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Frühe indo-tibetische buddhistische Klosterkunst im westlichen Himalaya, 10.-13. Jahrhundert

Frühe indo-tibetische buddhistische Klosterkunst im westlichen Himalaya, 10.-13. Jahrhundert

Deborah Klimburg-Salter (ORCID: 0000-0002-8660-5304)
  • Grant-DOI 10.55776/P11667
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.1996
  • Projektende 31.05.1998
  • Bewilligungssumme 110.378 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Kunstgeschichte, Buddhismus, Indien, Tibet, Zentralasien, Buddhismus, Indien, Kunstgeschichte, Tibet, Zentralasien

Abstract

Ziel des Projektes ist die Darstellung der Entwicklung der indo-tibetischen buddhistischen Klosterkunst im westlichen Himalaja vom 10.-13. Jhdt. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Kunst ist nicht nur integraler Bestandteil der Erforschung der buddhistischen und tibetischen Kultur, sondern auch der ganzen vom Buddhismus geprägten zentral- und ostasiatischen Kulturen. Ihre Inhalte leiten sich von der spätesten noch in Indien entstandenen Gestalt des Buddhismus, dem tantristischen Vajrayana-Buddhismus her. Während auf Grund der Zerstörung des indischen Buddhismus mit Anfang des 2. Jahrtausends nur mehr ein Bruchteil seiner originalen Werke vorhanden ist, überliefert uns die Kunst der indo-tibetischen Klöster der westlichen Himalajagebiete die ältesten vollständigen Systeme der tantristischen Ikonographie. Nur durch die in dieser frühen tibetischen Kunst belegten Systeme sind oft auch ältere indische Reste und Elemente der ost- und zentralasiatischen Kunst erklärbar. Folgende Arbeiten sind im gegenständlichen Projekt vorgesehen: 1. Zu den durchgeführten Forschungen im Bereich der Kunst Himachal Pradeshs aus dem 10.-12. Jhdt. sollen vergleichende Studien ergänzender Kunstsammlungen in Pakistan und der Eremitage in St. Petersburg durchgeführt werden. 2. Die Auswertung des im Rahmen des vorangegangen Projektes angesammelten Datenmaterials über die Klosterkunst Himachal Pradeshs zur Zeit des westtibetischen Königreichs soll fortgesetzt werden. Publikationen sind u.a. zu den Themen ,buddhistische erzählende "Malerei", "westtibetische Tonplastik", und "die Kunst Gilgits", vorgesehen. 3. Um das umfangreiche und kunsthistorisch sehr bedeutende Datenmaterial, das aus der Forschungsarbeit der letzten Jahre entstanden ist, noch besser zugänglich zu machen und effizienter benützen zu können, soll eine auf die speziellen Verhältnisse asiatischer Kunst zugeschnittene wissenschaftliche Datenbank (inklusive Bildmaterial) erstellt werden, die in Zukunft zum Teil auch über Internet zugänglich sein soll. Für dieses Projekt ist eine besonders enge Zusammenarbeit mit der Eremitage in St. Petersburg geplant, mit dem Endziel einer systemgleichen Archivierung der Sammlungen des Oriental Department der Eremitage und jener in Wien.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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