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Edition der Chronik des Anonymus Leobiensis. Kritische Edition eines Geschichtskompendiums aus dem Umkreis des habsburgischen Hofes (ca. 1350)

The Chronicle of the Anonymus Leobiensis. A Critical Editon

Winfried Stelzer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13913
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2001
  • Projektende 30.09.2003
  • Bewilligungssumme 48.031 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    SPÄTMITTELALTER, QUELLENEDITION, ÖSTERREICHISCHE GESCHICHTE, GESCHICHTSKOMPENDIUM

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13913Edition der Chronik des Anonymus LeobiensisWinfried STELZER28.06.1999 Bei der Chronik des sogenannten Anonymus Leobiensis handelt es sich um ein für das 14. Jahrhundert sehr charakteristisches Geschichtswerk, das mit fünf noch erhaltenen mittelalterlichen Handschriften die jeweils nicht direkt voneinander abhängen, ungewöhnlich gut überliefert ist und im Österreichisch-habsburgischen Bereich offenkundig weit verbreitet war. Dem Werk wurde die besondere Aufmerksamkeit der Forschung zuteil, da darin der Text einer sonst nicht belegten Überarbeitung der Chronik Johanns von Viktring mehr oder weniger vollständig enthalten ist. In der Chronik, die von Christi Geburt bis 1343 reicht, sind eine mehrfach überarbeitete Martins- Chronik aus dem Dominikanerkloster in Leoben (Steiermark), Annalen und Johann von Viktring verschränkt. Daran schließt sich eine lateinisch - deutsche Fortsetzung, die neben deutschen Annalen bis 1350 eine auf die Schlacht von Crécy bezogene Prophezeiung, einen Bericht über diese Schlacht sowie die deutsche Erzählung über die Schlacht von Mühldorf enthält. Der kompilatorische Charakter bewirkte die Geringschätzung solcher Kompendien durch die ältere Forschung, die bei der ausschließlichen Fixierung auf origingre Quellen die Bedeutung der Kompendien als Handbücher für historisches Wissen und prägende Faktoren des Geschichtsbildes verkannte. Die Einschätzung wird aber den zeitgenössischen Ansichten über diese Form der Geschichtsdarstellung nicht gerecht. Auswahl des Quellenstoffes, die Kombination von ausgewählten, unverändert belassenen Teilen bzw. Textstücken verfügbarer Quellenschriften und entsprechende Aufarbeitung durch Anordnung waren die gängigen, durchaus anerkannten Arbeitsprinzipien. Im Hinblick auf den Charakter einer in die Heilsgeschichte eingebetteten, sowohl territorial als auch dynastisch ausgerichteten Geschichte der habsburgischen Territorien Österreich, Steier und Kärnten, die Nähe zum habsburgischen Hof in Wien, die bemerkenswerte Verbreitung und die Verwertung bei späteren Historikern hat schon Alphons Lhotsky, der Altmeister der österreichischen Quellenforschung, die vollständige Edition der Chronik des Anonymus Leobiensis als eines der wichtigsten Desiderata angesehen. Die gesamte Überlieferung wurde bereits kritisch gesichtet. Die Entscheidung über die Basishandschrift für die Edition ist getroffen. Die Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica ist grundsätzlich damit einverstanden, die Edition im Rahmen der Scriptores rerum Germanicarum zu veröffentlichen.

Das Projekt hatte das Ziel, eine kritische Edition des Textes eines Geschichtskompendiums aus dem Umkreis des habsburgischen Hofes aus der Mitte des 14. Jahrhunderts zu erarbeiten. Den Kern dieses Geschichtskompendiums bildet die Chronik des so genannten Anonymus Leobiensis, eines namentlich unbekannten Mönches aus dem Dominikanerkloster in Leoben (Steiermark). Es handelt es sich um ein für das 14. Jahrhundert sehr charakteristisches Geschichtswerk, das mit fünf noch erhaltenen mittelalterlichen Handschriften, die jeweils nicht direkt voneinander abhängen, ungewöhnlich gut überliefert ist und im österreichisch-habsburgischen Bereich offenkundig weit verbreitet war. Dem Werk wurde die besondere Aufmerksamkeit der Forschung zuteil, da darin der Text einer sonst nicht belegten Fassung der Chronik Johanns von Viktring mehr oder weniger vollständig enthalten ist. In der Chronik, die von der Gründung Roms bis 1343 reicht, sind eine mehrfach überarbeitete Martins-Chronik aus dem Dominikanerkloster in Leoben (Steiermark), Annalen und Johann von Viktring verschränkt. Daran schließt sich eine lateinisch - deutsche Fortsetzung, die neben deutschen Annalen bis 1350 eine auf die Schlacht von Crécy bezogene Prophezeiung, einen Bericht über diese Schlacht sowie die deutsche Erzählung über die Schlacht von Mühldorf enthält. Insgesamt handelt es sich um eine in die Heilsgeschichte eingebettete, sowohl territorial als auch dynastisch ausgerichtete Geschichte der habsburgischen Territorien Österreich, Steier und Kärnten. Der kompilatorische Charakter bewirkte die Geringschätzung solcher Kompendien durch die ältere Forschung, die bei der ausschließlichen Fixierung auf originäre Quellen die Bedeutung der Kompendien als Handbücher für historisches Wissen und prägende Faktoren des Geschichtsbildes verkannte. Die Einschätzung wird aber den zeitgenössischen Ansichten über diese Form der Geschichtsdarstellung nicht gerecht. Auswahl des Quellenstoffes, die Kombination von ausgewählten, unverändert belassenen Teilen bzw. Textstücken verfügbarer Quellenschriften und entsprechende Aufarbeitung durch Anordnung waren die gängigen, durchaus anerkannten Arbeitsprinzipien. Die Edition des Textes ist weitestgehend abgeschlossen. Der Sachkommentar des Projektleiters befindet sich noch in Arbeit. Für die Edition mussten nicht nur alle handschriftlichen Überlieferungen der Chronik kollationiert werden, sondern auch die für die Kompilation benützten Vorlagen. Als Textbasis diente die Zwettler Handschrift. In den übrigen Handschriften wurde das mittelalterliche Latein im Sinn der klassischen Latinität verändert. Durch das Projekt wurde die erste kritische und modernen Ansprüchen genügende Edition eines spätmittelalterlichen Geschichtskompendiums erarbeitet. Zugleich wird eine moderne Ausgabe der Recensio D der Chronik Johanns von Viktring geboten, die die MGH-Ausgabe durch Fedor Schneider (1909/10), die die wichtigste Überlieferung nicht berücksichtigte, ersetzen wird. Für die Erforschung des mittelalterlichen Latein wird die Edition eine wichtige Quelle darstellen, da die sprachlichen Veränderungen des Latein durch die Kopisten in Syntax und Stilistik detailliert ausgewiesen sind.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) - 100%

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