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Der Barockmaler Paul Troger (1698-1762) Monographische Gesamtdarstellung mit Kritischem Werks-und Quellenverzeichnis

Paul Troger (1698-1762)

Johann Kronbichler (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13774
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.1999
  • Projektende 30.09.2003
  • Bewilligungssumme 66.376 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    PAUL TROGER, ZEICHNUNGEN, FRESKEN, ÖLGEMÄLDE

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13774Paul Troger (1698-1762)Johann KRONBICHLER28.06.1999 Über einen der bedeutendsten österreichischen Barockmaler, Paul Troger (1698-1762), erschien die bisher einzige umfassendere Monographie im Jahre 1965. Das Werk ist seit 30 Jahren vergriffen und repräsentiert auch nicht mehr den heutigen Wissensstand. Viele der Fresken und Ölgemälde sind in diesen vergangenen Jahrzehnten restauriert worden und die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind nur teilwelse veröffentlicht worden. Auch sind in der Zwischenzeit eine Reihe von wissenschaftlichen Einzelbeiträgen zum Werk Paul Trogers erschienen. Anläßlich der 300. Wiederkehr des Geburtstags von Paul Troger fanden zwar einige kleinere ihm gewidmete Sonderausstellungen statt, aber zu der gewünschten großen Troger-Ausstellung und zu emier entsprechenden monographischen Neubearbeltung ist es nicht gekommen. Durch verschiedene Publikationen und durch derzeit noch laufende Forschungen auf dem für das Thema des Forschungsvorhabens relevanten Gebiet ist der Antragsteller mit der Materie gut vertraut und möchte bei Gewährung der notwendigen Unterstützung die für die Kenntnis und Erforschung der österrelchischen Barockmalerei wichtige Troger-Monographie erarbeiten. Als zeitlicher Rahmen werden 3 Jahre veranschlagt, wobei in den ersten beiden Jahren die Sichtung und Sammlung des Materials erfolgen soll, und zwar sowobl was die Kunstwerke selbst und die einschlägigen archivalischen Quellen, als auch was sämtliche Sekundarliteratur zu Paul Troger betrifft. Im 3. Jahr ist die konkrete wissenschaftliche Aufarbeitung und Darstellung vorgesehen.

Die letzte umfassende Arbeit über Paul Troger liegt bereits 40 Jahre zurück und ist schon längst vergriffen. Eine entsprechende monographische Neubearbeitung dieses bedeutenden Meisters der österreichischen Barockmalerei ist demnach für die kunsthistorische Forschung sowie für den Kunsthandel und für das breite kunstinteressierte Publikum ein großes Desiderat. Es geht dabei sowohl um eine kritische Revision seines Oeuvres als auch um die Neubewertung und Neupositionierung des Werkes in ihrem historischen Kontext und in der Gegenwart. Aufarbeitung des bisherigen Forschungsstandes: Die erste umfassende Darstellung verfasste Romanus Jacobs im Jahre 1930. Nach zwei Ausstellungen in Innsbruck und in Stift Altenburg anlässlich des 200. Todestages Paul Trogers im Jahre 1962 wurde der Wissensstand das letzte Mal 1965 in der von W. Aschenbrenner und G. Schweighofer verfaßten Monographie dargestellt. Seither hat sich in der Forschung zu Paul Troger wiederum viel getan: Mehrere Dissertationen und Diplomarbeiten haben sich sowohl mit dem Werk Paul Trogers ganz allgemein als auch mit speziellen Themen aus seinem Schaffen beschäftigt. Schließlich sind in den letzten 20 Jahren auch noch eine ganze Reihe von Beiträgen zu Troger und seinem unmittelbaren künstlerischen Umkreis in Zeitschriften und Festschriften erschienen. Darin wurden sowohl verschiedene Neuentdeckungen vorgestellt als auch ikonographische und inhaltliche Fragestellungen erörtert. Teilweise handelt es sich auch um Berichte von durchgeführten Restaurierungen. Ein wichtiger Beitrag für die Troger-Forschung waren die im Jahre 1998 im Diözesanmuseum in Brixen und im Stift Altenburg veranstalteten Ausstellungen anlässlich der 300. Wiederkehr seines Geburtstages. Im Hinblick auf die geplante neue Monographie zu Paul Troger fand im Herbst 2003 in Stift Altenburg ein internationales Symposium unter dem Titel "Paul Troger (1698-1762), sein Werk im Spannungsfeld des europäischen Barock" statt. Die Beiträge des Symposiums werden in einem Tagungsband publiziert und die Ergebnisse werden selbstverständlich in der neuen Monographie berücksichtigt werden. Die Vorarbeiten für die neue Monographie sind hinsichtlich des Werkkataloges (Fresken, Ölgemälde, Zeichnungen, Druckgraphik) und der Quellen abgeschlossen. Alle Objekte, auch die Archivalien, wurden vor Ort überprüft und auf den neuesten Forschungsstand gebracht. Für den Großteil der Werke sind auch schon reproduktionsreife Aufnahmen angefertigt worden. Derzeit ist noch die biographische und kunsthistorische Darstellung zu Leben und Werk des Künstlers in Arbeit. Das Erscheinen der Monographie ist für Herbst 2005 geplant.

Forschungsstätte(n)
  • DomQuartier Salzburg GmbH - 100%

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