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Flexionssysteme und ihr Erstspracherwerb

Inflection systems and first language acquisition

Wolfgang U. Dressler (ORCID: 0000-0002-5165-7665)
  • Grant-DOI 10.55776/P13681
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.1999
  • Projektende 20.04.2004
  • Bewilligungssumme 72.264 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    FLEXIONSSYSTEME, MORPHOLOGIETHEORIE, ERSTSPRACHERWERB, SPRACHTHEORIE, KINDERSPRACHE, NATÜRLICHE MORPHOLOGIE

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13681Flexionssysteme und ihr ErstspracherwerbWolfgang U. DRESSLER28.06.1999 In diesem Projekt sollen parallel und in gegenseitiger Befruchtung aus den Blickwinkeln der Universalgrammatik, des typologischen Sprachvergleichs und der jeweiligen sprachspezifischen Systemadäquatheit erforscht werden: A) morphologietheoretisch die Flexionssysterne von zentral 14 Sprachen (unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Deutsch), selektiv von vielen weiteren, typologisch verschiedenen Sprachen; B) psycholinguistisch in Langzeituntersuchungen die Frühphasen des Erstspracherwerbs weitgehend derselben Sprachen. Teil A unterscheidet sich von bisheriger Forschung auch durch die Betonung der Konzepte der grammatischen Produktivität und Potentialität, die von normativer Akzeptabilität strikt geschieden werden soll, ebenso von Regularität, default-Status, morphotaktischer und morphosernantischer Transparenz; entscheidend auch durch die Einbeziehung psycholinguistischer Evidenz (besonders durch Integrierung mit Projekteil B). Systematisch gegenübergestellt werden sollen a) der hierarchische Aufbau von Flexionssysternen beginnend mit den durch Regeln gebildeten Flexionsparadigmen vs. b) die gespeicherten morphologischen Ähnlichkeitsbeziehungen in Form von Continua. Diese beiden auf (besonders produktiver!) Regelhaftigkeit vs. lexikalischer Speicherung beruhenden Strukturierungsweisen der Flexion sollen mit dem analogen Gegensatz in prototypischer und nichtprototypischer Wortbildung von vier Sprachen verglichen werden. Hier sollen auch elektronische Corpora abgefragt und Off- und On-line-Tests durchgeführt werden. Den theoretischen Rahmen bildet das Modell der Nartürlichen Morphologie, welches in seiner Erklärungskraft mit anderen Modellen verglichen werden soll. Projektteil B soll, in Hinblick auf Projektteil A, das seit 1993 begonnene, von Dressler koordinierte internationale "Crosslinguistic Project on Pre- and Protomorphology in Language Acquisition" vertiefen, beschleunigen und selektiv auswerten, und zwar anhand von longitudinalen Spontanproduktionsdaten von Kindern bis zum vierten Lebensjahr, in stetem Vergleich mit dem sprachlichen Input der jeweiligen Bezugspersonen. Für den dabei verwendeten theoretischen Rahmen der konstruktivistischen Selbstorganisation von Modularität (der ebenfalls systematisch mit anderen Modellen verglichen werden soll) ist die genaue Untersuchung interindividueller Variation und besonders von Sackgassenentwicklungen wichtig, für den Sprachvergleich die Gewichtung universeller und sprachtypologischer Kriterien. Die Integration der beiden Projektteile bedeutet für beide eine Vergrößerung der Problemstellung und damit die aus Vorarbeiten bereits als wahrscheinlich vorauszusehende Perspektive einer vollständigeren Beschreibung und Erklärung (sowohl in der Zahl der behandelten Sprachen als auch für die Erfassung jeder einzelnen), welche sowohl für die theoretische Auseinandersetzung in beiden Bereichen neue Standards setzen soll als auch für die Bereitstellung von Material für den in der Folge projektierten Vergleich von unauffälligem ("normalem") und auffälligem ("behinderten, gestörten", verzögerten) kindlichem Spracherwerb.

