Familie und Familienpolitik in Österreich II
Population Policy Acceptance Survey II
Wissenschaftsdisziplinen
Politikwissenschaften (30%); Rechtswissenschaften (30%); Soziologie (40%)
Keywords
-
FAMILIEN- UND BEVÖLKERUNGSPOLITIK,
KINDERWUNSCH,
FLEXIBILISIERUNG DER ARBEITSZEIT,
FRAUENFORSCHUNG,
KARENZIERUNSMODELLE
Forschungsprojekt P 14392Famiele und Familienpolitik II.Richard GISSER08.05.2000 Ziel des Nachfolgeprojektes zu "Familie und Familienpolitik in Österreich" ist es, die Thematik "Familie" im Spannungsfeld von "Privat" und "Öffentlichkeit/Ökonomie" zu betrachten. Eines der vorrangigen Untersuchungsobjekte ist die individuelle Motivation zur Elternschaft. Weiters sind die familiären Bedürfnisse im Hinblick auf die sich verändernden Strukturen am Arbeitsmarkt zu beleuchten. Detailliert betrachtet wird das Konfliktfeld "Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Erfasst werden soll die allgemeine Wertorientierung bezüglich Ehe, Familie, neuer Formen des Zusammenlebens sowie der Geschlechterrollen. Ein weiterer Schwerpunkt gilt der Evaluierung politischer Maßnahmen, die im Hinblick auf die Familienförderung vorgenommen wurden. Die in jüngster Vergangenheit gesetzten Förderungsmaßnahmen (Flexibilisierung der Arbeitszeit, Väterkarenz u.a.) sind hinsichtlich der Akzeptanz durch die Befragten darzustellen. Neuere familienpolitische Maßnahmen, die zum einen als Reaktionen auf die jüngsten demographischen Entwicklungen diskutiert werden ("Karenzgeld für alle" u.a.) und die zum anderen auf Grund ökonomischer Rahmenbedingungen (Sparpaket u.a.) beschlossen wurden, werden durch die Befragten bewertet werden. Im Rahmen des "Population Policy Acceptance Survey" II werden wesentliche Strukturen des vorangegangenen Projektes beibehalten werden, um die Vergleichbarkeit mit den Resultaten der Befragung von 1993 zu gewährleisten. Zudem ist nur auf dieser Grundlage eine Aufbereitung der Daten im internationalen Kontext, der auf europäischer Ebene angestrebt wird, möglich. Die empirische Erhebung erfolgt mittels eines von der internationalen PPA-Arbeitsgruppe erstellten standardisierten Fragebogens, der national erweiterbar ist.