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Jüdische Flüchtlinge in Österreich 1945 - 1955

Jewisch Refugees in Austria 1945 - 1955

Robert Hoffmann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P12877
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.1998
  • Projektende 03.12.2001
  • Bewilligungssumme 52.034 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Soziologie (30%)

Keywords

    ZEITGESCHICHTE, JÜDISCHE ALLTAGS- UND SOZIALGESCHICHTE, JÜDISCHE FLÜCHTLINGE 1945-1955, AMERIKANISCHE BESATZUNGSZONE, NACHKRIEGSGESCHICHTE ÖSTERREICHS, FLÜCHTLINGSLAND ÖSTERREICH 1945-1955

Endbericht

Das Projekt beabsichtigte ein Stück jüdischer Geschichte aufzuarbeiten, das nicht nur die österreichische Nachkriegsgeschichte, sondern auch die Weltpolitik der Nachkriegsjahre maßgeblich bestimmte. Die Frage nach dem Wiederaufbau und der Gestaltung des Lebens jüdischer Flüchtlinge in- und außerhalb von Lagern in der US- amerikanischen Besatzungszone Österreichs von 1945 bis 1955 stand dabei im Mittelpunkt. Der Transit von 250.000 bis 300.000 Personen durch die US-Zone entwickelte sich auf politischer, humanitärer und sozialer Ebene zu einem ernstzunehmenden Problem. Den humanitären, sozialen, politischen und kulturellen Netzwerken dieser Personen, die nach der Vernichtung der europäischen Juden diesen Kontinent so schnell als möglich verlassen wollten, wurde dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Vielzahl der Organisationen, Institutionen und Vereine ließ auf gut organisierte Netzwerke schließen, die vom öffentlich-politischen bis in den privaten Bereich reichten. Mit der Auswertung der Quellen im Hinblick auf diese Fragestellungen konnte - anschließend an die Arbeiten von Thomas Albrich und Helga Embacher - erstmals Einblick in das Innenleben der jüdischen Flüchtlinge und die Organisation des Alltags gegeben werden, wie z.B. politische, kulturelle Aktivitäten, humanitäre Hilfe, Vorbereitung auf die Auswanderung, Kommunikationsformen in- und außerhalb der Lager, Konflikte und Konfliktlösungen, usw. Außer mit Archivdokumenten und publizierten Quellen wurde mit autobiographischen Quellen gearbeitet. Die Verknüpfung von Sekundärliteratur, veröffentlichten und unveröffentlichten Dokumenten, Archivalien, Berichten und biographischen Quellen (Interviews) ließ erstmals Einblicke in das komplexe Gefüge dieser Flüchtlingsgesellschaft zu und ermöglichte einen Blick auf die individuellen Handlungen der ins Geschehen involvierten Personen. Allerdings kam den familiären Beziehungen und den engeren sozialen Beziehungsgruppen eine wesentlich bedeutendere Rolle zu als ursprünglich angenommen. Der Einfluss des Zionismus auf das Leben der Flüchtlinge war enorm. Unabhängig von den individuellen Plänen für die Zukunft unterstützte ein Großteil der Flüchtlinge die Idee des Zionismus und organisierte das Lagerleben nach dieser. Die Gründung eines eigenen jüdischen Staates schien die einzige Möglichkeit, die Flüchtlingslager in Österreich hinter sich zu lassen, auch wenn sich nach der Gründung des Staates Israel rund ein Drittel der Flüchtlinge gegen die Auswanderung nach Israel entschied. Viele wollten ihre Existenz nicht in einem kriegsführenden Israel aufbauen, zudem fürchteten sie nach den traumatischen Erfahrungen erneut um das Leben ihrer Familienangehörigen. Die illegale Fluchtorganisation "Brichah", von Überlebenden gegründet, schmuggelte Juden aus Osteuropa in zentral- und westeuropäische Länder, und von dort weiter nach Palästina/Israel. Die zionistischen Organisationen und die Flüchtlinge setzten mit der Forderung nach einer sofortigen Einreise in Palästina, wie Israel vor 1948 genannt wurde, die USA und Großbritannien unter Druck. In den von der US-Army und der United Nation Relief and Rehabilitation Administration geführten Lagern, die von anderen Hilfsorganisationen (die wichtigste war das American Jewish Joint Distribution Committee) unterstützt wurden, bildeten die Flüchtlinge eine Übergangsgesellschaft. In den Lagern erhielten die Flüchtlinge Hilfe und die Möglichkeit zur Ausbildung. Mit der Gründung des Staates Israel 1948 veränderte sich die Lage; US-Army und Hilfsorganisationen verringerten ihre Hilfe und drängten die Flüchtlinge durch die Schließung der Lager zur Ausreise nach Israel. Diejenigen, die nicht nach Israel gehen wollten, sowie physisch und psychisch Kranke, ältere Personen und Mütter mit Kindern erhielten kaum mehr Unterstützung. Das American Jewish Joint Distribution Committee versuchte, für diese Personen Auswanderungsmöglichkeiten zu finden. Manche der Flüchtlinge gründeten erfolgreich neue Existenzen in Israel, den USA, Australien oder Kanada. Andere blieben aus privaten oder beruflichen Gründen in Österreich und halfen mit, die lokalen jüdischen Gemeinden wieder aufzubauen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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