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Die Historien des Phylarchos: neue Methoden und Perspektiven

The Histories of Phylarchus: New Methods and Perspectives

Marcin Kurpios (ORCID: 0000-0003-2732-3152)
  • Grant-DOI 10.55776/M2777
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2020
  • Projektende 30.06.2022
  • Bewilligungssumme 159.340 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Sprach- und Literaturwissenschaften (30%)

Keywords

    Hellenistic period, Phylarchus, Historiography, Fragments, Indirect Transmission

Abstract Endbericht

Das Projekt Die Historien des Phylarchos: neue Methoden und Perspektiven. Eine Untersuchung zur fragmentarisch erhaltenen Historiographie beinhaltet eine Untersuchung, die uns in das, wie es Hermann Strasburger nannte, Trümmerfeld der griechischen Geschichtsschreibung der hellenistischen Epoche hinein führt. Aus dieser langen Epoche ist kein einziges Werk der Geschichtsschreibung in vollständiger Form bis heute erhalten geblieben. Was wir haben sind Fragmente, Ausschnitte, die entweder in Sammelhandschriften oder, was der häufigere Fall ist, in Form von Zitaten in den Werken von Autoren späterer Generationen bewahrt worden sind. Zu der letztgenannten Kategorie gehören die Historien des Phylarchos von Athen (oder Naukratis), der in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts v. Chr. lebte. Sein 28 Bücher umfassender Bericht über die Geschichte der Jahre 272 bis 220 v. Chr. ist uns nur durch Vermittlung späterer Autoren bekannt, die ihn für ihre Zwecke benützten. Unter diesen Umständen ist es für einen modernen Gelehrten eine fordernde, aber faszinierende Aufgabe, den Inhalt, die Zielsetzungen und die Themenschwerpunkte der Historien zu rekonstruieren. Lange Zeit hindurch ist Phylarchos nicht als seriöser Historiker gewürdigt worden, sein Werk wurde als ein Produkt der Sensationsschriftstellerei gedeutet, seine schriftstellerische Absicht sah man in der Verbreitung politischer Propaganda. Man hat sich jedoch wenig darum gekümmert, worauf diese Einschätzung beruhte, und wir dürfen die Frage stellen: Kann es sein, dass das Werk von den späteren Autoren in verfälschender Weise dargestellt wurde? In diesem Sinne konzentriert sich das Projekt auf die Verzerrungen, die durch die indirekte Überlieferung von Phylarchos Historien verursacht wurden, und sein Endziel liegt in einer umfassenden Neubewertung der Relikte des Werkes. Die zugrunde gelegte Arbeitshypothese geht von der Annahme aus, dass die Historien bis in die Gegenwart falsch bewertet wurden, weil die Autoren, die sie uns vermittelten, in ihre Wiedergabe des Werkes die eigenen Ideen und Perspektiven einfließen ließen. Mit anderen Worten: das Projekt zielt auf eine neue, ausgewogene Betrachtung der Fragmente von Phylarchos Geschichtwerk. Die Untersuchung nützt und entwickelt selbst neue Ansätze zur Erfordung verlorener antiker Texte. So bietet sie eine weitgespannte Beschreibung des literarisch- politischen Hintergrundes, sowie der Vorstellungen und Zielsetzungen jener Autoren, die Phylarchos Historien benützt haben: Polybios, Plutarch und Athenaios. Die hier skizzierten neuen Pespektiven auf die Überlieferung und Präsentation der Historien soll der zukünftigen Forschung ein Hilfsmittel zum besseren Verständnis von Phylarchos Darstellung der griechischen Geschichte an die Hand geben.

