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Hans Swarowsky. Musik, Kultur und Politik im 20. Jahrhundert

Hans Swarowsky. Music, arts and politics in the 20th century

Reinhard Kapp (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15089
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2001
  • Projektende 15.03.2005
  • Bewilligungssumme 184.949 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (20%); Kunstwissenschaften (60%)

Keywords

    HANS SWAROWSKY, DIRIGIEREN, MUSIKALISCHE INTERPRETATION, E-MUSIK, ZEITGESCHICHTE, ÖSTERREICHISCHE KULTURGESCHICHTE

Abstract

Hans Swarowsky (1899-1975) gehört aufgrund seiner großen intellektuellen und künstlerischen Vielseitigkeit (er war als Dirigent, Pädagoge, Autor und Übersetzer tätig), durch seine bis heute nachwirkende Tätigkeit als Dirigierlehrer und durch seinen stets unkonventionellen Zugang auf Interpretationsfragen zu den interessantesten Figuren der österreichischen Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Als Sohn eines umstrittenen, märchenhaft reichen, von Kraus, Musil und Werfel literarisch verewigten Wiener Großindustriellen machte er bis 1935 rasant Karriere (bis zur Nachfolge Kleibers in Berlin); auf das 1936 verhängte Berufsverbot folgten Exiljahre in Zürich und 1940 - obwohl selbst bedroht - die Rückkehr ins Deutsche Reich (geschützt von R. Strauss und C. Krauss); dort baute er Kontakte zum Widerstand und zu den Alliierten auf und kam 1944 nach Krakau, wo er "Musiker" aus dem KZ rettete; seit Anfang 1945 war er auf der Flucht vor der Gestapo, ehe er im Mai von amerikanischen Truppen befreit wurde. Swarowsky dirigierte ab 1945 in aller Welt und trug wesentlich zu einer entromantisierten Sicht der Wiener Klassik und zur "Mahler-Renaissance" bei; er gründete 1946 die Dirigentenschule an der damaligen Wiener Musikakademie (seine Absolventen zählen zu den renommiertesten Dirigenten der Gegenwart). Swarowsky war selbst als Dirigent geprägt durch die Begegnung mit Schönberg, Webern und R. Strauss, aber auch mit Strawinsky, Hindemith, Pfitzner, Einem und Britten. All dies macht Swarowsky zu einer wichtigen Quelle für die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Persönliche Eitelkeit und reine Effekthascherei waren Swarowsky verpönt, es war ihm vielmehr ein Anliegen, sein umfangreiches Wissen, seine praktischen Kenntnisse und Erfahrungen unverfälscht weiterzugeben, "Diener am Werk" und nicht "Pultvirtuose" zu sein, was die Bedeutung seiner Zeugenschaft noch erhöht. Swarowsky übersetzte zahlreiche Libretti großer Opern aus dem Italienischen ins Deutsche und ist Mitautor am Libretto von "Capriccio", beteiligte sich an der Neuausgabe von Partituren und verfaßte musiktheoretische Schriften; posthum erschien 1979 sein Sammelband "Wahrung der Gestalt" (Universal Edition, Hg. M. Huss). Die Lücken in unseren Kenntnissen über Swarowsky sind immens. Eine Aufarbeitung wäre zugleich ein Beitrag zur Erforschung kultur-, musik- und zeithistorisch bedeutsamer Phänomene, Zusammenhänge und Traditionen. Von besonderem Interesse in dieser Hinsicht sind Swarowskys Herkunft und Studien, sein politisches Schicksal in der NS-Zeit - inklusive seinesweitgehend ungeklärten Engagements im Widerstand gegen das NS-Regime -, seine künstlerische Karriere, sein Dirigierunterricht, seine Arbeit als Schriftsteller und Übersetzer. Das Projektziel ist erstens eine möglichst vollständige Dokumentation von Leben und Wirken und zweitens eine genauere Positionierung in der Musik- und Kulturgeschichte. Am Ende der Forschungsaktivitäten sollte ein quellengestützter Lebenslauf und vielfältige Zugriffsmöglichkeiten auf Daten und Material als Basis für weitere Forschungen stehen sowie die Vorbereitung weiterer Publikationen. Es ist in allen Stadien des Projekts eine enge Kooperation zwischen Musikwissenschaft und Zeitgeschichte anzustreben. Umfangreiches Quellenmaterial ist aufzuarbeiten, das sich in zahlreichen Archiven im In- und Ausland sowie im Nachlaß befindet. Hinzu kommen veröffentlichte Texte und zu führende Gespräche mit Zeitzeugen. Das Projekt soll sich über eine Zeitspanne von 3 Jahren erstrecken. Die Lehrkanzel für Musikgeschichte/Abt.1 an der Universität für Musik wäre eine geeignete Koordinationsstelle, da einige ihrer Forschungsschwerpunkte sich mit wesentlichen thematischen Bereichen des beantragten Projekts decken: Geschichte der musikalischen Aufführung resp. Interpretation; die Zweite Wiener Schule; Österreichische Musikgeschichte nach 1945.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - 100%

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