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Motivtraditionen der Organverpflanzung

The Motive of Organ Transplantation

Bernhard Rathmayr (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15168
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2001
  • Projektende 31.12.2003
  • Bewilligungssumme 85.543 €

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    IMAGES OF THE BODY, LIGHT FICTION AND SCIENC FICTION, LITERATURE AND MEDICINE, ORGAN TRANSPLANTATION

Abstract Endbericht

Krankheit hat nicht nur eine biologische, sondern vor allem auch eine kulturelle Dimension. Krankheitsverständnis und somit auch die Krankheit selbst wie der Umgang mit ihr werden entscheidend durch den kollektiven Bildervorrat bestimmt. In diesem Forschungs-projekt sollen die Motivtraditionen der frühen Organverpflanzungen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts untersucht werden. Zu nennen sind dabei vor allem Motive aus den Bereichen der Märchen-, Trivial- oder Schauer- bzw. frühen Sciencefictionliteratur, sowie einige der frühen Filme, in denen es um die Verpflanzung von menschlichen oder tierischen Organen ging. Neben der Aufarbeitung solcher Motivtraditionen besteht ein weiteres Ziel dieser Studie darin, exemplarisch deren Dynamik und intertextuelles Wechselspiel zu untersuchen: Wann werden Motive neu eingeführt? Wie werden bestehende Motive an geänderte gesellschaft1iche Bedingungen und technologische Möglichkeiten angepasst? Wie funktioniert das Wechselspiel zwischen Motiv- bzw. Bildervorrat, dem Alltagswissen, der Trivialliteratur und den Bereichen des technologischen Fortschritts?

Organtransplantationen sind trotz der nach wie vor damit verbundenen Schwierigkeiten weitgehend selbstverständlich geworden. Während solche Eingriffe noch vor wenigen Jahrzehnten großes mediales Echo fanden, wird heute bestenfalls über außergewöhnliche Transplantationen berichtet, etwa die einer Zunge oder - was absehbar ist - die eines Kopfes (oder Körpers). Untersucht man die vielen frühen literarischen Bearbeitungen von Organverpflanzungen, so wird deutlich, dass wir es nicht allein mit einer biotechnischen Fortschrittsgeschichte zu tun haben. Sie zeigen vor allem wie sehr sich innerhalb der letzten hundert Jahre nicht nur Körpervorstellungen, sondern vor allem Fragen nach dem Eigenen und Fremden verschoben haben. Bis auf wenige Ausnahmen spiegeln sich in allen frühen Texten - auch wenn Bezugnahmen auf medizinische und physiologische Experimente unübersehbar sind - sympathetische Krankheits- und Körpervorstellungen. Besonders offensichtlich wird dies etwa im Motiv, dass sich der Spender durch das Organ dem Empfänger mitteile. Die Hand eines Mörders mache zum Mörder, jene eines Diebes zu einem Dieb. Wenngleich sich in der modernen Transplantationsmedizin noch sprachliche Relikte solcher Vorstellungen finden, so hat das Verständnis um Immunreaktionen des Körpers das Verhältnis zwischen dem Empfängerkörper und dem Fremdorgan neu bestimmt. Bestenfalls haben sich Relikte eines sympathetische Krankheitsverständnisses in Patientenphantasien erhalten, etwa in der Vorstellung, dass der Organspender im "Organ überlebe" und sich dem Empfänger mitteile. In der zugrunde liegenden Alltagstheorie wird so etwas wie ein "Zell-" oder "Organbewusstsein" angenommen. Aber auch hier sind an die Stelle traditioneller Krankheitsvorstellungen biologische Erklärungen getreten. Mit der Einführung wirksamer Immunsuppressiva wurde in der Medizin die Frage nach dem Eigenen und dem Fremden zu einer Frage der Biologie. Es gilt also nicht länger nach Identität und nach dem Verhältnis des "Empfängers" zum "Spender" zu fragen, sondern unterschiedlichste Zeichen wie erhöhte Temperatur oder bestimmte labortechnisch erhobene Parameter zu beachten, die auf eine Abstoßungsreaktion hinweisen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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