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Identität und Heiligkeit im frühmittelalterlichen Bayern

Identity and sanctity in early medieval bavaria

Herwig Wolfram (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14693
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2001
  • Projektende 30.06.2004
  • Bewilligungssumme 134.330 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    BAYERN, SOZIALE ERINNERUNG, HAGIOGRAPHIE, KAROLINGER, HANDSCHRIFTENÜBERLIEFERUNG, GESCHICHTE 8. BIS 9. JH.

Abstract Endbericht

Das Projekt soll die im Bayern des 8./9. Jahrhunderts überlieferten hagiographischen Sammlungen im Kontext untersuchen. Auf der Grundlage von B. Bischoffs Handschriftenlisten soll ein systematischer Überblick darüber erarbeitet werden, wie hagiographische Texte in Handschriften gesammelt und überarbeitet wurden. Einige dieser Handschriften sollen genauer untersucht werden, um exemplarische Erkenntnisse über Ziel und Methode hagiographischer Kompilationen jener Zeit zu gewinnen. Der Vergleich mit ausgewählten Handschriften aus Nachbarregionen soll die Besonderheiten in der Wahrnehmung der Heiligen im Untersuchungsgebiet beleuchten helfen. Bis jetzt hat sich die Forschung auf einige wichtige Heiligenleben aus dem Bayern jener Zeit konzentriert (die Viten Ruperts, Emmerams und Corbinians). Das Projekt bezweckt, diese Viten in den Kontext eines beträchtlichen Bestandes an hagiographischen Texten zu stellen, die in bayerischen Skriptorien (bzw. den "südostdeutschen Schreibschulen" Bischoffs) gesammelt und abgeschrieben wurden. Es soll diese Fülle an Texten in ihrem Handschriftenkontext analysieren (wo sie teils auch mit anderen Textsorten kombiniert sind). Diese Untersuchung soll neue Einblicke in die Rolle des Heiligen in der Gesellschaft, in die politische Funktion bestimmter Heiliger und in die kulturellen Modelle bieten, die in der frühmittelalterlichen Hagiographie propagiert wurden. Sie könnte erklären helfen, warum die Erinnerung an bestimmte Heilige, die teils vor langer Zeit und weit entfernt gelebt hatten, erhalten, verändert und teils sogar verstärkt wurde. Daraus können sich neue Einsichten ergeben, warum und in welcher Form die spätantike und merowingische Hagiographie erhalten blieb (zumeist ja nur in karolingerzeitlichen Abschriften), und was im Zuge der Überlieferung verändert wurde, eine Frage, die für die merowingische Geschichte von großem Interesse ist. Zugleich ergeben sich Einblicke in die Haltungen und spezifischen Interessen, die bayerische Skriptorien veranlaßten, diese Texte so und nicht anders abzuschreiben oder zu verändern. Das Projekt ist also zugleich eine exemplarische Studie zum Gebrauch der Vergangenheit in der Hagiographie. Noch mehr als meist in der Historiographie, versammelten hagiographische Handschriften Texte sehr verschiedenen Ursprungs und schufen dadurch bestimmte Landschaften der Heiligkeit, für die sich die Forschung erst jüngst zu interessieren begonnen hat. Auf diese Weise halfen hagiographische Kompilationen dabei, die Identitäten klösterlicher und kirchlicher Gemeinschaften zu unterstreichen, und beeinflußten darüber hinaus die soziale Erinnerung in den aristokratischen Netzwerken, die sie unterstützten. Das Projekt erlaubt also durch eine innovative Fragestellung neue Erkenntnisse über Gesellschaft und Kultur des Frühmittelalters in unserem Raum, die auch darüber hinaus methodisch von Bedeutung sind.

Ziel des Projektes war es, die Überlieferung hagiographischer Texte im bayerischen Raumes im 8. und 9. Jahrhundert im Kontext zu untersuchen. Dabei wurden die Texte zum einen mit den Kriterien moderner Textkritik und hilfswissenschaftlicher Technik analysiert. Zum anderen konnte das Projekt in die am "Institut für Mittelalterforschung" der ÖAW angesiedelten Theorien der Wiener Schule der Ethnogenese eingebettet werden. Die erarbeiteten Ergebnisse bilden in diesem Kontext einen Beitrag zum Verständnis frühmittelalterlicher Identitätsbildungen im bayerischen Raum. Hagiographische Texte dienten als Ressourcen für die Konstruktion von Identitäten, auf die immer wieder neu zurückgegriffen werden konnte. Durch die Analyse der einzelnen hagiographischen Texte konnte ein verändertes Bild des Gebrauchs hagiographischer Literaturen im allgemeinen und in Bayern im speziellen entworfen werden. Einzelne ausgewählte Texte wurden nach den Kriterien der réécriture (Wiederschrift) untersucht. Dabei konnten spezifische Änderungen gerade bei Passiones festgestellt werden, deren Überlieferungskontexte bisher noch nicht ausreichend untersucht worden sind. Die einzelnen Texte wurden danach als integrative Bestandteile von Handschriften analysiert, und nicht als mehr oder weniger authentische Varianten eines "Urtextes". Darüberhinaus wurden, soweit möglich, die einzelnen Kompendien im Kontext der Bibliothek betrachtet, die zur Zeit der Entstehung des Kompendiums bereits vorhanden war bzw. zeitgleich durch andere Handschriften ergänzt wurde. Dabei wurden programmatische Zusammenhänge einzelner Handschriften erkennbar. Die Untersuchung des "Gesamtensembles" erlaubte wichtige und neue Einblicke in die Veränderungen im sozialen Raum, vor allem in Salzburg zur Zeit (Erz)bischofs Arns. Die Zeit der großen Umbrüche in Bayern hat zahlreiche hagiographische Handschriften hervorgebracht, deren Untersuchung die historischen Ereignisse dieser Zeit in einem veränderten Licht erscheinen läßt. Hagiographische Texte dienten demnach nicht nur als Ausdruck der jeweiligen spirituellen Identität einer Gemeinschaft, sondern auch als Instrument der Durchsetzung bischöflicher Macht innerhalb der Diözese, des Metropolitanverbandes, aber auch in der unmittelbaren Umgebung des Bischofs. Die umfangreiche Neuschreibung hagiographischer Texte setzte nicht nur Kapitularien und Synodalbeschlüsse um, sondern versuchte vor allem Texte zu kontrollieren, die in großer Zahl in unterschiedlichen Varianten in den bayerischen Bibliotheken zur Verfügung standen und unerwünschte Interpretationsmöglichkeiten boten. Vor allem Salzburg hatte eine weitaus umfangreichere hagiographische Tradition aufzuweisen, als bisher von der Forschung angenommen wurde.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Walter Pohl, Österreichische Akademie der Wissenschaften , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Guy Philippart, Universitaires Notre-Dame de la Paix - Belgien
  • Kate Cooper, Royal Holloway University of London - Vereinigtes Königreich
  • Rosamond Deborah Mckitterick, University of Cambridge - Vereinigtes Königreich

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