Kreislaufadaptation und extrazelluläres Volumen
Adaptation to antiorthistasis with modified extracellular fluid volume
Wissenschaftsdisziplinen
Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (100%)
Keywords
- CARDIOVASCULAR REGULATION,
- CARDIOPULMONARY AND ARTERIAL BARARECEPTO,
- EXTRACELLULAR FLUID VOLUME,
- ORAL SODIUM SUPPLY,
- SALINE LOADING,
- LOWER BODY SUCTION
Die Einwirkung der Schwerkraft auf den Kreislauf, sowie der Effekt unterschiedlicher extrazellulärer Flüssigkeitsmenge sind bedeutende regulative Faktoren und wirken im wesentlichen über Gefäßrezeptoren in der Nähe des Herzens. Die Kochsalzzufuhr zum Körper beeinflußt direkt die Menge der im Körper gespeicherten Flüssigkeit, auch das Blutvolumen, sowie den Füllungsdruck für das Herz und damit die Konzentration mehrerer Hormone im Blut. Die Rolle des vor kurzem entdeckten Adrenomedullins in diesem Zusammenhang ist nur unvollständig bekannt. Das Projekt untersucht physiologische Reaktionen auf gestufte Entlastung der zentralen Gefäßrezeptoren (mittels Unterdruck an Beinen und Becken: "LBNP") bei verschiedener Kochsalzzufuhr (20, 100, 300 mMol Natrium pro Tag) und Umstellung auf 8 Tage Verlust der osthostatischen Schwerkraftwirkung auf den Körper (Lagerung in leichter Kopf-Tieflage). Dabei Werden Indikatoren der Flüssigkeitsbilanz täglich gemessen. Es wird von der Hypothese ausgegangen, daß die gegebenen Versuchsbedingungen hormonelle Konzentrationswerte und Reizantworten wesentlich beeinflussen - insbesondere bei Adrenomedullin, dessen Verhalten unter diesen Bedingungen unbekannt ist. Es ist zu erwarten, daß die gewonnenen Erkenntnisse die einschlägige physiologische und klinische Forschung sowie auch therapeutische Erwägungen wesentlich unterstützen werden.
- Institut für Adaptive und Raumfahrtphysiologie - 100%