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Historische Genese der neutestamentlichen Städte Inneranatoliens

Historical genesis of newtestamental cities in central Anatolia

Theodor Hary (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15211
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2001
  • Projektende 31.08.2003
  • Bewilligungssumme 81.096 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    HISTORICAL, CITIES, GENESIS, CENTRAL, NEWTESTAMENTAL, ANATOLIA

Abstract Endbericht

Das vorliegende Projekt befaßt sich mit der systematischen und quellenkritischen Erforschung der bislang weitgehend unbekannten Problematik der historischen Genese der neutestamentlichen Städte Inneranatoliens. Den Hauptgegenstand der Forschung bildet die antike historische Topographie. Aus der Forschungsgeschichte wird deutlich, daß über dieses Thema bislang noch keine den Anforderungen der modernen Wissenschaft genügende Monographie verfaßt worden ist. Schon vor rund hundert Jahren betonte Sir W. M. Ramsay die enorme Wichtigkeit eines derartigen Unternehmens und sein Appell an die wissenschaftliche Öffentlichkeit bleibt nach wie vor aktuell. Nach einer eingehenden Darstellung der Forschungsgeschichte und einem Defizitnachweis in der aktuellen Forschung im Kapitel I werden verschiedene verwandte Themen nach den Kapiteln systematisch analysiert. Der Forschungsvorgang ist also induktiv. Die Forschungsmodalitäten des Projektes gelten insbesondere jenen antiken Städten, die aus der Apostelgeschichte, den Briefen des Paulus, der Offenbarung des Johannes und den Apokryphen recht gut bekannt, archäologisch jedoch weitgehend unerforscht sind. Im Kapitel II soll zuerst die Rolle der jüdischen Diaspora bei der Entstehung der christlichen Urgemeinde Inneranatoliens untersucht werden, vor allem im Zusammenhang mit der Wahl der Route bei den Missionsreisen des Apostels Paulus, die durch die Synagogen in Antiocheia, lkonion und Lystra bestimmt war. Zahlreiche neue Funde zeugen von einer ausgeprägten Rolle des antiken Judentums in den inneranatolischen Städten. Die neuen Aspekte zur Erforschung des paulinischen Itinerars in Inneranatolien im Kapitel III betreffen vor allem die sog. "Religionskontinuität" in Antiocheia Pisidiae sowie die weitgehend unbekannte historische Topographie von lkonion, von Lystra und die neue Lokalisierung von Derbe. In Lystra soll auch die Interprätation des berühmten `Zeus pro poleos` von Lystra in Apg. 14, 13 sowie seine Lokalisierungen nach den topographischen Gegebenheiten vor Ort versucht werden. Die Forschungsgrundlage bilden auch ein im Jahre 1988 entworfene schematische Skizze von Lystra sowie zahlreiche neuentdeckte griechische und lateinische Inschriften Im Kapitel IV soll die alte Frage nach den Adressaten des Paulus-Briefes an die Galater unter neuen Aspekten behandelt werden. Das Interesse gilt auch der historischen Topographie von Kolossai am Lykos (bekannt nach dem Paulus-Brief an die Kolosser), einer bedeutenden phlygischen Siedlung, die bislang von der Forschung völlig ignoriert wurde. Die Forschungsgrundlage bilden auch ein im Jahre 1995 entworfene schematische Skizze von Kolossai sowie die neuentdeckten Inschriften. Das Kapitel V ist ein historisch-topographischer und epigraphischer Beitrag zu den noch wenig erforschten zwei apokalyptischen Kirchengemeinden in der Kaiserzeit: Philadelphia und Thyatheira. Die Apokryphen Acta Pauli et Theclae liefern bemerkenswerte topographische Angaben über das Itinerar des Apostels Paulus in Inneranatolien. So soll im Kapitel VI die Möglichkeit einer Gleichsetzung der nach Lystra führende `basilike odos` aus den Acta mit einem bestimmten Straßensystem Pisidiens und Lykaoniens (z.B. einem Zweig der römischen Via Sebaste) genau analysiert werden. Als Appendices sollen neue Inschriftenfunde in den betreffenden Gebieten Inneranatoliens katalogmäßig präsentiert werden, ebenfalls am Schluß der Studie die verschiedenen Verzeichnisse und eine Beilage mit den Abbildungen, Photographien und Karten. Die neuen Forschungsergebnisse des vorliegenden Projektes würden nicht nur das Wissen über einen spezifischen wissenschaftlichen Bereich erweitern (antike historische Topographie des kleinasiatisch-anatolischen Raumes, biblisch-neutestamentliche Archäologie), sondern könnten auch wesentlich zu einem allgemeinen christlich-ökumenischen Weltbewußtsein beitragen.

