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Marmor- und Malereiausstattungen im Hanghaus 2 in Ephesos

Marble panels and paintings in Terrace House 2 in Ephesus

Hilke Thür (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15242
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2002
  • Projektende 31.12.2004
  • Bewilligungssumme 308.688 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Bauwesen (25%); Geschichte, Archäologie (50%)

Keywords

    ARCHAEOLOGY, ROMAN ARCHITECTURE, ROMAN DWELLINGS, MURAL PAINTINGS, MARBLE PANELS, EPHESOS

Abstract Endbericht

Das Hanghaus 2 in Ephesos wurde von 1962 bis 1985 von H. Vetters ausgegraben und zählt wegen der hervorragenden Erhaltung seiner Untergeschoßbereiche, der reichen Ausstattung mit Marmorverkleidung, Wandmalerei und Mosaiken und der bedeutenden Funde (Skulpturen, Kleinkunst, Hausrat) zu den wichtigsten Denkmälern des kaiserzeitlichen Wohnbaus im östlichen Mittelmeerraum. Noch vor Freilegung der ganzen Insula wurden 1977 mit den Wohneinheiten 1-5 der oberen Wohnterrassen die Wandmalereien von V. M Strocka und die Mosaiken von W. Jobst vorgelegt, wobei der Ausgräber den Baubefund summarisch darstellte. Die Entstehung und Nutzung der Insula wurde vom 1. Jh. n.Chr. bis zu einer Erdbebenzerstörung Anfang des 7. Jh.s. datiert, was ein Münzfund aus der Zeit des Heraklius zu bestätigen schien. So sahen die Autoren die Mehrzahl der Ausstattungen in der Spätantike, zum Großteil in der ersten Hälfte des 5. Jh.s., entstanden. Neue archäologische Evidenzen aus den Wohneinheiten 6 und 7, jüngste Nachgrabungen, die 1995 begonnene Bauanalyse, die Bearbeitung des reichen Fundinventars und die datierenden Indizien aus den Graffiti hatten Zweifel an der Spätdatierung bestärkt, die nun u.a. im Rahmen der Forschungen des Projektes "Publikationsvorbereitung" voll bestätigt werden konnten. Demnach fielen die Wohnräume und Ausstattungen des Hanghauses 2 samt ihres Inventars bereits einem Erdbeben um 262 n.Chr. zum Opfer, was umfangreiche Folgen für die Datierungen hat, speziell aber für die Deutung des Qualitätsgefälles der verschiedenartigen Ausstattungen in gleichzeitigen Raumkontexten. Im Rahmen des beantragten Projektes sollen, aufbauend auf den umfangreichen Erkenntnissen des Projektes "Publikationsvorbereitung", die Dekorationen in Marmor und Malerei von Böden, Wänden und Decken des Hanghauses 2 als Ausstattungselemente des kaiserzeitlichen Wohnraumes in einem umfassenden Sinne kulturhistorisch erschlossen werden. Die ideale Fundsituation mehrerer Wohnbereiche ganz unterschiedlicher Größe und Anspruchs lassen einen diachronischen Vergleich des Ausstattungsluxus in seinen Schwerpunkten und Entwicklungen zu. Für die Marmorverkleidungen hat Frau Dr. Koller in ihrer Dissertation zum sog. Marmorsaal der Wohneinheit 6 und im Rahmen des Projektes "Publikationsvorbereitung" bereits Spezialwissen zur Bearbeitung der Buntgesteine erworben und umfangreiche Vorarbeiten geleistet, die jetzt in der Darstellung von kunst- und wirtschaftshistorischen Aspekten sowie technischen Fragen der Marmoroberflächen münden können. Herr Dr. Zimmermann, der sich bereits in seiner Dissertation um einen innovativen Zugang zur oft rein stilkritisch beurteilten nachpompejianischen Wandmalerei bemühte, kann über den Nachweis gleicher Maler in Haupt- und Nebenräumen der verschiedenen Wohnterrassen in das Verhältnis von Raumlage, Funktion und Ausstattung eindringen. So können nicht nur die Wandsysteme verschiedener Qualitätsstufen erschlossen, sondern vor allem weitreichendere soziologische Aspekte des ephesischen Wohnbaus behandelt werden. Der wechselseitige Zusammenhang der Ausstattungen mit Marmor und/oder Malerei wird besonders evident in den geplanten Raumvisualisierungen von Frau DI Adenstedt, in die neben der Dokumentation der Raumsituationen in situ auch die Ergebnisse der Bauforschung und der Bearbeitung der fragmentierten Funde von Decken und Obergeschossen miteinbezogen werden sollen. Die im Rahmen des beantragten Projektes geplanten Arbeiten sollen den einzigartigen Befund des Hanghauses 2 nicht nur deskriptiv und kunsthistorisch analysieren, sondern vor allem auch der auf die Vesuvstädte konzentrierten Wohnbauforschung ein wichtiges Monument der Metropolis Asiae in seiner kulturhistorischen Dimension zur Seite stellen.

