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Keltische Eisen- und Schmiedetechnologie in der Oppidazeit im mittleren Donauraum

Celtic iron in the Danube area

Otto H. Urban (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13898
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.1999
  • Projektende 30.09.2002
  • Bewilligungssumme 94.571 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Technische Wissenschaften (60%); Geschichte, Archäologie (40%)

Keywords

    URGESCHICHTE, KELTEN, EISEN, EISENMETALLURGIE, SPURENELEMENTANALYSE, SCHMIEDETECHNIK

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13898Keltisches Eisen im DonauraumOtto H. URBAN28.06.1999 Im Rahmen des Projektes sollen erstmals mehrere, gleichzeitig im 1. Jhdt. v. Chr. in die Erde gelangte Depotfunde von Linz-Gründberg systematisch naturwissenschaftlich untersucht werden. Zudem sind als Vergleich Untersuchungen aus ähnlichen, zumindest ebenfalls junglatènezeitlichen Befunden in Niederösterreich und der Slowakei vorgesehen, um besondere Kennzeichen der im Linzer Raum tätigen Werkstätte(n) bzw. allgemeine Merkmale der keltischen Schmiedetechnologie im Donau-Karpatenraum zu erkennen. Bisherige Forschungen haben sich größtenteils auf die Untersuchung einzelner Objektarten (zumeist Schwerter und Klingen) beschränkt. In diesem Projekt sollen dagegen alle 43 Fundgegenstände der Depots von Linz- Gründberg, die sowohl Werkzeuge zur Metall- und Holzbearbeitung (Schmiedewerkzeuge, Axte) wie auch Waffen (Schwerter, Dreispiell etc.), Radbeschläge und Gerätschaften (Kesselhaken etc.) enthalten, untersucht werden. Diese angestrebten naturwissenschaftlich technischen Untersuchungen (Auswertung der Röntgenaufnahmen, metallographische Schliffbeurteilungen und Spurenelementanalysen sowie Härtbestimmung) sollen zeigen, inwieweit der keltische Schmied bereits gezielt spezielle Techniken angewendet hat oder nicht. Diese Daten zur Eisen- und Schmiedetechnologie des 1. Jhdts. v. Chr. im Linzer Raurn sollen ergänzt werden durch Vergleichsanalysen aus dem niederösterreichischen und slowakischen Raum. Es sind rund 60 Schliffe am Linzer Fundmaterial und 20 Schliffe aus dern östlich benachbarten Raum geplant. Die Analysen sollen einerseits von H. Herdics (IDEA) und H. Preßlinger (VOEST) durchgeführt werden. Diese auf einer breiten Basis gewonnenen, neuen Daten sollen Grundlage für eine interdisziplindre Diskussion bieten, die sowohl die technische Seite wie die organisatorischen Fragen der Eisenmetallurgie am Ausklang der Eisenzeit als auch die Unterschiede der gemeinkeltischen Eisentechnologie zum historisch überlieferten Ferrum Noricum berücksichtigen soll. Ein diesbezügliches Kolloquium soll seitens der Projekfträger vor Abschluft des Projektes durchgefahrt werden.

Im Rahmen dieses Projektes wurden die, im Jahr 1997 auf dem Gründberg geborgenen 4 Eisendepots metallographisch untersucht. Eine Auswahl von Gerätschaften aus den 4 Depots wurde von den beiden Institutionen der VIAS (Vienna institute for Archaeological Science) und der Forschungsabteilung der VOEST Linz durchgeführt. Es konnten bei den untersuchten Fundstücken eine breite Palette von Herstellungs- und Bearbeitungstechnologien festgestellt werden, die dem bis jetzt von archäologischer und metallographischer Seite dargestellten Niveau des spätlatènezeitlichen Schmiedehandwerks entsprechen. DieResultate der metallographischen Untersuchungen lassen den Schluß zu, daß es sich bei den untersuchten Gegenständen um Objekte aus verschiedenen Schmieden, bzw. Werkstätten handelt. Die Geräte wurden stets in einer solchen Qualität hergestellt, wie dies ihrem späteren Verwendungszweck entsprach. Alle untersuchten Stücke sind gebrauchsfähig und weisen zumeist, die für ihre Verwendung typischen Gebrauchsspuren auf. Auch die zum Einsatz gekommenen Materialien stammen nach den Untersuchungsergebnissen aus unterschiedlichen Produktionen. V. a. Unterschiede in Kohlenstoffgehalt, Schlackenanteil und Legierungselementen lassen auf eine unterschiedliche Herkunft der Metalle schließen. Die Probenergebnisse zeugen von einem sehr hohen technischen Stand der keltischen Schniedetechnologie. Nachdem bisher weitgehend nur ausgewählte Einzelstücke derartig untersucht wurden, konnte hier erstmals ein größerer Fundkomplex untersucht werden, wobei die Funde gleichzeitig in die Erde gelangt sind. Durch die Untersuchung und den Vergleich verschiedenster Werkstücke, konnten spezifische Eigenschaften des Eisens bzw. der angewandten Schmiedetechnologie erkannt und naturwissenschaftlich exakt umschrieben werden. Die Untersuchungen ermöglichen einen technologischen und archäologischen Vergleich verschiedener spätkeltischer Eisengeräte, Waffen und Beschläge. Durch diesen Vergleich konnten Aussagen über spezifische Materialeigenschaften und angewendete Schmiedetechniken getroffen werden. Der Keltische Schmied hatte, wie es dieses Projekt erwiesen hat, ein enormes wissen über den Rohstoff Eisen, über seine Funktion und seine Einsatzbereiche sowie die Bearbeitungsmöglichkeiten. Je nach Funktion des anzufertigenden Werkstückes konnten unterschiedliche Ausgangsmaterialien und Bearbeitungsmethoden ausgewählt werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Herwig Friesinger, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Karol Pieta, Slowakische Akademie der Wissenschaften - Slowakei

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