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Die wirtschaftlichen Interessen der Sowjetunion in Österreich 1945 - 1955

The economic interests of the Soviet Union in Austria 1945 - 1955

Dieter Stiefel (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P12585
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.1998
  • Projektende 31.01.2001
  • Bewilligungssumme 62.208 €

Wissenschaftsdisziplinen

Wirtschaftswissenschaften (100%)

Keywords

    ÖSTERREICH, WIEDERAUFBAU, 1945 - 1955, SOWJETISCHE BESATZUNGSMACHT

Abstract Endbericht

Ziel des vorliegenden Projekts ist die Aufarbeitung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus der sowjetischen Besatzungszone in Österreich von 1945-1955 im Hinblick auf die Vorgangsweise und Zielsetzungen der sowjetischen Besatzungsmacht in Österreich. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen folgende Fragestellungen: 1) Ausmaß und Organisation der sowjetischen Demontagen in Österreich; 2) sowjetische Integrationsabsichten der österreichischen Ostzone in den von ihr dominierten Wirtschaftsraum; 3) wirtschaftliche Ziele der Sowjetunion im Hinblick auf die Gründung eines Wirtschaftskonzerns in Österreich; Funktionsweise und Widersprüche eines planwirtschaftlich organisierten Wirtschaftskonzerns (USIA) in einem marktwirtschaftlichen Umfeld; 4) Nutzen und Kosten für die Sowjetunion aus ihrer Besetzung Österreichs; 5) Rückkoppelung der wirtschaftlichen Entwicklung der sowjetischen Besatzungszone in Österreich auf die sowjetische Wirtschaft selbst; 6) langfristige Folgewirkungen der sowjetischen Besatzung auf Österreichs Wirtschaft.

Ziel dieses Projekts war die wissenschaftliche Aufarbeitung der wirtschaftlichen Entwicklung Nachkriegsösterreichs beruhend auf Quellen der sowjetischen Besatzungsmacht. Infolgedessen, dass nach wie vor viele für unsere Forschungen relevanten Bestände in den Moskauer Archiven gesperrt sind, waren wir gezwungen den zeitlichen Rahmen des Projekts mit 1945-1950 anzusetzen. In diese Jahre fällt im wesentlichen der Aufbau des sowjetischen Wirtschaftskonzern USIA (d. i. Verwaltung für sowjetisches Vermögen in Österreich). Alles begann im Frühjahr 1945, unmittelbar nach dem Einmarsch der Roten Armee in Österreich, mit umfangreichen sowjetischen Demontagen von Anlagen und Materialien in Unternehmen, unter dem Prätext deutsches Eigentum zu sein. Nach Beendigung der Demontagetätigkeit gingen die Sowjets Mitte 1946 zum Aufbau eines sowjetischen Wirtschaftskonzerns über, die sog. USIA, in der alle Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftlichen Güter, die aus sowjetischer Sicht unter dem Begriff "deutsches Eigentum" fielen, unter einer gemeinsamer sowjetischer Verwaltung zusammengefasst wurden. Erst gegen Ende 1947 scheint sich die sowjetische Verwaltung so weit etabliert zu haben, so dass man von einem normalen Betrieb der Unternehmen sprechen kann. 1948 war die eigentliche Aufbauphase des sowjetischen Wirtschaftskonzerns in Österreich zum größten Teil beendet. Bei der Zentrale in Moskau, der Hauptverwaltung des sowjetischen Vermögens im Ausland, der die USIA in wirtschaftlichen Belangen unterstellt war, handelte es sich um einen riesigen Wirtschaftskonzern im Range eines Ministeriums. Dieser, 1945 gegründet, beschäftigte 1950 bereits ca. eine halbe Million Leute in sieben verschiedenen Ländern sowie im zentralen Apparat in Moskau. Über die politischen Zielsetzungen der Sowjets auf wirtschaftlichem Gebiet in Österreich, lässt sich auf Basis der von uns bisher gefundenen Quellen, die zumeist rein betriebswirtschaftlichen Ursprungs sind, sehr wenig sagen. Es scheint jedoch, als ob man um 1950 in Moskau eine längere Anwesenheit in Österreich nicht in Betracht zog. Im Vordergrund des sowjetischen Interesses stand daher vermutlich in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gewinn aus den österreichischen Unternehmen zu schlagen und weniger in die wirtschaftliche Entwicklung der Betriebe zu investieren. Soweit sich vom heutigen Standpunkt der Forschung sagen lässt, wurde daher von sowjetischer Seite in diesen Jahren relativ wenig in die Unternehmen investiert, sondern nur die notwendigsten Investitionen zur Aufrechterhaltung des Betriebes getätigt. Die ursprünglichen Fragestellungen umfassten neben den sowjetischen Demontagen, sowie der Gründung eines sowjetischen Wirtschaftskonzerns, auch Fragen wie die wirtschaftliche Integrationsabsichten der Sowjetunion betreffend die österreichische Ostzone, wie die Einbettung der USIA in die Planung der sowjetischen Volkswirtschaft, die Funktionsweise und Widersprüche eines nach planwirtschaftlichen Maximen geführten Wirtschaftskonzerns in einem marktwirtschaftlichem Umfeld, eine Kosten-Nutzen-Rechnung der Besetzung Österreichs aus sowjetischer Sicht, die aufgrund der nach wie vor gesperrten Archivbestände nicht oder nur teilweise beantwortet werden konnten und weitergehende Untersuchungen harren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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