Mit der Ausgrabung des Hanghaus 2 wurde im Zentrum von Ephesos ein Wohnhauskomplex freigelegt, dessen Erhaltungszustand und Ausstattung für den östlichen Mittelmeerraum einzigartig und der den Häusern der Vesuvstädte Pompeji und Herculaneum gleichwertig ist. Die Ausstattungen mit den in Ephesos hoch geschätzten Marmorwandverkleidungen und den vielförmigen Wandmalereien konnten im Rahmen des Projektes in ihrer kunst- und kulturhistorischen Dimension neu bewertet werden. Den Wandmalereien, die eine einzigartige Gruppe nachpompejanischer Malereien repräsentieren, kommt dabei eine besonderer Bedeutung zu, da sie eine Referenzbasis für Fundorte mit weniger komplexen Befunden liefern. Durch das Publikationskonzept, welches auf der gemeinsamen Auswertung des Baubefundes, der Ausstattung und der Funde basiert, konnten die Ausstattungen sicher in ein absolutchronologisches Datierungsgerüst eingebunden werden. Ein wichtiges Ergebnis stellt die durchwegs zu beobachtende Hierarchie der Raumausstattungen dar, an der sich die Funktion der Räume - Haupträume für Repräsentation und Gästeempfang auf der einen Seite, Nebenräume für private und hauswirtschaftliche Nutzung auf der anderen Seite - in genau abgestimmten Rangfolgen ablesen läßt. So zeigen bei den Marmorverkleidungen die Systeme mit drei Wandzonen, Architekturgliederung und seltenen, teuren Buntgesteinen höherwertige Räume an als zweizonige Systeme mit Feldergliederung oder schlichter Teilung durch Profilleisten aus lokalen Marmorsorten. Bei den Wandmalereien stehen die Marmorimitationen an oberster Stelle, gefolgt von Felder-Lisenen-Malereien in drei Zonen auf dunklem, z.B. rotem Malgrund, gefolgt von den weißgrundigen Felder-Systemen, den einfacheren Streublumenmalereien bis zu den schlichten weißen Wänden mit roten Streifen als einzigem Dekor. Für die Malereiausstattung der letzten Phase (ca. 230 n.Chr.) konnten die Malereien aller sieben Wohneinheiten einer einzigen Werkstatt zugeordnet werden. Diese Werkstatt malte somit das gesamte Spektrum von den qualitätsvollen Malereien des Theaterzimmers bis hin zu den flüchtigen Streublumen der Nebenräume. Die Qualität hing von der Nutzung und von der Sichtbarkeit ab. Unterschiede in der Wahl der Ausstattungen (Marmorverkleidungen oder Malereien) erlauben aber auch Rückschlüsse auf den persönlichen Geschmack der teils durch Inschriften und Graffiti greifbaren Bewohner. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist die durch die Ausstattungen eindeutig bestätigte gleichwertige repräsentative Nutzung der oberen Stockwerke der Häuser.

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