Die Untersuchungen galten vorwiegend den wenig erforschten Städten des Apostels Paulus in Lykaonien: Lystra, Derbe, Ikonion und deren Umfeld. Auch Kolossai wurde Aufmerksamkeit geschenkt, das aber noch intensivere Autopsie benötigt. Dabei sind die Überschneidungen mit den Arbeiten von Fachkollegen bewußt vermieden worden. Die Methodik des Forschungsvorgehens orientiert sich nach einem einheitlichen Schema: Quellen - Literatur - Forschungsgeschichte (aktueller Forschungsstand) - Historische Genese -Topographie - Inschriften - Münzen - Kleinfunde - Abbildungsverzeichnis - Abbildungen. Nach den Arbeitsmethoden der alten Geschichte wurden alle historischen Quellen zur politischen Geschichte, römischen Kolonisation, zu den Provinznamen und Grenzen, ferner zur römischen Strategie und zum Straßenbau berücksichtigt. Daraus ergibt sich eine komplexe historische Genese der oben erwähnten Städte. Unter anderem wurde festgestellt, daß die abweichenden geographischen Angaben mancher antiker Autoren gewiß politische, aber auch kulturelle Differenzen zwischen Landschaften und Städten Inneranatoliens berücksichtigen. Während Ikonion und Lystra als augustäische Koloniegründungen zur Provinz Galatien gehörten, wurde Ikonium traditionsgemäß immer als phrygische Stadt genannt. Das neutestamentliche Derbe lag in der Lykaonia Antiochiana: Zuerst eine Festung des Tyrannen Antipatros, bald danach aber von den Römern dem Machtbereich des Antiochos von Kommagene überlassen. Diese politisch-kulturelle Unterschiede kommen auch in der Apostelgeschichte deutlich zum Ausdruck. In Lystra wurde laut Inschriften und Kleinfunde (Keramik, Grabplastik, Sarkophage, Baureste und Architekturfragmente) eine intensive Besiedlung in der römischen Antike und in der byzantinischen Epoche festgestellt. Vereinzelt findet sich auch chalkolithische, hethithische (Stadt Luschna?), phrygische und seldschukische Tonware. Im März 2004 wurden erste genaue Messungen des Hügels und der Baureste durchgeführt (mittels Lasermeßgerät, GPS-System und Kompaß): Akropolis, Stadtmauer, Stadttor (pylones in Apg. 14, 13) byzantinische Basilika (30 x 8 m) mit Apsis, Baptisterium, Nartex und einem großen Vorhof (32 x 23 m), gebaut teilweise aus den Spolien eines antiken Tempels (vermutlich Zeustempel in Apg. 14, 13) und Hagiasma-Quelle. Östlich des Siedlungshügels wurden bei einer Raubgrabung einfache Steinsarkophage, sowie griechische und lateinische Grabinschriften freigelegt. Hier dürfte es sich wohl um eine ausgedehnte kaiserzeitliche Nekropole handeln (300 x 400 m). Eine weitere Nekropole wurde im Bereich des alten Friedhofes nördlich von Hatunsaray lokalisiert. Westlich des Stadthügels befindet sich ein Steinbruch. Neue Inschriftenfunde (6 lateinische und 4 griechische aus Hatunsaray, 2 lateinische und 8 griechische aus Umgebung) ergänzen die bislang 51 bekannten Inschriften der Colonia Lystra. Eine weitere, seit Jahren im Lapidarium des archäologischen Museums in Konya aufbewahrte monumentale griechische Grabstele aus Hatunsaray wurde vor kurzem veröffentlicht. Inschriften geben Auskunft über die Nomenklatur, Religion sowie soziale und ethnische Struktur der Bevölkerung von Lystra. Ausführungen über die apokryphe Königsstraße, die sich auf eine kritische Quellen-betrachtung der Paulusakten, auf neue Meilensteinfunde der Via Sebaste und Straßen-spuren im Gebiet von Lystra stützt, erweitert unser Wissen vom Straßensystem Lykaoniens. 2004 wurden in Kerti Hüyük (Derbe) die Überreste einer runden Befestigung entdeckt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Kimena Toledo Oliveras, Universidad de la Frontera, Temuco, Chile - Chile
  • Christoph Pan, Südtiroler Volkgruppeninstitut - Italien
  • Chris A. Shisanya, Kenyatta University - Kenya
  • Nigel Allan, University of California at Davis - Vereinigte Staaten von Amerika

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