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Mechanismen, die Wahrnehmung im Dünndarm beeinflussen

Mechanisms of Perception during Jejunal Capsaicin Perfusion

Johann Hammer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15036
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 04.04.2002
  • Projektende 15.10.2003
  • Bewilligungssumme 50.766 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (40%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (60%)

Keywords

    NOCICEPTION, GASTROINTESTINAL SYMPTOMS, FUNCTIONAL BOWEL DISORDERS, CAPSAICIN, MOTILITY, JEJUNUM

Abstract Endbericht

In einer kürzlich veröffentlichten Studie konnten wir zeigen, daß die Perfusion des Jejunums gesunder Probanden mit Capsaicin dosis- und zeitabhängig zu abdominellen Symptomen führt. Capsaicin ist daher ein Kanditat zur Untersuchung der physiologischen und pathophysiologischen Mechanismen schmerzhafter und nicht-schmerzhafter abdomineller Beschwerden bei gesunden Probanden und Patienten mit funktionellen Darmerkrankungen. Die ZIELE der Studie sind, erstmals zu zeigen, 1) daß eine chemische Stimulation von Nocizeptoren im Dünndarm unabhängig von einer Veränderung der Darmmotilität zu nicht-schmerzhaften und schmerzhaften Symptomen führen kann und 2) daß bei Patienten mit funktionellen Darmerkrankungen die Nocizeption chemischer Stimuli quantitative aber nicht qualitative Unterschiede zu gesunden Personen zeigt. HYPOTHESE: Die durch Perfusion des Jejunums mit Capsaicin verursachten Symptome werden durch chemische Stimulation von Nocizeptoren verursacht und sind nicht durch eine Veränderung der Jejunummotilität (phasisch und/oder tonisch) oder der mechanosensorischen Funktion des Jejunums erklärbar. Patienten mit funktionellen Darmerkrankungen haben eine geringere Symptomschwelle gegenüber eine Infusion von Capsaicin ins Jejunum. METHODIK: 35 gesunde Probanden, 14 Patienten mit funktioneller Dyspepsie und 14 Patienten mit irritablem Darmsyndrom werden untersucht. Eine Perfusionsmanometrie wird zur Messung der phasischen Muskelaktivität im Jejunum verwendet, die tonische Aktivität und die mechanosensorische Funktion wird mittels eines Barostats quantifiziert. Während der Infusion einer Capsaicinlösung (eine von 5 verschiedenen Konzentrationen, 0 mg/l bis 100 mg/l) ins Jejunum wird die tonische und phasische Muskelaktivität des Jejunums und abdominellen Symptome gemessen. Capsaicininfusionen erfolgen randomisiert und doppelblind. Nach 60 Minuten folgen druck-kontrollierte Distensionen (phasische Distensionen in randomisierter Reihenfolge) mit dem Barostat und die dadurch verursachten abdominellen Symptome werden wiederum erfaßt. Die Bestimmung der Symptome erfolgt mittels standardisierter Fragebögen, die die Lokalisation, die Ausdehnung, die Intensität und die Art der Symptome erfassen. Die Fragebögen werden den Propanden in einer standardisierten Art und Weise vor Beginn des Experiments erklärt. ZUSAMMENFASSUNG: Das Studiendesign erlaubt - zum ersten Mal - eine Identifizierung eines möglichen Nocizeptors für chemische Reize im Jejunum, dessen Stimulation zu gastrointestinalen Beschwerden führen könnte. Die Studie wird weiters Einsicht in pathophysiologische Mechanismen gastrointestinaler Symptome bei gesunden Probanden und Patienten mit funktionellen Darmerkrankungen geben

Magen-/Darmbeschwerden sind häufig und können in schweren Fällen die Lebensqualität der betreffenden Personen stark beeinträchtigen - vergleichbar mit der beeinträchtigten Lebensqualität bei Patienten mit Herzschwäche. Die Rezeptoren im Darm, die für die Entstehung der Beschwerden verantwortlich sind, sind derzeit nur unzureichend definiert. Im Rahmen der Studie Mechanisms of Perception During Jejunal Capsaicin Perfusion` wurden gesunde Probanden untersucht, die mittels einer Sonde verschiedene Konzentrationen einer Capsaicin-hältigen Lösung in den Dünndarm geleitet bekamen. Die Infusion wurde solange durchgeführt, bis die Probanden eine starke Wahrnehmung empfanden. Zusätzlich wurde, vor und nach der Capsaicin-infusion, ein Ballon, der sich an der Spitze der Sonde befand, gedehnt und die Wahrnehmung des Ballons erfasst und die Wahrnehmungsqualität der Dehnung mit der durch Capsaicin ausgelösten Wahrnehmung verglichen. Die Ergebnisse der Studie legen erstmals nahe, das im Jejunum chemische Nociceptoren existieren. Diese könnten neben den bereits seit längerem bekannten Mechanorezeptoren/-nocizeptoren eine Rolle bei der Entstehung von sehr häufig vorkommenden Magen-Darmbeschwerden spielen. Unsere Ergebnisse lassen im weiteren die Aussage zu, dass die chemisch induzierte Schmerzwahrnehmung nicht durch Veränderungen in der Wandspannung oder durch Krämpfe` der Darmmuskulatur verursacht wird. Dies bedeutet das die für die Wahrnehmung notwendigen Rezeptoren unabhängig voneinander existieren und schmerzhafte aber auch nicht schmerzhafte Wahrnehmungen mediieren. Teilergebnisse der Studie wurden im Rahmen der United European Gastroenterology Week unter dem Titel Jejunal Infusion of Capsaicin Induces Abdominal Sensation and Pain: a Cause for Chemical Nociception in the Small Intestine` als orale Präsentation vorgestellt und weitere Ergebnisse wurden an der Digestive Diesease Week (Evidence for chemical nociception in the small intestine that is not mediated via mechanoreceptors`) vorgestellt.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 59 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2004
    Titel Chemical nociception in the jejunum induced by capsaicin
    DOI 10.1136/gut.2003.029793
    Typ Journal Article
    Autor Schmidt B
    Journal Gut
    Seiten 1109
    Link Publikation

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