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Robert Musil. Der literarische Nachlass. CD-Rom-Edition. Zweite Auflage mit verbessertem und erweitertem Kommentar

Musil Commentary

Klaus Amann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14346
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2000
  • Projektende 31.07.2003
  • Bewilligungssumme 67.111 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    MUSIL, NACHLASS-EDITION, NACHLASS-KOMMENTAR

Abstract

Forschungsprojekt P 14346 Musil-Nachlass-KommentarKlaus AMANN26.06.2000 Dem literarischen Nachlass des österreichischen Schriftstellers Robert Musil (1880-1942) kommt auf Grund der unbestrittenen Geltung dieses Autors und in Folge der Tatsache, dass Musil nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland einen wichtigen Teil seines Schaffens nicht mehr zur Publikation bringen konnte, h6chste Bedeutung zu. Seit 1992 sind. sämtliche Manuskripte Musils in Form einer CD-ROM-Edition publiziert, als Ergebnis einer langjährigen Forschungskooperation (an der der OFWF, die DFG, die Universitäten Trier, München und Klagenfurt beteiligt waren; Herausgeber der CD-ROM-Edition: Friedbert Aspetsberger, Karl Eibl, Adolf Frisé). Das größte aktuelle Desiderat der Musil-Philologie ist nunmehr die Vervollständigung der Kommentierung des publizierten Textkorpus. Im Zuge einer Dissertation an der Universität Klagenfurt wurde im Juni 1999 eine umfassende Darstellung der Entstehungsgeschichte von Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" vorgelegt, die auf detaillierten Recherchen zur Zuordnung und Datierung der Manuskripte beruht. Der Verfasser dieser Untersuchung, Walter Fanta, wird im Auftrag des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung an der Universität Klagenfurt und im Rahmen des hiermit vom FWF beantragten Projekts eine zweite Auflage der CD-ROM-Edition des Nachlasses mit verbessertem und erweitertem Kommentar vorbereiten. Geplant ist die Neu-Feststellung der Kategorien "Werkzuordnung", "Textstufe" (Textausreifung) und "Datierung" für jedes Manuskript. Außerdem soll ein lückenloser Nachweis der Drucke geboten werden, Querverbindungen zwischen Musils Manuskripten sollen durch sogen. "Hyperlinks" dargestellt werden und vor allem soll die Datenbank mit mehr als 20.000 Stellenkommentaren in Form von sogen. "Pop-ups" und mit 300-500 ausformulierten historischen, biographischen und werkschichtlichen Abschnittskommentaren versehen werden. Der Kommentar und der (von Errata gereinigte) Textkorpus werden vermittels der Software "Folio View" zur Publikation übergeben.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%

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