion seiner Psychologiekonzeption entgegengestellt werden. Dabei wird von der Hypothese ausgegangen, dass der Begriff der Orientierung die zentrale Rolle für Bühlers theoretische und empirische Forschungen spielte. In den Denkexperimenten von 1907/08 konstatierte Bühler erstaunt, dass eine Richtung auf jeden Denkprozess steuere. Die Frage der Steuerung taucht in Bühlers Lektüre der biologischen Verhaltenstheorie wieder auf und in der Sprachtheorie diskutiert er Leithilfen und Ordnungsgeräte als Bedingung von Sprechen. Diese Interpretation von Bühlers psychologischem Denken stützt sich auf die genaue Rekonstruktion einer seiner Denkquellen, die Brentano-Schule, und zeigt seinen Beitrag zum Forschungsprogramm der Phänomenologie. Ausserdem wird das von Bühler seit Anfang der 30er Jahre erarbeitete Projekt einer Lebenspsychologie in den Fokus gerückt. Die Studien beruhen auf einer detaillierten Analyse der sich in Österreich befindenden Nachlässe Karl Bühlers. Ein Teilnachlass findet sich im Dokumentations- und Forschungszentrum für österreichische Philosophie in Graz. Ein zweiter, der Exilnachlass von Charlotte und Karl Bühler, ist seit Dezember 2017 im Archiv der Universität Wien zugänglich. Mit Hilfe der dort enthaltenen Schriften wird Bühlers Arbeitsweise en détail erschlossen. Die Forschung stützt sich auf hermeneutisch-rekonstruktive Analysen und begriffsgeschichtliche Studien und berührt Probleme an der Schnittstelle von Philosophie, Psychologie und Sprachwissenschaft. Die Ergebnisse werden in einer modernisierten Fassung von psychologischer Problemgeschichte dargestellt, wobei auf Re- problematisierungen der von Bühler aufgeworfenen Fragestellungen in den aktuellen Debatten eingegangen wird.

Orientiertsein - die Psychologie Karl Bühlers Karl Bühler (1879-1963) gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Psychologen des 20. Jahrhunderts, seine wissenschaftliche Karriere erreichte ihren Höhepunkt in Wien, wo er von 1922 bis 1938 auf einen Lehrstuhl für Philosophie, Psychologie und Pädagogik berufen wurde und die Leitung des psychologischen Instituts übernahm. Wir sind es gewohnt, das Denken eines Forschers aus seinen Veröffentlichungen und seinen Manuskripten zu rekonstruieren; aber Wissenschaft ist auch und vor allem Tätigkeit, <> (Bühler). Genau auf dieses lokale Moment, die sogenannte vergangene Gegenwärtigkeit von Wissenschaft stießen wir bei den Recherchen in den Nachlässen Karl Bühlers. Lehrveranstaltungen, in denen Ideen ausprobiert wurden; Forschungsprogramme, auch die, die nie verwirklicht wurden; Konferenz- und Vereinstätigkeit; Forschungskolloquien; auch diese dialogischen Tätigkeiten können Spuren hinterlassen. Durch ihre Rekonstruktion gelang es, unerwartete Einblicke in die öffentlichen Räume von Wissenschaft zu gewinnen. Dieses lokale Moment von Wissenschaft im Wien der 1920er/1930er Jahre wird in einem ausführlich kommentierten Dokumentenband vorgestellt. Die Ergebnisse des zu diesem Thema durchgeführten Workshops mit Expert*innen sind in einem Tagungsband und einem Podcast (https://www.sfu.ac.at/de/news/podcast-zum-internationalen-workshop-karl-buehler-und-das-wiener-psychologische-institut/) zusammengefasst. Hier erfährt man z.B., dass der Logiker und Mathematiker Kurt Gödel sich damals für Bühlers Psychologievorlesungen interessierte und dass enge Verbindungen zwischen Psychologen und Kunsthistorikern bestanden, auch der Austausch mit den Psychoanalytikern erweist sich als intensiver als bisher gedacht. Auch über Bühlers Psychologiekonzeption wurden neue Erkenntnisse gewonnen. Seit Beginn der 1930er Jahre interessierte sich Bühler verstärkt für biologische und medizinische Problemstellungen. Dabei stellte er die Frage: an welcher Stelle kann das Biologische nicht mehr ohne das Psychologische verstanden werden? Die kleinste Analyseeinheit des Psychologen bildet für Bühler die Handlung. Das wesentliche Charakteristikum von Handlung ist für ihn die sichtbare Gerichtetheit der Körperbewegung, die orientierte Bezugswendung, wie er sie nennt, die man schon bei Amöben findet. Handeln erfolgt immer in einem Raum, es findet in einem Seh-, Hör- oder Tastfeld statt, in dem das Individuum orientiert sein muss, sonst kann es sich nicht beziehen, weder auf die Umwelt noch auf den anderen. Damit wird das Orientiertsein zum Hauptcharakteristikum von Subjektivität, die Bühler auf diese Weise schon im Tierreich verortet. Ein interessanter Beitrag zu den aktuellen Debatten in der Tierpsychologie, der Tiere nicht nur als kognitive, sondern eben auch als subjektiv handelnde Wesen vorstellt.

Forschungsstätte(n)
  • Sigmund Freud Priv. Univ. - 100%

Research Output

  • 2 Zitationen
  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2021
    Titel Holisms of communication
    Typ Book
    Autor Mcelvenny James
    Verlag Language Science Press
  • 2024
    Titel Skills, language and indexicality – Determining a relationship
    DOI 10.1016/j.langsci.2024.101658
    Typ Journal Article
    Autor Friedrich J
    Journal Language Sciences
    Seiten 101658
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Le concept de contexte chez Karl Bühler; In: Le contexte en question
    Typ Book Chapter
    Autor Friedrich
    Verlag iste-éditions
    Seiten 187-206
    Link Publikation
  • 2023
    Titel Teil und Ganzes in Karl Bühlers Sprachtheorie
    DOI 10.2478/gth-2023-0009
    Typ Journal Article
    Autor Friedrich J
    Journal Gestalt Theory
    Seiten 31-40
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Editorial
    DOI 10.30820/0942-2285-2021-2-3
    Typ Journal Article
    Autor Friedrich J
    Journal Journal für Psychologie
    Seiten 3-16
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Karl Bühler und das Wiener Psychologische Institut oder die Bedeutung des Lokalen
    Typ Book
    Autor Benetka
    editors Friedrich, Janette, Benetka, Gerhard
    Verlag sdvig press
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Karl Bühler und das Wiener Psychologische Institut. Dokumente und Fundstücke
    Typ Book
    Autor Friedrich
    Verlag sdvig press
    Link Publikation
  • 0
    DOI 10.30820/0942-2285-2021-2
    Typ Other

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