Das Projekt Die Historien des Phylarchos: neue Methoden und Perspektiven war eine Untersuchung, die uns in das, wie es Hermann Strasburger nannte, "Trümmerfeld der griechischen Geschichtsschreibung" der hellenistischen Epoche hinein führte. Aus dieser langen Epoche ist kein einziges Werk der Geschichtsschreibung in vollständiger Form bis heute erhalten geblieben. Was wir haben sind "Fragmente", Ausschnitte, die entweder in Sammelhandschriften oder, was der häufigere Fall ist, in Form von Zitaten in den Werken von Autoren späterer Generationen bewahrt worden sind. Zu der letztgenannten Kategorie gehören die Historien des Phylarchos von Athen (oder Naukratis), der in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts v. Chr. lebte. Sein 28 Bücher umfassender Bericht über die Geschichte der Jahre 272 bis 220 v. Chr. ist uns nur durch Vermittlung späterer Autoren bekannt, die ihn für ihre Zwecke benützten. Unter diesen Umständen war es für einen modernen Gelehrten eine fordernde, aber faszinierende Aufgabe, den Inhalt, die Zielsetzungen und die Themenschwerpunkte der Historien zu rekonstruieren. Lange Zeit hindurch ist Phylarchos nicht als seriöser Historiker gewürdigt worden, sein Werk wurde als ein Produkt der Sensationsschriftstellerei gedeutet, seine schriftstellerische Absicht sah man in der Verbreitung politischer Propaganda. Man hat sich jedoch wenig darum gekümmert, worauf diese Einschätzung beruhte, und wir haben die Frage gestellt: Kann es sein, dass das Werk von den späteren Autoren in verfälschender Weise dargestellt wurde? Wie können wir dieser möglichen Falschdarstellung erforschen? In diesem Sinne konzentrierte sich das Projekt auf die Verzerrungen, die durch die indirekte Überlieferung von Phylarchos' Historien verursacht wurden, und sein Endziel liegte in einer umfassenden Neubewertung der Relikte des Werkes. Die zugrunde gelegte Arbeitshypothese ging von der Annahme aus, dass die Historien bis in die Gegenwart falsch bewertet wurden, weil die Autoren, die sie uns vermittelten, in ihre Wiedergabe des Werkes die eigenen Ideen und Perspektiven einfließen ließen. Die im Rahmen des Projekts durchgeführte Forschung hat zu einer neuen, ausgewogenen Lesart und Betrachtung der Fragmente von Phylarchos' Geschichtwerk geführt. Die Studie hatte die Fortschritte auf dem Gebiet der Erforschung fragmentarischer Zeugnisse aufgegriffen und eine verfeinerte neue Herangehensweise und Methoden für das Werk von Phylarchos im Besonderen sowie für alte verlorene Texte entwickelt, die bei anderen Autoren im Allgemeinen aufbewahrt wurden. Daher beinhaltete das Projekt eine weitreichende Analyse des Hintergrunds, der Konzepte und der Absichten der Autoren, die die Geschichten wiederverwendeten: Polybius, Plutarch, Athenaeus und andere. Es untersuchte systematisch und detailliert, wie sie das Bericht von Phyarchus verwendeten und darstellten. Neue Perspektiven auf die Überlieferung der Geschichten, die in den Veröffentlichungen verfügbar sind, die sich aus der durchgeführten Studie ergeben, sollen Wissenschaftlern Werkzeuge an die Hand geben, um Phylarchos' Bericht über die Geschichte Griechenlands zu lesen und besser zu verstehen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 2 Publikationen
  • 2 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2020
    Titel Reconstructing the Transmission of Phylarchus' Histories: Fr.53 and Polybius' Habit in Quoting
    Typ Journal Article
    Autor Kurpios M.
    Journal Greek, Roman and Byzantine Studies
    Seiten 593-619
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Free Will, Moral Character, and Ethical Action: The Meaning of p??a??es?? in Polybius
    DOI 10.1353/apa.2022.0009
    Typ Journal Article
    Autor Kurpios M
    Journal TAPA
    Seiten 137-182
    Link Publikation
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2023
    Titel Speech on the Polish Philological Association meeting on the project findings
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)
  • 2022
    Titel Presentation of the aims and results of the research project on the fragments of Phylarchus
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International

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