Die illuminierten Handschriften der UB Graz ab ca. 1300
Illuminated manuscripts in the University Library of Graz
Wissenschaftsdisziplinen
Kunstwissenschaften (80%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (5%); Philosophie, Ethik, Religion (5%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)
Keywords
-
GOTISCHE BUCHMALEREI,
GOTHIC ILLUMINATION,
ILLUMINIERTE HANDSCHRIFTEN DER UB GRAZ,
ILLUMINATED MANUSCRIPTS,
UNIVERSITY LIBRARY GRAZ
Die Universitätsbibliothek Graz beherbergt die zweitgrößte Sammlung mittelalterlicher Handschriften in Österreich. Etwa 450 dieser Bücher wurden mit Malereien ausgestattet und stellen damit einen bedeutenden Fundus visueller Medien dar, der bisher der Forschung weitgehend unbekannt geblieben ist. Die Grundlage für eine Erschließung der Schätze dieser Bibliothek für Wissenschaftler und damit auf lange Sicht auch für ein breiteres Publikum bildet die Erfassung der illuminierten Handschriften in einem Katalog, der den Buchschmuck in ausreichendem Umfang vorstellt. Für einige der größten Bibliotheken mit hochrangigen Beständen wurde diese Arbeit bereits in Angriff genommen (zum Beispiel in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, in der Bibliothèque nationale in Paris und in der Walters Art Gallery in Baltimore). Eine Vorreiterrolle spielt auf diesem Gebiet die im Rahmen eines Projektes des FWF durchgeführte Katalogisierung der Bestände der Österreichischen Nationalbibliothek, die mit der Erfassung der mitteleuropäischen Handschriften der Gotik kurz vor dem Abschluß steht. Das Projekt zur Erschließung der Handschriften in Graz soll methodisch und formal dem ausgereiften Schema der von der Kommission für Schrift und Buchwesen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Kataloge "Die illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Österreichischen Nationalbibliothek" folgen. Dem Aspekt, daß es sich bei Büchern um komplexe Medien handelt, soll durch die stärkere Berücksichtigung des Verhältnisses von Buchschmuck zu Text und Buchtyp Rechnung getragen werden. Mit den Katalogen von Anton Kern und Maria Mairold, die die Texte der Handschriften erschließen, ist eine wichtige Grundlage für dieses Vorhaben vorhanden [A. Kern: Die Handschriften der Universitätsbibliothek Graz, Bd. 1: Leipzig 1942, (Ms. 1-712), Bd. 2: Wien 1956 (Ms. 713-2066); Maria Mairold: Die Handschriften der Universitätsbibliothek Graz. Bd. 3: Wien 1967. Nachträge und Register; eine von Hans Zotter angefertigte Kompilation der Katalogeinträge, ergänzt durch neuere Literatur ist im Internet unter der Adresse http://www.kfunigraz.ac.at/ub/sosa/katalog/index.html zugänglich]. Durch den Beginn mit der Untersuchung der Handschriften ab 1300 ist eine Kooperation mit dem laufenden Katalogisierungsprojekt der Österreichischen Nationalbibliothek möglich.
Die Universitätsbibliothek Graz beherbergt die zweitgrößte Sammlung mittelalterlicher Handschriften in Österreich. Etwa 450 dieser Bücher wurden mit Malereien ausgestattet und stellen damit einen bedeutenden Fundus visueller Medien dar, der bisher der Forschung weitgehend unbekannt geblieben ist. Die Grundlage für eine Erschließung der Schätze dieser Bibliothek für Wissenschaftler und damit auf lange Sicht auch für ein breiteres Publikum bildet die Erfassung der illuminierten Handschriften in einem Katalog, der den Buchschmuck in ausreichendem Umfang vorstellt. Für einige der größten Bibliotheken mit hochrangigen Beständen wurde diese Arbeit bereits in Angriff genommen (zum Beispiel in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, in der Bibliothèque nationale in Paris und in der Walters Art Gallery in Baltimore). Eine Vorreiterrolle spielt auf diesem Gebiet die im Rahmen eines Projektes des FWF durchgeführte Katalogisierung der Bestände der Österreichischen Nationalbibliothek, die mit der Erfassung der mitteleuropäischen Handschriften der Gotik kurz vor dem Abschluß steht. Das Projekt zur Erschließung der Handschriften in Graz soll methodisch und formal dem ausgereiften Schema der von der Kommission für Schrift und Buchwesen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Kataloge "Die illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Österreichischen Nationalbibliothek" folgen. Dem Aspekt, daß es sich bei Büchern um komplexe Medien handelt, soll durch die stärkere Berücksichtigung des Verhältnisses von Buchschmuck zu Text und Buchtyp Rechnung getragen werden. Mit den Katalogen von Anton Kern und Maria Mairold, die die Texte der Handschriften erschließen, ist eine wichtige Grundlage für dieses Vorhaben vorhanden [A. Kern: Die Handschriften der Universitätsbibliothek Graz, Bd. 1: Leipzig 1942, (Ms. 1-712), Bd. 2: Wien 1956 (Ms. 713-2066); Maria Mairold: Die Handschriften der Universitätsbibliothek Graz. Bd. 3: Wien 1967. Nachträge und Register; eine von Hans Zotter angefertigte Kompilation der Katalogeinträge, ergänzt durch neuere Literatur ist im Internet unter der Adresse http://www.kfunigraz.ac.at/ub/sosa/katalog/index.html zugänglich]. Durch den Beginn mit der Untersuchung der Handschriften ab 1300 ist eine Kooperation mit dem laufenden Katalogisierungsprojekt der Österreichischen Nationalbibliothek möglich.
- Universität Wien - 100%
Research Output
- 47 Zitationen
- 2 Publikationen
-
2020
Titel Association of dopamine D2/3 receptor binding potential measured using PET and [11C]-(+)-PHNO with post-mortem DRD2/3 gene expression in the human brain DOI 10.1016/j.neuroimage.2020.117270 Typ Journal Article Autor Komorowski A Journal NeuroImage Seiten 117270 Link Publikation -
2020
Titel On the relationship of first-episode psychosis to the amphetamine-sensitized state: a dopamine D2/3 receptor agonist radioligand study DOI 10.1038/s41398-019-0681-5 Typ Journal Article Autor Weidenauer A Journal Translational Psychiatry Seiten 2 Link Publikation