Wissenschaftsdisziplinen
Andere Technische Wissenschaften (90%); Physik, Astronomie (10%)
Keywords
Strömungssimulation Elektrolyse Kupferraffination,
Elektrolyse,
Kupferraffination,
Strömungssimulation
Abstract
Die hydrometallurgisch-elektrolytische Metallgewinnung zählt zu den Metallgewinnungsverfahren mit den
niedrigsten spezifischen Durchsätzen. So beträgt die Raum-Zeit-Ausbeute (d.h. die Produktionsleistung pro
Badvolumen) bei der Kupferraffinationselektrolyse mit ungefähr 0,03 tm-3h-1 nur ein Hundertstel gegenüber
pyrometallurgischen Verfahren, wie Verblaseprozesse im Konverter mit bis zu 3 tm-3h-1.
Bei einer Intensivierung der Elektrolyseprozesse muß vor allem eine Verbesserung der Elektrolytströmung in den Zellen gefordert werden. In
der Literatur sind zu dieser Thematik nur wenige, ausschließlich experimentelle Arbeiten bekannt.
Mit Hilfe des CFD-Programmes FIRE (registered) soll die Strömung in einer Kupferraffinationselektrolysezelle dreidimensional berechnet
werden.
Ausgehend von bereits durchgeführten Berechnungen (diese ergaben eine gute qualitative Übereinstimmung des entwickelten
Elektrolysemodells mit experimentellen Werten) sollen im beantragten Projekt u.a. die Temperaturverteilung, die Inhibitorkonzentration und
der während der Elektrolyse entstehenden Anodenschlammverteilung ermittelt werden.
Die Simulation beruht u. a. auf Dichteänderungen in der hydrodynamischen Grenzschicht an den Elektrodenoberflächen. Dichte und Dicke der
hydrodynamischen Grenzschicht sollten im beantragten Projekt elektrodenhöhenabhängig berücksichtigt und mit experimentellen Ergebnissen
verglichen werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe der CID-Simulation ein Strömungsmodell einer Raffinationselektrolyse zu erstellen.