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Dynamic Law Enforcement

Dynamic Law Enforcement

Gustav Feichtinger (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P11711
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.1996
  • Projektende 30.04.2001
  • Bewilligungssumme 105.158 €

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (50%); Rechtswissenschaften (10%); Wirtschaftswissenschaften (40%)

Keywords

    Economics Of Crime Law Enforcement Corruption Drug Control Operations Research Model, Corruption, Drug Control, Economics Of Crime, Law Enforcement, Operations Research

Abstract Endbericht

"Kriminalität" ist ein komplexes Phänomen, mit dessen Untersuchung sich eine Reihe von Wissenschaften befassen: Kriminoligie, Recht, Psychologie, Soziologie, Ökonomie u.a.m. Angesichts steigender Kosten im Sicherheitsbereich gewinnt ein ökonomischer Zugang zur Verbrechensbekämpfung wachsende Bedeutung. Das vorliegende Forschungsprojekt beschränkt sich auf ökonomische Aspekte von kriminalpolitischen Problemstellungen. Aufgrund der unzureichenden Datensituation sind Modelle - insbesondere mathematische Modelle - ein unerläßliches Hilfsmittel für die Gestaltung effizienter Politikdurchsetzung. Diese Behauptung sei exemplarisch anhand zweier Beispiele belegt, die aus dem Bereich der beiden Referenzdelikte "Korruption" und "Drogenkriminalität" stammen. Der Nutzen, den ein Bürokrat aus einer korrupten Aktion erzielt, hängt u a davon ab, wie korrupt seine Umgebung ist und in welchem Ausmaß die Gesellschaft Korruption als "Schmiermittel" akzeptiert. Diese soziale Interaktion führt in Verbindung mit dem zeitlichen Aspekt - das morgige Korruptionsniveau einer Organisation hängt von heute ergriffenen Gegenmaßnahmen ab - auf mehrfache Gleichgewichte. Entsprechende nichtlineare intertemporale Optimierungsmodelle könnten das Zustandekommen verschiedener Korruptionsgrade in politischen und ökonomischen Systemen erklären helfen. Die Besonderheit des Drogenschwarzmarktes kann dazu führen, daß steigender Prohibitionsdruck aufgrund diverser Abwehrreaktionen der Dealer und der Süchtigen eine Ausweitung der Konsummenge verursacht. Der epidemische Charakter des Drogengebrauches sowie die Schwellenstruktur beim Einstieg "weicher" und "harter` Drogen erfordert zur Kontrolle des Drogenmarktes speziell abgestimmte Interventionen (Prävention, Therapie, Repression), deren Einsatzplanung bisher höchstens ansatzweise existiert. Über die Grundlagenforschung hinaus will das vorliegende Forschungsvorhaben dem kriminalpolitischen Entscheidungsträger empirisch validierte Modelle für eine effiziente Politikdurchsetzung zur Verfügung stellen.

Hauptziel des Projekts war es, dynamische` Modelle sogenannten opferlosen Verbrechens (wie z.B. Drogenkonsum, Korruption) zu entwickeln, diese Modelle (u.a. mit Methoden der Theorie nichtlinearer dynamischer Systeme oder der optimalen Kontrolltheorie) zu analysieren, sie mit empirischen Daten zu validieren und eine entsprechende Politikberatung abzuleiten. Auf Grund der Reichhaltigkeit der Modelle im Bereich der Drogenproblematik und des regen Interesses von Seiten anerkannter internationaler Institutionen wie dem EMCDDA (European Monitoring Centre on Drugs and Drug Addiction, Lissabon, Portugal), RAND`s DPRC (Drug Policy Research Center, Santa Monica, CA, U.S.A.) oder dem UNDCP (United Nations International Drug Control Programme, Wien, Österreich) lag das Hauptaugenmerk auf der Forschung in diesem speziellen Gebiet. Während des gesamten Projekts waren internationale Kooperationen, insbesondere jene mit Prof. Ph.D. Jonathan P. Caulkins (H. John Heinz III School of Public Policy and Management, Carnegie Mellon University, Pittsburgh, PA, U.S.A. und RAND) bzw. den obengenannten Institutionen, von großer Bedeutung. Es ist zweifelsohne gerechtfertigt zu behaupten, daß große Fortschritte in der mathematischen Modellierung des Drogenkonsums erzielt wurden, wobei die Hauptinnovation dieses Projekts in der Entwicklung und Analyse von dynamischen` Optimierungsmodellen des Drogenkonsums lag, welche die Tatsache berücksichtigen, daß sich Drogenkonsum - sowohl auf individuellem als auch auf aggregiertem Niveau - über die Zeit verändert (vgl. die Bezeichnung Drogenepidemie`). Im Rahmen der Analyse dieser Modelle wurden Drogenkontrollinstrumente wie Prävention, Therapie und drogenpolizeiliche Maßnahmen, welche sich gegen Dealer richten, derart bestimmt, daß sie den diskontierten Strom der Summe aus konsumbedingten sozialen Kosten und dem eingesetzten Budget über einen gegebenen Planungshorizont minimieren. Eine naheliegende - aber bis zu diesen Studien weitestgehend ignorierte - Politikempfehlung besagt, daß eine optimale Drogenpolitik einen sich substantiell verändernden Instrumentenmix beinhaltet. Auf Grund der Platzbeschränkung ist es nicht möglich, hier ins Detail zu gehen, jedoch sei exemplarisch auf ein konkretes Forschungsergebnis verwiesen. So wurde z.B. gezeigt, daß Politiker, wenn sie die Existenz eines neuen Drogenproblems erkennen, entscheiden müssen, ob sie eine Politik verfolgen wollen, die sein Wachstum eindämmt, oder versuchen, den Konsum der neuen Droge auszulöschen`. Damit diese Auslöschung Erfolg haben kann, müssen Politiker in der Lage sein, massive Budgetmittel zu aquirieren - selbst wenn das spezielle Drogenproblem noch relativ klein ist - aber auch den Durchsetzungswillen haben, obwohl sie möglicherweise niemals Anerkennung für das Verhindern einer Epidemie erhalten werden, die für das öffentliche Auge unsichtbar blieb. Neben einer Reihe von Publikationen in Top-Zeitschriften (wie z.B. Journal of Economic Dynamics and Control, Journal of Economics, Management Science, Mathematical Biosciences, Operations Research) gehen aus diesem Projekt auch Diplomarbeiten und Dissertationen hervor, die von der ÖGOR (Österreichische Gesellschaft für Operations Research) ausgezeichnet wurden. Im letzten Projektjahr wurde in Wien ein Workshop über "Dynamische Drogenpolitik" abgehalten, an dem nationale und internationale Experten teilnahmen; der Proceedingsband dieses Workshops wird im Bulletin on Narcotics des UNDCP erscheinen, welches in fünf Sprachen übersetzt wird und daher für eine weite Verbreitung der projektrelevanten Forschungsergebnisse sorgen wird. Für Details sei auf http://www.eos.tuwien.ac.at/OR/research/EoC/ verwiesen.

Forschungsstätte(n)
  • Technische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 86 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2002
    Titel Optimal dynamic law enforcement
    DOI 10.1016/s0377-2217(01)00235-1
    Typ Journal Article
    Autor Feichtinger G
    Journal European Journal of Operational Research
    Seiten 58-69
  • 1999
    Titel A dynamic model of drug initiation: implications for treatment and drug control
    DOI 10.1016/s0025-5564(99)00016-4
    Typ Journal Article
    Autor Behrens D
    Journal Mathematical Biosciences
    Seiten 1-20

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