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Control mechanisms of planktonic food webs in a river-floodplan system

Control mechanisms of planktonic food webs in a river-floodplan system

Fritz Schiemer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P11720
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.1997
  • Projektende 15.03.2001
  • Bewilligungssumme 176.769 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    Floodplain River Plankton Carbon Pool Food Web, Carbon Pool, Floodplain, Food Web, Plankton, River

Endbericht

In Augewässern, die in das Abflussregime eines Flusses integriert sind, werden die Produktivität und der chemisch- physikalische Zustand des Wasserkörpers durch die hydrologischen Austauschprozesse mit dem Fluss wesentlich bestimmt. Eingetragene Nährstoffe werden im Plankton rasch in Biomasse umgewandelt. Der Anteil von im Wasser entstandenem, autochthonem, organischem Material und dessen biologische Nutzbarkeit im Gegensatz zu den landseitigen Einträgen steigt in Flusslandschaften mit aktivem hydrologischen Austauschprozessen. Augewässer mit hoher hydrologischer Vernetzung fördern daher die Transformation von Stoffen gegenüber einer reinen Transportfunktion im begradigten Flussbett und verbessern damit auch das natürliche Selbstreinigungspotential des gesamten Ökosystems. Fliessgewässer sind die Schnittstellen der globalen biogeochemischen Stoffkreisläufe. Die Effizienz der Stofftransformation spielt dabei in Flüssen eine zentrale Rolle. Diese Funktion wird durch die Situation im Einzugsgebiet und durch die Prozesse innerhalb der Flusslandschaft bestimmt. Überschwemmungsflächen und Augebiete, die mit dem Fluss in Verbindung stehen, steigern diese Stofftransformation erheblich. Dies ist vor allem im Hinblick auf die drastischen wasserwirtschaftlichen Eingriffe (z.B. Regulation und Dammbauten) der letzten 100 Jahren, die in allen großen europäischen und nordamerikanischen Flüssen gerade im hydrologischen Regime und der Vernetzung mit dem Umland zu starken Veränderungen geführt haben, von besonderem Interesse. Die Bedeutung unterschiedlicher Augewässer wurde in den Jahren 1997 bis 1999 entlang der österreichischen Donau unterhalb Wiens, im Bereich des Nationalpark Donauauen untersucht. Dort findet sich ein breites Spektrum an ursprünglichen Nebenarmen der Donau, die durch die Flussregulierung im 19. Jahrhundert nun einen deutlichen Gradienten der Abkoppelung vom hydrologischen Regime des Flusses zeigen. In einem dynamischen Aubereich, Regelsbrunn, wurde 1996/97 ein Pilotprojekt zur Verbesserung der ökologischen Situation durchgeführt. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurde dann dieser "dynamisierte" Aubereich kurz nach den Gewässervernetzungsmassnahmen und damit bei erhöhter hydrologischer Vernetzung, mit einem typischen isolierten Bereich, der Unteren Lobau und der Donau selbst verglichen. Zielsetzung im Rahmen des Forschungsprojektes war es den Effekt des hydrologischen Austausches zwischen Fluss und Augewässer, der hydrologischen Vernetzung, auf die chemische Beschaffenheit des Wassers, die Lebensgemeinschaften des Wasserkörpers, die Dynamik des organischen Materials und daher in Folge den Stofffluss in einem regulierten Fluss-Ausystem zu erheben. In weiterer Folge bilden diese Ergebnisse die wissenschaftliche Grundlage für nachhaltige Schutz- und Managementmaßnahmen. Die Donau wie auch andere große Flüsse transportiert hohe Nährstoffmengen, die bei Hochwasser bzw. Vernetzung zu massiven Nährstoffeinträgen in den Augebieten führen. Die längere Aufenthaltsdauer des nährstoffreichen Wassers in dynamischen Augewässern ermöglicht maximale Biomasseentwicklung donautypischer Algengemeinschaften; d.h. episodische Ressourcenpulse steigern die biologische Produktion und führen so zu einem effektiven Einbau der Nährstoffe in Biomasse. Zooplankton sowie auch die mikrobielle Gemeinschaft profitieren von der gesteigerten Primärproduktion, erhöhen den Stoffumsatz weiter und ermöglichen eine anschließende Nutzung durch höhere Organismen, z.B. Fische. Der gesteigerte biologische Stoffumsatz in der Au dient bei aktiver hydrologischer Verbindung wiederum den Lebensgemeinschaften im Fluss als Nahrungsbasis. Darüber hinaus steuern die hydrologischen Austauschvorgänge die Sukzession des Planktons, maximaler Artenreichtum wird durch einen breiten Gradienten der Umweltbedingungen, d.h. im Wechsel zwischen ausgeprägten Phasen der Durchströmung und Perioden der Isolation vom Fluss, erreicht. Somit führen die mit dem Strom vernetzten Augewässer nicht nur zur Erhöhung des Selbstreinigungspotentials, sondern steigern auch die natürliche Produktivität und verbessern damit die Bedingungen für die Lebensgemeinschaften im gesamten Fliessgewässer wesentlich. Damit stellt die Erhaltung und Restrukturierung von Augewässerabschnitten, die mit dem Fluss aktiv im Austausch stehen, eine wichtige Möglichkeit dar, neben schutzwasserbaulichen Zielsetzungen auch die ökologischen Defizite dieser Flusslandschaften teilweise zu kompensieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 642 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2004
    Titel The impact of surface water exchange on the nutrient and particle dynamics in side-arms along the River Danube, Austria
    DOI 10.1016/j.scitotenv.2004.01.006
    Typ Journal Article
    Autor Hein T
    Journal Science of The Total Environment
    Seiten 207-218
  • 2004
    Titel Online Tool for Analysis of Denaturing Gradient Gel Electrophoresis Profiles
    DOI 10.1128/aem.70.7.4390-4392.2004
    Typ Journal Article
    Autor Huber F
    Journal Applied and Environmental Microbiology
    Seiten 4390-4392
    Link Publikation
  • 2003
    Titel Allochthonous and autochthonous particulate organic matter in floodplains of the River Danube: the importance of hydrological connectivity
    DOI 10.1046/j.1365-2427.2003.00981.x
    Typ Journal Article
    Autor Hein T
    Journal Freshwater Biology
    Seiten 220-232
    Link Publikation
  • 2003
    Titel The significance of zooplankton grazing in a floodplain system of the River Danube
    DOI 10.1093/plankt/25.3.243
    Typ Journal Article
    Autor Keckeis S
    Journal Journal of Plankton Research
    Seiten 243-253
    Link Publikation
  • 2002
    Titel Zooplankton biomass and community structure in a Danube River floodplain system: effects of hydrology
    DOI 10.1046/j.1365-2427.2002.00822.x
    Typ Journal Article
    Autor Baranyi C
    Journal Freshwater Biology
    Seiten 473-482
  • 1999
    Titel The Danube restoration project: functional aspects and planktonic productivity in the floodplain system
    DOI 10.1002/(sici)1099-1646(199901/06)15:1/3<259::aid-
    Typ Journal Article
    Autor Hein T
    Journal Regulated Rivers: Research & Management
    Seiten 259-270
  • 2007
    Titel Impact of hydrology on free-living and particle-associated microorganisms in a river floodplain system (Danube, Austria)
    DOI 10.1111/j.1365-2427.2007.01752.x
    Typ Journal Article
    Autor Luef B
    Journal Freshwater Biology
    Seiten 1043-1057

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