Im FWF-Projekt "Flexionssysteme und Erstspracherwerb" wurden a) morphologietheoretisch die Flexionssysteme in 15 verschiedenen Sprachen(Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Bulgarisch, Georgisch, Litauisch, Lateinisch, Neugriechisch, Finnisch, Ungarisch, Hebräisch, Zigeunerdialekt der Sepecides sowie b) psycholinguistisch in Langzeituntersuchungen die Frühphasen des kindlichen Erstspracherwerbs in weitgehend denselben Sprachen untersucht. Wichtigste Ergebnisse des Projektteils A waren genaue Zuteilungen von Verben und Nomina zu Flexionsklassen unter Berücksichtigung des natürlichkeitstheoretischen Kriteriums der Produktivität; diese Ergebnisse wurden für die einzelnen Sprachen in verschiedenen Publikationen und vergleichend auf der Internationalen Morphologietagung 2004 präsentiert. Wir erwarten uns auf unseren Forschungen basierte Änderungen in Schulgrammatiken. Im Projektteil B "Morphologischer Erstspracherwerb" wurden Langzeitstudien an Wiener Kindern (Jan, Lena) im Alter von 1;3 bis 6;0 bzw. 1;4 bis 4;3 Jahren durchgeführt. Die Kinder wurden in Alltagssituationen mit ihren Müttern auf Kassetten aufgenommen. Die Transliteration und Kodierung dieser Daten erfolgte gemäß den Konventionen der internationalen Kindersprachdatenbank CHILDES. Besonders der Erwerb der Verbalflexion und der Erwerb von Diminutiven und Plural des Nomens wurden - stets unter Berücksichtigung des mütterlichen Inputs - untersucht und mit den Ergebnissen aus anderen Sprachen (insbesondere Französisch, Italienisch, Spanisch, Kroatisch, Russisch, Litauisch, Griechisch, Hebräisch, Arabisch, Finnisch, Türkisch, Yucateco Maya) verglichen. Die Abgrenzung zwischen der "prämorphologischen" Phase, in der bei Kindern Vorläufer von morphologischen Operationen (z. B. Reduplikationen wie "wauwau") auftreten, und der "protomorphologischen" Phase, in der Kinder tatsächlich morphologisch kreativ tätig sind (z. B. erste Pluralübergeneralisierungen "Jeepen" statt "Jeeps") konnte präzisiert werden, wobei Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Sprachen genau dokumentiert wurden. Ebenso wurde die Phase "morphology proper" eingeführt, die auf die Protomorphologie folgt und in der das Flexionssystem der Kinder sich dem der Erwachsenen immer mehr annähert. Bei dem Kind Jan wurde die protomorphologische Phase mit 1;8 und die Phase der "morphology proper" mit 2;5 erreicht. Es gibt allerdings erhebliche Unterschiede sowohl zwischen früh sprechenden und spät sprechenden Kindern derselben Sprache als auch zwischen Kindern, die verschiedene Sprachen erwerben. So lernen etwa türkische Kinder die eindeutige agglutinierende Morphologie des Türkischen tendenziell schneller als deutschsprachige Kinder diejenige des Deutschen, da sie im Deutschen mit einer Vielzahl an mehrdeutigen Flexionsendungen konfrontiert sind. Diese Resultate bieten eine wichtige Grundlage für im Weiteren geplante experimentelle Untersuchungen und für Studien über verzögerten bzw. behinderten Spracherwerb.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Klaus Laalo, University of Tampere - Finnland
  • Natela Imedadze, Pedagogical University of Tbilisi - Georgien
  • Anastasia Christofidou, Greec Academy of Sciences - Griechenland
  • Dorit Ravid, Tel Aviv University - Israel
  • Livia Tonelli, University of Trieste - Italien
  • Katarzyna Dziubalska-Kolaczyk, Adam Mickiewicz University - Polen
  • Magdalena Smoczynska, Jagiellonian University - Polen
  • Maria Voeykova, Russian Academy of Science - Russland
  • Marianne Kilani-Schoch, University of Lausanne - Schweiz
  • Ayhan Aksu-Koc, Marmara University - Türkei
  • Csaba Pléh, Attila Jozsef University - Ungarn

Research Output

  • 3 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel The development of synthetic compounds in German: Relating diachrony with L1 acquisition
    DOI 10.3366/word.2020.0166
    Typ Journal Article
    Autor Werner M
    Journal Word Structure
    Seiten 166-188

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